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SoVD Landesverband: Sorgentelefon in Corona und NachCorona Zeit

Bildbeschreibung: Eine Frau die ein Telefon Headset trägt und telefoniert.
Foto: © Gerd Altmann

Das Coronavirus führt auch zu seelischen sorgen und viele Menschen sind jetzt einsam. Der SoVD Landesverband hat deshalb ein Sorgentelefon eingerichtet. Er teilt dazu mit:

„Mit einem Corona Sorgentelefon werden wir auf unsere Mitglieder in Berlin und Brandenburg zugehen. Hierbei wollen wir zunächst vor allem zuhören, welche Sorgen unsere Mitglieder belasten und ihnen selbst Hilfestellung leisten oder Kontakte zu den vielfältigen bezirklichen Unterstützungsangeboten vermitteln“, kündigt die SoVD Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer an. „Dabei gehen wir davon aus, dass ein derartiger Beratungs- und Unterstützungsbedarf unserer Mitglieder auch in der nach Corona Zeit bestehen, und bei den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Einschränkungen ebenfalls gravierendere Ausmaße erreichen werden.“

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Wir wollen unsere Funktionär/innen auf der Kreis- und Ortsverbandsebene motivieren, mit ihren Mitgliedern über mail oder Telefon in Kontakt zu treten. Bei knapp 8000 Mitgliedern in 12 Kreisverbänden und über 20 Ortsverbänden mit eigenen Vorständen wollen wir eine breite Basis der aktiven Teilnahme an unserer Verbandsarbeit erreichen. „Damit soll das Ehrenamt, zusätzlich zu unserer Sozialrechtsberatung, als ein Schwergewicht unserer Arbeit, erheblich gestärkt werden“ so Ursula Engelen-Kefer.

Viele unserer Mitglieder gehören infolge hohen Lebensalters, gesundheitlicher Einschränkungen und Behinderungen/Schwerbehinderungen selbst zu den Hochrisikogruppen der Gefährdung durch den gefährlichen Virus. Zudem sind ihnen als den sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft die hauptsächlichen Lasten der Krise aufgebürdet. Sie leiden am meisten unter den Infektionsgefahren; sie können sich infolge mangelnder Hilfeleistungen und Schutzmaßnahmen häufig am wenigsten schützen; sie sind als besonders starke Gruppe der Alleinlebenden auf externen Schutz und Hilfe angewiesen, die ihnen nur eingeschränkt und mit kaum leistbaren hohen Kosten zur Verfügung stehen; sie leiden als Alleinstehende besonders unter den Ängsten, Ungewissheiten sowie Einsamkeit der Folgen der gravierenden Einschränkungen des öffentlichen und sozialen Lebens. Verstärkt wird dies noch, wenn eine Behinderung oder sogar Schwerbehinderung und/oder Pflegebedarf vorliegen. Zu der Gefährdung mit und Angst vor der Infektion kommen Einsamkeit und teilweise Depression hinzu. „Wir werden auch unsere bundesweite Kampagne gegen soziale Kälte für die nötige Hilfe in der Corona- und Nach Corona Zeit einsetzen. Gerade die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft dürfen nicht die hauptsächlich Betroffenen und Belasteten dieser Virus Pandemie sein“ so Engelen-Kefer.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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