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2021 - Keine Rentenerhöhung

Bildbeschreibung: Eurostücke und im Hintergrund zwei Frauen unterschiedlichen Alters.
Foto: © cco/ EU-Schwerbehinderung

Jedes Jahr werden die Renten der allgemeinen Lohnentwicklungen angepasst. Die aktuellen Lohnentwicklungen könnten allerdings dafür sorgen, dass es im Jahr 2021 zu einer Nullrunde bei den Rentenerhöhungen kommen könnte. Am 25. Juni 2020 verkündete die Deutsche Rentenversicherung, dass es im Jahr 2021 aller Voraussicht nach keine Rentenanpassung geben wird. Grund sind die eher rückläufigen Lohnentwicklungen.

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“Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtert”, sagte Dietmar Bartsch, der Fraktionsvorsitzende von den Linken gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe und fordert die Große Koalition auf, Vorkehrungen gegen eine Renten-Nullrunde im kommenden Jahr zu treffen.

Direktor der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, Stephan Fasshauer, gegenüber FOCUS: „Im Folgejahr 2022 wird es vermutlich wieder ein deutliches Plus geben.“ Die Rente sei und bleibe „immer noch die sicherste Altersversorgung. Gerade in diesen Zeiten der Corona-Pandemie“, so Fasshauer.

Auf die Frage: "Die Deutsche Rentenversicherung geht auf Grundlage aktueller Daten von einer Nullrunde bei den Westrenten und einem nur leichten Anstieg bei den Ostrenten aus. Wie bewertet die Bundesregierung das?"

Antwortete die Bundesregierung: "Ich kann vorwegschicken, dass die kompletten Zahlengrundlagen für die Berechnungen im neuen Jahr noch gar nicht da sind. Grundsätzlich ist es natürlich so, dass die Renten 2021 die Lohnentwicklung 2020 nachvollziehen. Insofern ist, denke ich, in der jetzigen Zeit die gute Nachricht, dass die Renten nicht sinken werden und dass wir aufgrund der Ost-West-Angleichung voraussichtlich einen Anstieg für die Ostländer haben werden."

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Rechtlich kann es keine Rentenkürzung geben. Das sieht das Gesetz in § 68a SGB VI vor. Eine Nullrunde wäre zwar rechtlich keine Rentenkürzung, aber real schon, denn die Teuerungsrate würde den Geldwert verringern. Gerade weil nicht nur die Lebenshaltungskosten weiter steigen, sondern selbst die Heizkosten sich erhöhen.

Die Ostrenten werden 2021 allerdings trotzdem um 0,7 Prozent steigen müssen. Grund ist die Rentenangleichung Ost an West, die mehr Ost-Rente für 2021 vorschreibt.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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