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VdK fordert Landesweite Regelung für Transportkosten zu Corona-Impfzentren

Bildbeschreibung: Eine Spritze in einer Schüssel mit mehreren Impfdosen.
Foto: © Ahmad Ardity

Der Sozialverband VdK Saarland fordert das Gesundheitsministerium auf, mit allen Krankenkassen eine Vereinbarung zu treffen, damit diese die Transportkosten zu den Impfzentren zu einem vereinbarten Preis übernehmen. „Der GKV-Spitzenverband hat nur eine Empfehlung zur Kostenübernahme ausgesprochen.

Das Gesundheitsministerium muss jetzt schnellstmöglich alle Kassen an einen Tisch bringen und die Kostenübernahme landesweit durch eine Vereinbarung verbindlich regeln“, sagt VdK-Landesgeschäftsführer Peter Springborn.

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Es sei im Interesse aller, impfwillige Senioren zu den Impfzentren zu bringen. Nur so könnten schwere Krankheitsverläufe und teure Intensivbehandlungen vermieden werden, die weitaus höhere Kosten verursachten als der Transport zum Impfzentrum. Die Vereinbarung sollte eine möglichst unbürokratische Kostenübernahme sicherstellen, etwa den Verzicht auf die vorherige Genehmigung des Transportes durch die Krankenkasse.

Versicherte haben nach der Krankentransport-Richtlinie Anspruch auf Übernahme der Transportkosten, wenn gewisse Mobilitätseinschränkungen vorliegen und der Arzt eine Verordnung zur Krankenbeförderung ausstellt – jedoch muss vorher eine Genehmigung der Krankenkasse eingeholt werden.

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Für Ältere, die sich den Weg zum Impfzentrum allein nicht zutrauen beziehungsweise ihn nicht allein zurücklege können und die weder Anspruch auf Kostenübernahme noch Angehörige zur Begleitung haben, fordert der VdK eine Vereinbarung mit den Pflegekassen, damit die Kosten beispielsweise im Rahmen der Leistungen zur Unterstützung im Alltag übernommen werden. Bei Grundsicherungsempfängern bittet der VdK die Landkreise und den Regionalverband als Sozialhilfeträger, für eine unbürokratische Regelung zur Kostenübernahme zu sorgen.

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Springborn lobt die bisherigen Fortschritte beim Impfprozess. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei der Terminvergabe habe das Ministerium rasch nachgebessert. Die Warteliste sei zwar nicht „unsere Wunschlösung“, aber ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. „Dass bereits ein Drittel der Pflegeheim-Bewohner die erste Impfdosis erhalten hat, ist ein wichtiger Fortschritt, denn dort gab es fast die Hälfte der Corona-Toten“, sagt Springborn. Jetzt gelte es, auch die Pflegekräfte rasch zu impfen. Zudem sollten sobald wie möglich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen unabhängig von ihrem Alter angeschrieben werden, da in dieser Gruppe eine große Verunsicherung herrsche.

Autor: VDK Presse und Öffentlichkeitsarbeit / © EU-Schwerbehinderung



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