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FFP2-Masken-Pflicht darf nicht zu mehr Armut führen

Bildbeschreibung: Eine FFP2-Maske und jemand der ein braunes Portemonnaie aufhält das leer ist.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Nachdem auch in Sachsen eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr diskutiert wird, warnt VdK-Landesverbandsvorsitzender Horst Wehner, dass keine Benachteiligungen für Geringverdiener, Bezieher von Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung im Alter entstehen dürfen.

Horst Wehner: „Im Regelsatz der Grundsicherung sind genau 17,02 Euro für Gesundheit und Hygiene vorgesehen. Im Handel kosten FFP2-Masken oft zwischen vier und sechs Euro. In der Anwendung sollte man diese nicht länger als einen Tag tragen.

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Dadurch kann es bei einer FFP2-Masken-Pflicht im Supermarkt dazu kommen, dass Betroffene nicht mehr einkaufen können. Wenn die Politik den vom VdK geforderten Aufschlag von 100 Euro für Bezieher von Grundsicherung ablehnt, können dann nicht solche Beschlüsse gefasst werden.“

Der Sozialverband VdK Sachsen fordert die Politik auf, bei allen Regelungen zum Schutz vor Corona nicht die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten von Menschen mit kleinen Renten und niedrigem Einkommen außer Acht zu lassen.

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Zudem fordert Präsident des Deutschen Caritasverbandes Peter Neher das Menschen mit geringen Einkommen kostenlos FFP2-Masken erhalten und teilt mit:

"FFP2-Masken schützen wirkungsvoll gegen das Coronavirus. Die Einführung einer Pflicht in Bus und Bahn sowie im Supermarkt ist sicherlich sinnvoll. Aber Menschen im Hartz-IV-Bezug und mit geringem Einkommen, die sich die regelmäßige Anschaffung von FFP2-Masken nicht leisten können, müssen zur Arbeit fahren und einkaufen können.

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Niedrigeinkommens- und Sozialleistungsbezieher_innen brauchen eine kostenlose Zuteilung von FFP2-Masken. Berechtigungsscheine können unbürokratisch von Sozialämtern und Krankenkassen ausgestellt werden. Die Kosten muss der Steuerzahler tragen."

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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