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VdK Bayern fordert bessere Bezahlung der Assistenzkräfte schwerbehinderter Menschen

Bildbeschreibung: Ein 100, 20, 10 und 5 Euroschein.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai macht der Sozialverband VdK Bayern auf den großen Mangel an Assistenzkräften für Menschen mit Behinderung aufmerksam und fordert dringend Verbesserungen. „Bayernweit haben Menschen mit Behinderung das Problem, persönliche Assistenzen zu finden“, kritisiert die VdK-Landesvorsitzende Ulrike Mascher.

Viele schwerbehinderte Menschen sind im Alltag auf professionelle Unterstützung durch eine Assistenz angewiesen. Persönliche Assistenzen sollen laut UN-Behindertenrechtskonvention zur „Einbeziehung in die Gemeinschaft sowie zur Verhinderung von Isolation und Absonderung“ beitragen. Doch vielen Menschen mit Behinderung wird dieses elementare Recht verwehrt.

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Beim Sozialverband VdK Bayern melden sich immer wieder Mitglieder, die für ihre alltäglichen Tätigkeiten, von der Gestaltung sozialer Beziehungen über die Freizeitgestaltung bis hin zum Arbeitsplatz, eine Assistenz brauchen. Die Menschen haben darauf einen Anspruch, weil es für ihre Teilhabe dringend nötig ist.

Ein Hauptgrund liege in der zu niedrigen Bezahlung durch die Kostenträger sowie den unterschiedlichen Regeln in den bayerischen Bezirken, den Trägern der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. „Dass die bayerischen Bezirke unterschiedliche Stundenlöhne für Assistenzen im Arbeitgebermodell zahlen, ist nicht nachvollziehbar. Wir fordern eine bayernweit einheitliche Regelung mit einem Zuschlag für Ballungsräume wie München. Auch Nacht- und Sonntagsschichten müssen entsprechend entlohnt werden“, so Mascher. „Die Träger der Eingliederungshilfe haben zudem die gesetzliche Verpflichtung, die Assistenzleistungen sicherzustellen – nicht nur in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, sondern vor allem auch in der eigenen Wohnung.“

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Um den Assistenzjob bekannter zu machen, könne beispielsweise eine Imagekampagne helfen. So kann gezeigt werden, dass die Arbeit als Assistenz anspruchsvoll, aber gleichzeitig sehr wertvoll ist.
Mascher betont: „Mehr Assistenzkräfte sind notwendig, um die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an der Gemeinschaft im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu ermöglichen.“

Autor: VDK Presse und Öffentlichkeitsarbeit / © EU-Schwerbehinderung



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