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Coronavirus (SARS-CoV-2): Befragung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn

Bildbeschreibung: JEns Spahn in der Aktuellen Fragestunde
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), hat sich heute im Plenum des Deutschen Bundestag, Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) gestellt.

Jens Spahn stellte in der Fragestunde dar: Das Coronavirus ist für die gesamte Gesellschaft eine Herausforderung. Wir haben in Deutschland erste Todesfälle zu beklagen. Italien wurde zum Risikogebiet erklärt, deshalb haben wir alle aufgefordert die aus Italien zurückkehren sich mit anderen Personen für 2 Wochen nicht zu treffen, sowie nicht in die Schule oder in den Kindergarten zu gehen. 80 Prozent aller Erkrankungen verlaufen milde. Über 28 000 Intensivplätze hat Deutschland. Im Vergleich zu Europa ist das sehr gut. Unser oberstes Ziel muss es sein die Ausbreitung zu verlangsamen. Umso weniger sich anstecken, umso weniger Menschen müssen gleichzeitig versorgt werden. Ich bin froh, dass viele Landesregierungen der Empfehlung nachkommen, Veranstaltungen von über 1000 Teilnehmern abzusagen.

Öffentlichkeit gehört zu Demokratie. Deswegen müssen wir besonnen reagieren. Es ist die Frage ob ich mithelfe, wenn ich nicht ganz so gefährdet bin, ältere Menschen nicht anzustecken, da ältere Menschen mehr gefährdet sind sich mit dem Virus zu infizieren und daran zu erkranken. Es ist die Frage wie schnell es sich verbreitet. Wenn wir konsequent dieses in Hinblick haben, können die Maßnahmen, die ein jeder zur Verhinderung der Verbreitung ergreift, die Verbreitung verlangsamen. Wenn wir auf Italien schauen können wir sehen wie schnell es gehen kann, wenn es uns nicht gelingt, die Verbreitung zu verlangsamen. Seit dem Zeitpunkt ins Heinsberg, brauchen wir eine neue Vorgehensweisen. Wir planen jetzt schon planbare Operationen in Krankenhäusern zu verschieben, um die Krankenhausenkapazitäten effektiver zu nutzen.

Im Vergleich zu den anderen EU-Ländern haben wir eine gute Kapazität an Intensivplätzen. Jedoch heißt das nicht, dass wir genug haben. Der Haushaltsausschuss wird sich heute deshalb treffen um sich damit auseinandersetzen.

Wir haben mit Verbänden und Pflegeeinrichtungen das Gespräch gesucht. Es gibt Pandemiepläne für Pflegeeinrichtungen. Wir wollen den Einrichtungen gezielt und gestärkt helfen. Es ist wichtig die Pflegekräfte und Pflegebedürftigen zu schützen. So werden in einigen Krankenhäusern bereits regelmäßige Tests durchgeführt.

Corinna Rüffer von den Grünen: Wir stellen fest das eine Defizit gibt da es nichts in Gebärdensprache über das Coronavirus vom Bundesgesundheitsministerium gibt was denken sie da zu tun?

Spahn: Ich würde mir wünschen da mehr Geschwindigkeit zu haben. Ich werde dem mit Persönlichen nach Druck nachgehen.

Corinna Rüffer: Es gibt nur zwei Texte in leichter Sprache auf der Seite des Bundesgesundheitsministerium. Ich bitte mit Nachdruck da etwas zu ändern.

Spahn: Ich bemühe mich mit Nachdruck etwas zu ändern.

Nachfrage: Wäre es nicht gut ein Gebärdendolmetscher mitzunehmen.

Spahn: Auch dieses werde ich mitnehmen.

In dem folgenden Beitrag stellt Spahn die Situation noch einmal dar. Auch dieses Video ist weder in Gebärdensprache, noch untertitelt.

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Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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