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Heute ist Welt-Hepatitis-Tag

Bildbeschreibung: Ein Spritze und im Hintegrund steht in weiß Hepatitis geschrieben.
Foto: © GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Am 28 Juli 2020 findet der jährliche Welt-Hepatitis-Tag statt. Er dient dazu, über mögliche Folgeschäden von Hepatitis-Infektionen und sinnvolle Schutzmöglichkeiten aufzuklären. Unerkannt und unbehandelt kann eine Hepatitis B zu Leberschäden und der Entstehung von Leberkrebs führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit rund 290 Millionen Betroffene gar nicht wissen, dass sie Hepatitis-B-Virus-Träger sind und andere unbemerkt anstecken können. Schutzimpfungen gegen Hepatitis B sind daher auch in Deutschland wichtig.

Die Virushepatitis ist eine Entzündung der Leber, die durch verschiedene Virusarten (A, B, C, D und E) ausgelöst wird. Gegen Hepatitis A und B gibt es seit Jahrzehnten gut verträgliche und wirksame Impfstoffe. In Deutschland gehört die Hepatitis-B-Impfung seit 1995 zu den von der STIKO (Ständige Impfkommission am RKI) empfohlenen Standardimpfungen für alle Säuglinge, Kinder und Jugendlichen. Auch für alle Erwachsenen ist der Impfschutz sinnvoll. Eine Beratung mit Impfpass-Check sowie die Impfung können alle Hausärzte vornehmen. Und: wer gegen Hepatitis B geschützt ist, kann auch keine Hepatitis D bekommen!

Das Hepatitis-B-Virus wird über alle Körperflüssigkeiten, besonders Blut, Sperma und Vaginalflüssigkeit übertragen. Die Übertragung findet daher über Sexualverkehr, häuslichen Kontakt (gemeinsame Nutzung von z.B. Nagelscheren, Nagelfeilen und Handtüchern) und im medizinischen Bereich statt (z.B. Nadelstichverletzung, Behandlung mit unsterilen Instrumenten). Häufig sind die Symptome der Erkrankung unspezifisch und äußern sich zunächst in Form von Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder Oberbauchschmerzen. Die Infektion kann unbemerkt chronisch verlaufen und langfristig zu einer Leberzirrhose (Leberschrumpfung) und Leberkrebs führen.

Wer ins Ausland reist, sollte auch gegen Hepatitis A geimpft sein. Denn bereits im Mittelmeerraum und Osteuropa besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Hepatitis A, die fäkal-oral übertragen wird. Übertragungsquellen können kontaminiertes Wasser und Eiswürfel oder Lebensmittel, die mit verunreinigtem Wasser in Berührung kamen (z.B. Salate, Gemüse), sowie Muscheln oder andere Meeresfrüchte sein. Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig vor der Reise (mindestens 5 Wochen) gegen Hepatitis A und B impfen zu lassen. Nach einer erfolgreichen Impfung ist bei gesunden Menschen ein Impfschutz von 30 Jahren zu erwarten.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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