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KBV appelliert: Grippeschutz nicht vergessen

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze in einem Impfdose hält.
Foto: © CDC

Der Winter ist in vollem Gange, die Grippesaison noch lange nicht vorbei: Deshalb ruft die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erneut dazu auf, sich gegen Influenzaviren impfen zu lassen. Der KBV teilt dazu mit:

„Alle reden nur noch über Corona. Doch bei aller berechtigten Sorge: Es sind auch noch andere Viren im Umlauf. Deshalb sollte man auch die Grippe nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich dringend dagegen impfen lassen“, betont Dr. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV. Zwar schützt die Grippeimpfung nicht vor COVID-19. Sie verringert aber das Risiko, an zwei Infektionen gleichzeitig zu erkranken.

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„Die Impfung gehört zu den wichtigsten und wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin“, konstatiert der KBV-Vize. Auch deshalb sei sie in Zeiten von Corona noch einmal um so bedeutsamer. Hofmeister: „Nach wie vor sind die Praxen bestens darauf vorbereitet.“

Die KBV rät insbesondere Risikopatienten, sich gegen Grippeviren impfen zu lassen, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere Influenza- und COVID-19-Verläufe haben. Zur Risikogruppe gehören Personen ab 60 Jahren, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Grunderkrankungen sowie Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.

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In der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert, teilt die Barmer mit. Demnach waren laut einer Auswertung der Barmer zwischen November und Weihnachten der Jahre 2018 und 2019 durchschnittlich 923 bis 1.721 BARMER-Versicherte pro Woche wegen Influenza krankgeschrieben. Im selben Zeitraum des Jahres 2020 waren im Mittel lediglich 661 Personen pro Woche wegen einer Grippe arbeitsunfähig. Teilweise lagen die wöchentlichen Rückgänge sogar bei mehr als 60 Prozent.

Auch nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist die Grippe aktuell kaum spürbar. „Die Grippe spielt zu Beginn dieses Jahres bisher eine sehr geringe Rolle. Die Abstand- und Hygieneregeln zum Schutz vor Corona senken offensichtlich auch das Influenzarisiko“, sagt Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der BARMER. Dies sei ein positiver und immens wichtiger Effekt. Denn je weniger schwere Grippe-Fälle es gebe, desto mehr der dringend erforderlichen Kapazitäten blieben den Krankenhäusern, um Corona-Kranke zu versorgen. Nun gelte es, nicht nachzulassen und die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin konsequent einzuhalten.

Grippeschutzimpfung auch jetzt noch sinnvoll

Ein sehr wichtiger Schutz gegen die Influenza bleibe nach wie vor die Grippeschutzimpfung. Da sich die Influenza-Saison bis in den April oder Mai ziehen könne, sei eine Immunisierung auch jetzt noch sinnvoll. „Menschen, die täglich mit vielen Personen Kontakt haben, Seniorinnen und Senioren, chronisch Kranke und Schwangere sollten die Grippeschutzimpfung jetzt noch nachholen. Die BARMER übernimmt die Kosten für alle Versicherten“, so Marschall weiter.

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Nach der Impfung dauere es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Schutz vollständig im Körper aufgebaut sei. Doch auch wer geimpft sei, sollte stets eine gewisse Vorsicht walten lassen. Denn obwohl man versuche, den Influenza-Impfstoff jedes Jahr an die wichtigsten aktuell grassierenden Influenzaviren anzupassen, biete er keinen 100-prozentigen Schutz. Insbesondere, weil bei chronisch Kranken und älteren Menschen die Immunabwehr geschwächt sein könne, bleibe es sehr wichtig, die Virusausbreitung durch Einhaltung der AHA-Regeln zu verhindern.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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