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Wolfgang Kubicki: Große Chance auf baldige Rückkehr ins Vor-Corona-Leben

Bildbeschreibung: FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki.
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki ist zuversichtlich, dass bald mehr Normalität in das Alltagsleben zurückkehren wird. Kubicki sagte der "Heilbronner Stimme" (Mittwoch). "Naturgemäß kann man die Entwicklung pandemischer Lagen nicht exakt voraussagen. Aber wir erleben gerade mit der Omikron-Welle, dass die Chance auf eine Rückkehr ins Vor-Corona-Leben größer ist denn je.

Ich glaube, dass wir die ersten Ausläufer der Endemie sehen und dass das unbeschwerte Leben im Laufe des Jahres wieder zurückkehrt. Und ich glaube auch, es wird deutlich früher geschehen als es Karl Lauterbach prognostiziert."

Kritik äußerte er am RKI. Der FDP-Politiker sagte, ihn habe es "gewundert, dass das RKI plötzlich über Nacht erklärt hat, bereits Infizierte verlieren jetzt bereits nach drei Monaten ihren Genesenenstatus. Dass diesen Menschen plötzlich die Teilhabe am öffentlichen Leben verwehrt wird, weil man sich ja nicht sofort doppelt impfen lassen kann, halte ich für hochproblematisch.

Dieser schlagartige Kursschwenk verstärkt bei vielen den Eindruck, dass man sich auf die öffentlichen Ankündigungen des RKI nicht verlassen sollte." Er vermisse auch weiterhin positive Kampagnen pro Impfen: "Was hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jetzt in der Corona-Pandemie gemacht? Mir fällt da leider nichts ein."

Kubicki betonte auch: "Die Politik hat bereits enorm an Vertrauen verspielt, da mache ich mir keine Illusionen. Es wird eine Herkulesaufgabe sein, dieses Vertrauen wieder zurückzuholen. Ich setze da viel Hoffnung in Karl Lauterbach, dem ich deutlich mehr im Amt des Gesundheitsministers zutraue als Jens Spahn."

Kubicki plädiert zudem für eine baldige Komplettöffnung von Schulen: "Nach dem aktuellen Wochenbericht des RKI liegt die Omikron-Gefahr für Kinder und Jugendliche, auf der Intensivstation zu landen oder zu sterben, bei null. Wenn sich diese Zahlen inhaltlich stabilisieren, müssen die Schulen komplett geöffnet werden. Da führt auch aus verfassungsrechtlichen Gründen kein Weg vorbei."

Kubicki hat gemeinsam mit anderen Abgeordneten seiner Fraktion einen Gruppenantrag gehe eine allgemeine Impfpflicht auf den Weg gebracht, der inzwischen von insgesamt 36 Parlamentariern, darunter zwei aus der Union, unterstützt wird. Kubicki sagte der "Heilbronner Stimme" über diejenigen Menschen, die eine Impfung skeptisch sehen: "Es sind nicht wenige, die ein psychologisches Problem mit diesem Eingriff haben. Unsere Aufgabe ist es deshalb, den Menschen diese Verunsicherung zu nehmen und sie nicht in die Verschwörungsecke zu schieben und sie gesellschaftlich auszugrenzen. Wer glaubt, durch noch mehr Druck die Impfquote erhöhen zu können, hat sich nicht mit diesen Menschen auseinandergesetzt."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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