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Mehr Belastungen für Grundsicherung dank EEG-Umlage

Bildbeschreibung: Landschaft mit einem Windkraftwerk.

Nachdem die Leistungen nach SGB II und SGB XII (Grundsicherung) um 8 Euro erhöht wurden, kommt die nächste Erhöhung, die gerade Grundsicherungsempfänger besonders belasten wird. Die sogenannte EEG- Umlage wird auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde (KW/h) erhöht. Vorher lag die Umlage bei 6,405 Euro pro KW/h. Das entspricht somit eine Erhöhung von rund 5,5%.

Gerade für Menschen mit Grundsicherung, sind Mehrbelastungen eine große Herausforderung. Zwar darf man, nimmt man Mittelwerte als Referenz, davon ausgehen, dass die monatliche Mehrbelastung bei einem ein Personen Haushalt sich noch weit unter einem Euro bewegen wird, aber gerade bei Menschen, die sowieso schon mit jedem Cent rechnen müssen um ihre monatlichen Bedarf decken zu können, kann jeder Cent Mehrausgaben zu einer Belastung führen.

Die EEG-Umlage soll dazu verwendet werden, den Ausbau von erneuerbaren Energien voranzutreiben. Es ist also ein Beitrag zur Energiewende. Allerdings steht die Umlage auch in starker Kritik, da viele Kritiker der Meinung sind, dass Energiekonzerne die Energiewende aus den erzielten Gewinnen finanzieren müssten. Gerade in den heutigen Strukturen von Aktiengesellschaften, werden aber diese Gewinne meist als Dividende für die Aktionäre verwendet.

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