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Rund 96.000 Versicherte im Notlagentarif

Bildbeschreibung: Medikamente und Equipment für die medizinische Erstversorgung
Foto: © Steve Buissinne

Rund 96000 Personen sind im Notlagentarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) versichert. Im diesem Tarif ist der Beitrag deutlich niedriger, er wird ohne Altersrückstellungen kalkuliert, heißt es in der Antwort (19/23095) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/22329) der Linksfraktion.

Erstattet werden in dem Tarif Leistungen zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände sowie bei Schwangerschaft und Mutterschaft. Der Notlagentarif soll Beitragsschuldner vor finanzieller Überforderung schützen.

Der Tarif sei als Hilfe gedacht bei vorübergehenden Notlagen, etwa wenn Selbstständige einen Geschäftseinbruch erleiden. Versicherte, die im Sinne des Sozialrechts hilfebedürftig seien, könnten Zuschüsse zu ihrer privaten Krankenversicherung erhalten und in den Basistarif der PKV wechseln.

Die Bundesregierung prüfe einen möglichen gesetzlichen Anpassungsbedarf, um die Rahmenbedingungen für die Gesundheitsversorgung von Versicherten im Notlagentarif zu verbessern und das Forderungsausfallrisiko seitens der Leistungserbringer zu reduzieren.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag






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