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Millionen für die Entwicklung von Covid-19-Impfstoffen

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze in einer Impfdose steckt.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Die Bundesregierung betrachtet den weltweiten Zugang zu zukünftigen Covid-19-Impfstoffen als globales öffentliches Gut. Diese sollten weltweit zugänglich und bezahlbar sein sowie fair verteilt werden, betont sie in einer Antwort Drucksache: 19/24155 auf eine Kleine Anfrage Drucksache: 19/23627 der Fraktion Die Linke.

Zu diesem Zweck unterstütze sie die globale Kooperationsplattform für Covid-19-Innovationen, den "Access to Covid-19 Tools Accelerator"(ACT-A). Besonderes Augenmerk liege derzeit auf der Impfstoffsäule, in die sich die von der Impfallianz Gavi verwaltete COVAX-Fazilität einreihe. Diese beinhalte auch einen Arm für die gezielte Versorgung von 92 Ländern mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen. Dafür stelle Deutschland bilateral zweckgebundene Mittel in Höhe von hundert Millionen Euro zur Verfügung.

In der Drucksache heißt 19/24155 es:

Die Europäische Union (EU) unterstützt als „Team Europe“ die COVAXFazilität für einen weltweit gleichberechtigten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen, die im August 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Zusammenarbeit mit der Impfallianz GAVI und der Coalition for Epidemic Preparedness (CEPI) ins Leben gerufen wurde. Gleichzeitig verstärkt die Bundesregierung durch eigene bilaterale und europäische Vorabverträge außerhalb der Fazilität eine Knappheit an Impfstoffkontingenten, auch für ärmere Länder, und schwächt dadurch die Preisverhandlungsmacht von COVAX.

Bereits jetzt ist der Großteil der Impfstoffe, die im nächsten Jahr produziert werden könnten, in bilateralen Verträgen eingebunden, die außerhalb der COVAX-Fazilität abgeschlossen wurden. Laut GAVI sind 172 Länder der Fazilität beigetreten, das entspricht zwei Dritteln der Weltbevölkerung. Zivilgesellschaftliche Organisationen sind besorgt darüber, dass unter den aktuellen Bedingungen Millionen von Menschen weltweit keinen gerechten, schnellen und bezahlbaren Zugang zu künftigen COVID-19 Impfstoffen erhalten.

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Darüber hinaus unterstütze die Bundesregierung die Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe gegen Covid-19 über die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) mit 230 Millionen Euro, heißt es in der Antwort weiter. Deutschland sei zudem mit je 600 Millionen Euro für die Jahre 2016-2020 und 2021-2025 viertgrößter staatlicher Geber der Impfallianz Gavi und unterstütze über seine Kernbeiträge die Vorbereitung von Gavi-Empfängerländern auf die Verteilung von Covid-19-Impfstoffen.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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