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UPDATE: Erste Corona-Virusfälle in Frankreich bestätigt

Bildbeschreibung: Microskopische Ansicht eines Virus
Foto: © Arek Socha

Wie der Tagesspiegel gerade berichtet, soll es in Frankreich die ersten bestätigten Fälle des Coronavirus in Frankreich geben. Dabei bezieht sich der Tagesspiegel auf die AFP- Schon im laufe des Tages wurden aus Finnland zwei chinesische Touristen aus Wuhan geben die unter dem Verdacht stehen, sich mit dem Virus infiziert zu haben. Auch in den USA sind die ersten Fälle mit Coronavirus infizierten bekannt geworden.

Bei dem Coronavirus handelt es sich um eine Lungenkrankheit. Die ersten Fälle wurden in China in der Stadt Wuhan bekannt, in der we rund 900 Fälle von infizierten Menschen geben soll. Bisher sind 26 Menschen daran gestorben. weitere Fälle wurden in Fälle in Südkorea, Thailand, Taiwan, Japan und den USA gemeldet.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sah bisher keine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) gibt im Internet an, dass mit „einem Import einzelner Fälle nach Deutschland“ gerechnet werden müsse. Das Auswärtigen Amt hat am 23.1.2020 empfohlen, nicht notwendige Reisen nach Wuhan zu verschieben.

Der Coronavirus, der mittlerweile den Namen „2019-nCoV“ trägt, befällt die oberen- und unteren Atemwege und kann eine Lungenentzündung auslösen. Die bisherigen Patienten stammen aus allen Altersgruppen und das Verhältnis zwischen Mann und Frau ist dabei recht ausgewogen. Die bisherigen verstorbenen Personen wiesen meist eine Vorerkrankung auf. Für die Quelle und die Übertragungswege der Infektionen gibt es derzeit keine abschließenden Beweise.

Das Bundesgesundheitsministerium mahnt derzeitig eher zur Zurückhaltung. Ob diese Haltung nach der aktuellen Situation aufrecht gehalten wird, muss abgewartet werden.

Fragen an das Bundesministerium aus der heutigen Bundespressekonferenz:
In China sind jetzt ja mehrere Millionenstädte abgeriegelt worden, was die Verkehrsverbindungen angeht. Prinzipiell gefragt: Gibt es in Deutschland Notfallpläne, die so etwas auch vorsehen würden? Wäre es vorstellbar, dass man in Deutschland ganze Städte abriegelt?

Antwort: Die ist jetzt natürlich ziemlich spekulativ, und ich kann die so auch nicht beantworten. Es gibt in Deutschland Pandemiepläne, und Maßnahmen des Infektionsschutzes werden von den Gesundheitsbehörden vor Ort getroffen. Sie können jedenfalls davon ausgehen, dass immer die adäquaten Maßnahmen getroffen werden.

Seitens des auswärtigen Amtes kam dazu folgendes Statement: Nach unserer Kenntnis sind bislang keine Deutschen erkrankt. Wir bitten aber alle Reisenden, gerade auch Reisende in die abgeriegelten Städte oder nach China, vorher unsere ständig aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise in Betracht zu ziehen und zu lesen. Unsere Botschaft und unser zuständiges Generalkonsulat halten auch die in China ansässigen oder aufhältigen Deutschen gerne über ganz aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden. In China stehen in den nächsten fünf Tagen ja große Feiertage an; dann wird es vom Reiseverkehr her etwas ruhiger werden. Danach wird es aber eine Rückreisewelle geben. Insofern ist unser Appell an alle, die dort irgendwie in Berührung kommen könnten: Lesen Sie sich genau durch, was wir an Verhaltensregeln für solche Reisen vorschlagen.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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