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Alterssicherungsbericht: VdK fordert stabile Renten

Bildbeschreibung: Eine ältere Frau.
Foto: © Vlada Karpovich

Das Bundeskabinett hat am 25 November den Rentenversicherungsbericht 2020 und den Alterssicherungsbericht 2020 beschlossen. (wir berichteten)

Laut Alterssicherungsbericht sinkt das Rentenniveau im Jahr 2034 auf 46 Prozent. Das ist zu wenig, davon können zukünftige Rentnerinnen und Rentner kaum leben. Der VdK fordert, das Rentenniveau dauerhaft auf mindestens 50 Prozent zu stabilisieren. Hier muss die Politik nachbessern. VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt:

„Gerade die Jüngeren müssen darauf vertrauen können, dass sich die Renten gut und stabil entwickeln. Dass das Rentenniveau langfristig immer weiter sinkt, bewirkt genau das Gegenteil: Viele Menschen sind verunsichert und das Vertrauen in die gesetzliche Rente schwindet. Das sinkende Rentenniveau führt auch dazu, dass immer mehr Menschen nach einem arbeitsreichen Leben mit einer Rente unterhalb des Existenzminimums auskommen müssen. Gerade in der Rentenpolitik ist Stabilität ein hohes Gut. Das Rentenniveau muss wieder rauf – auf mindestens 50 Prozent. Nur so schaffen wir langfristig Sicherheit in diesen unsicheren Zeiten.“

Zudem kritisierte dieses Bernd Riexinger, Vorsitzender von der Linken:

„Die Politik von Rentenkürzung und Rentenprivatisierung ist gescheitert. Es war ein Fehler von SPD und Grünen, die Arbeitgeber teilweise aus der Verantwortung zu entlassen und Steuergeld, das die Rentnerinnen und Rentner gebraucht hätten, über das Riester-Konzept an private Finanzkonzerne zu überweisen. Ein Fehler, den die große Koalition weitergeführt hat und den die CDU nach allem, was von dort verlautet, noch verschlimmern möchte.

Wir brauchen keine privaten Versicherer, wir brauchen eine starke und verlässliche staatliche Rentenkasse. Dafür müssen alle Gelder, die bisher an das Riester-System fließen, wieder in die Rentenkasse fließen und es muss einen Rechtsanspruch auf Übertragung von Riesteransprüchen in die gesetzliche Rente geben.

Millionen Menschen mit normalen und niedrigen Einkommen können ohnehin nicht privat vorsorgen. Jahr für Jahr rutschen Rentnerinnen und Rentner in Altersarmut. Dagegen muss das Rentenniveau sofort auf 53 Prozent angehoben und eine solidarische Mindestrente von 1050 Euro eingeführt werden.

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Die Idee der CDU, die abschlagsfreie Rente statt an das Alter an die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitsjahre zu koppeln, ist lebensfremd in einer Zeit, in der prekäre Beschäftigung, auch dank der Politik der CDU, immer weiter um sich greift.

Eine gute Rente für alle ist bezahlbar, wenn alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und die paritätische Finanzierung zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern wiederhergestellt.“

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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