EU-Schwerbehinderung

Das Online-Nachrichtenmagazin.
Politik, Soziales, Behinderung, Rente
und vieles mehr .... Kritisch, sachlich und offen. Pflege-news Nachrichtendienst zur Behindertenpolitik, Behinderung, Schwerbehinderung, Nachrichten

Coronawinter droht – Zu wenig Handlung aus der Politik

Bildbeschreibung: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestag
Foto: kk | © 2022 EU-Schwerbehinderung

Allen sind die Folgen bekannt, wenn politische Maßnahmen zu spät ergriffen werden oder es politische Entscheidungen gibt, die sich negativ auswirken.

Die Coronapandemie ist dabei geradezu eine Blaupause, wie man es politisch nicht machen sollte. Entscheidungen seitens des damaligen Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn, die eher zögerlich und wenig proaktiv erfolgten. Noch am 28.01.2020 hieß es aus dem Bundesgesundheitsministerium von dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: „"Es war zu erwarten, dass das Virus auch Deutschland erreicht. Der Fall aus Bayern zeigt aber, dass wir gut vorbereitet sind. “ Als dann die ersten Todesfälle zu sehen waren und die Intensivstationen auch in Deutschland, an ihre Belastungsgrenzen gerieten, wurde die Fehleinschätzung des damaligen Bundesgesundheitsministers, immer deutlicher.

Mit der Ampel-Regierung kam die große Hoffnung, das gemachte Fehler sich nicht wiederholen, hat doch der jetzige Bundesgesundheitsminister, Karl Lauterbacht, noch zur Zeiten von Jens Spahn, aktiv seine Einschätzungen in diversen TV- Formaten präsentiert.

Mehr und Exklusive Inhalte und mehr Hintergründe

Exklusiv mit Abonnement

Werbefrei und PLUS Artikel einen Monat Rabatt - Kein Dauer-Abo - Verwende Gutscheincode

Rabatt50

Artikel weiterlesen ... nur für Abonnementen ...

Abonnementpläne

Plus Abo bestellen
Für alle Nicht-Abonnenten

  • Zugriff auf exklusive Inhalte
  • Keinerlei Werbetracking**
  • Anzeigen, Advertorials und andere Werbeformate werden ausgeblendet**
  • Nur 0,99 € / Monat*
  • jederzeit monatlich kündbar

* zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
** soweit technisch möglich

Dauer: 30 Tage
Preis: €0.99

Abonnementpläne

Plus Abo bestellen
Für alle Nicht-Abonnenten

  • Zugriff auf exklusive Inhalte
  • Frei kommentieren ohne lästige "Freigabe"
  • Erweiterte Kommentarfunktionen
  • Keinerlei Werbetracking**
  • Anzeigen, Advertorials und andere Werbeformate werden ausgeblendet**
  • Nur 9,99 € / Jahr*
  • jederzeit jährlich kündbar
  • 1 Monat für 19 Cent*

* zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
** soweit technisch möglich

Testzeit: 30 Tage
Probepreis: Kostenfrei
Dauer: 1 Jahr
Preis: €9.99

Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Kassenärzte boykottieren Abrechnung von Corona-Bürgertests

Bildbeschreibung: Jemand der  blaue Latexhandschuhe trägt ein Stäbchen in ein Coronatest hält.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Die Kassenärzte wollen ab sofort keine Corona-Bürgertests mehr abrechnen, wodurch derartige Tests zunächst nicht mehr möglich sind. Das geht aus einem Brief der Kassenärztlichen Vereinigungen an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hervor, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Freitag) vorliegt.

„Nach sehr sorgfältiger Prüfung der neuen Testverordnung müssen wir Ihnen vor dem Hintergrund der schon jetzt bestehenden, eklatanten Betrugsproblematik mitteilen, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen Bürgertestungen zukünftig nicht mehr abrechnen und auszahlen können“, heißt es in dem Brief. Über die Kassenärztlichen Vereinigungen rechnen alle Testzentren ab, die Bürgertests anbieten.

Zur Begründung hieß es, die neue Testverordnung sehe eine Vielzahl von bislang nicht bestehenden, kleinteiligen Anspruchsberechtigungen vor.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen könnten aber gar nicht kontrollieren, ob diese von den Testzentren auch tatsächlich kontrolliert und eingehalten würden.

„Im Ergebnis können die Kassenärztlichen Vereinigungen nicht verantworten, sehenden Auges Auszahlungen auf Abrechnungen zu leisten, deren Richtigkeit sie nicht ansatzweise prüfen können“, heißt es in dem Brief weiter. Das gelte umso mehr vor dem Hintergrund, dass gegen eine Kassenärztliche Vereinigung bereits staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen der Auszahlung von Finanzmitteln liefen.

Autor: © RND / Redaktion


Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

VdK-Präsidentin: „Pflegende Angehörige brauchen Anspruch auf 4. Schutzimpfung“

Bildbeschreibung: Ein Arzt der eine Impfung spritzt.
Foto: © Hyttalo Souza

Am Freitag beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in einer Sondersitzung über die Corona-Herbst-Strategie. Bisher ist noch nicht bekannt, welche Ergebnisse zu erwarten sind. Jedoch gibt es breite Befürchtungen, dass gerade für eine mögliche vierte Impfungen, wieder viele Gesellschaftsgruppen vergessen werden.

Auf einer dieser Gruppen die vergessen werden könnten, macht die VdK-Präsidentin Verena Bentele aufmerksam. Bentele betont:

„Der VdK appelliert an die Gesundheitsminister von Bund und Ländern: Vergesst die pflegenden Angehörigen nicht! Sie brauchen einen Anspruch auf eine vierte Schutzimpfung gegen Corona unabhängig von ihrem Alter. Genauso wie das Personal von Pflegeeinrichtungen sind sie in ständigem Kontakt mit Risikogruppen, die in höchstem Maße schutzbedürftig sind. Diese Unterstützung darf dem größten Pflegedienst der Nation nicht vorenthalten werden. Das Risiko, dass sich pflegende Angehörige beim Einkauf oder bei der Fahrt im ÖPNV anstecken und das Virus an den Pflegebedürftigen zuhause weitergeben, muss auf ein Minimum reduziert werden: Nur so können wir die Schwächsten der Gesellschaft, die Pflegebedürftigen, schützen.“

Ob allerdings alleine die Gesundheitsminister darüber entscheiden, oder den Empfehlungen des Robert-Koch-Institut Folge geleistet wird, ist noch fraglich. Zumindest betont die Bundesregierung: "Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat eine neue Empfehlung veröffentlicht: Danach sollen bestimmte Personen eine zweite Auffrischimpfung mit den bisherigen mRNA-Impfstoffen - von Biontech oder Moderna – bekommen. Dazu zählen besonders gefährdete Personen, wie zum Beispiel Menschen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen oder betreut werden, außerdem alle ab 70 Jahre und Menschen mit Immunschwäche."

Der zweite Booster (Auffrischimpfung), also die vierte Impfung, wird auch für medizinischen oder Pflegeeinrichtungen arbeiten Personen empfohlen, schreibt die Bundesregierung. Die Befürchtungen des VdK beruhen dabei wohl eher auf die Erfahrungen, der letzten Impfkampagnen. Allerdings empfehlen schon heute viele Ärzte, auch die pflegenden Angehörigen mit zu impfen um die pflegebedürftige Person nicht unnötig zu gefährden.

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Patientenschützer Appell an Lauterbach: „Es braucht ein tagesaktuelles Corona-Radar für Pflegeheime“

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Vor der Veröffentlichung der Evaluation der Corona-Maßnahmen hat der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, die Erwartungen an den Bericht gedämpft und zugleich ein Corona-Radar für Pflegeheime gefordert. „Wer vom Sachverständigenrat glasklare politische Empfehlungen für die zukünftige Pandemiebekämpfung erwartet, kann nur enttäuscht werden“, sagte Brysch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). „Einschätzungen von Expertengremien sind zwar hilfreich, aber kein Ersatz für Entscheidungen des Bundestags und der Bundesregierung.“

Das durch das Gesundheitsministerium eingesetzte Sondergremium stellt an diesem Donnerstag seine Ergebnisse der Bundesregierung vorlegen. Auf Grundlage dessen will die Koalition ihre Maßnahmen für den Herbst beschließen. Dem Gremium gehören unter anderem die Sozialforscherin Jutta Allmendinger und der Virologe Hendrik Streeck an.

Brysch sieht das Patientenwohl vernachlässigt und nimmt Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in die Pflicht. „Jetzt müssen endlich die Menschen in den Blick genommen werden, die das Virus am stärksten bedroht“, sagte Brysch dem RND.

Es brauche ein tagesaktuelles Corona-Radar für die stationäre Altenpflege. „Ein solches Radar müsste täglich aktualisiert das Infektionsgeschehen in jeder Pflegeeinrichtung anzeigen. Darin erfasst werden Infizierte, Genesene, an und mit Covid-19-Verstorbene und Heimbewohner, die aufgrund einer Corona-Infektion in eine Klinik verlegt wurden. Auch das zur Verfügung stehende Personal ist zu melden. Nur so ist transparent ersichtlich, wo sofort praktische Unterstützung von außen gebraucht wird“, erklärte er.

„Ein vom Bundesgesundheitsminister geplantes Monitoring allein für Krankenhäuser reicht nicht aus“, sagte der Patientenschützer. „Deshalb ist Karl Lauterbach gefordert, seinen Formulierungsvorschlag für die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes an die Altenpflege anzupassen.“

Autor: © RND / Redaktion


Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Montgomery fordert Tempo bei Anpassung des Infektionsschutzgesetzes

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Frank Ulrich Montgomery, Weltärztechef.
Foto: © picture alliance/Tobias

Vor der Veröffentlichung des Berichtes durch den Corona-Sachverständigenrat hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, Tempo bei der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes gefordert.

Die Kommission werde die Politik „nicht aus der Verantwortung entlassen, die Maßnahmen zu beschließen, die wir zu einer effektiven Bekämpfung der nächsten Herbst- und Winterwelle brauchen”, sagte Montgomery dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

Wenn die Wellen wieder über uns zusammenbrächen, fehle die Zeit, langwierige Grundsatzdiskussionen zu führen. „Dann muss schnell gehandelt werden können“, so Montgomery.

„Und deswegen wäre es auch besser, das Infektionsschutzgesetz jetzt neu zu beschließen – und nicht erst, wenn das Kind wieder ‚in den Brunnen gefallen‘ ist.“

Der Weltärztepräsident fügte hinzu: „Zu den Maßnahmen gehören natürlich Maskenpflicht in Innenräumen, Kontaktbeschränkungen und Teststrategien. Auch über Impfkampagnen und Impfpflichten sollten die Regeln vorliegen und allen klar sein. Das wäre kraftvoll handelnde Politik und nicht populistisch abwartende Beschlussverweigerung”, kritisierte er.

Autor: © RND / Redaktion


Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Corona-Herbststrategie mit professioneller Pflege umsetzen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Eine Frau mit einer Mundmaske.
Foto: © Anna Shvets

„In der Vorbereitung der Herbststrategie zum Umgang mit der COVID-19-Pandemie täten die politisch Verantwortlichen gut daran, die professionelle Pflege umfassend einzubinden.“ fordert die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Bernadette Klapper mit Verweis auf die Handlungsempfehlungen des Expertinnenrat und Expertenrat „Pflegewissenschaft / Hebammenwissenschaft und Pandemie“ vom 23.06.2022.

„In der heftigen Infektionswelle im vergangenen Winter 2021 hatten wir bei den Bundesministerien angeregt, Pflegefachpersonen am Impfen insbesondere in der Langzeitpflege zu beteiligen. Das bieten wir erneut im Rahmen der Corona-Herbststrategie 2022 an“, so Klapper.

Die Pflege hat das notwendige Fachwissen und ist in den Einrichtungen der Langzeitpflege präsent. Sie hat in den ambulanten Pflegediensten Zugang zu vulnerablen Personengruppen. „Wir verstehen bis heute nicht, warum unser Vorschlag damals nicht aufgegriffen wurde. Er war sehr pragmatisch gedacht. Nah am Bewohner, nah in der Häuslichkeit. Zusammen mit der professionellen Pflege hätte man rasch viele Personen erreicht.“ Zur Umsetzung wären lediglich eine befristete Regelung der Heilkundeübertragung und der Leistungsvergütung nötig gewesen. Bei einer erneuten Impfkampagne im kommenden Herbst kann das vorbereitet werden, um das Potenzial der professionellen Pflege zu nutzen. Das ist ein wichtiger Beitrag, um möglichst rasch den umfassenden Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten.


Die heute vorgestellten Handlungsempfehlungen des Expertinnenrat und Expertenrat „Pflegewissenschaft/Hebammenwissenschaft und Pandemie“ zum weiteren Umgang mit der COVID-19-Pandemie geben die Richtung vor. Die Expert:innen mahnen außerdem, pflegebedürftige Menschen, Patientinnen und Patienten und deren Angehörige nicht wieder auszugrenzen.

Einrichtungen sollen geöffnet bleiben und je nach Situation mit gezielten Besuchsmöglichkeiten reagieren. Ferner fordert der Rat u.a., die pflegerische Versorgung sicherzustellen und Krisenpläne vorzubereiten. Die Expertise von Pflegefachpersonen und Hebammen soll in allen Entscheidungsgremien und Krisenstäben eingebunden werden. Eine weitere zentrale Forderung zielt auf die Verbesserung der Datenlage, vor allem zur Situation pflegebedürftiger Menschen in der Häuslichkeit und zu Personalzahlen in den unterschiedlichen Pflegebereichen.

Der Expertinnenrat und Expertenrat ist vom Deutschen Pflegerat DPR einberufen worden. Die Empfehlungen basieren auf dem internationalen und nationalen pflegewissenschaftlichen und hebammenwissenschaftlichen Diskurs.

Autor: DBfK / © EU-Schwerbehinderung



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Fortsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht wird geprüft

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Die Bundesregierung erwägt eine Fortführung der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht über das Jahresende 2022 hinaus. Die mögliche Verlängerung werde aktuell geprüft und in Kürze mit Ländern und Verbänden abgestimmt, heißt es in der Antwort ( Drucksache 20/2299 (279 kb)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ( Drucksache 20/1965 (218 kb)) der CDU/CSU-Fraktion.

Eine Stichprobe (COVIMO-Studie) ergab den weiteren Angaben zufolge im Zeitraum 10. bis 27. Januar 2022 eine Durchimpfung bei medizinischem Personal von 96,9 Prozent. Eine Online-Befragung von Krankenhauspersonal (KROCO) ergab für den Zeitraum 18. Oktober 2021 bis 15. November 2021, dass 92 Prozent des teilnehmenden Personals vollständig geimpft waren, vier Prozent waren ungeimpft.

Der Bundesregierung sind nach eigenen Angaben keine problematischen Versorgungsengpässe infolge der Sektor-Impfpflicht bekannt. Es gebe derzeit keinen Anlass, die einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusetzen.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Bußgeldbescheide bei Pflege-Impfpflicht sind unverhältnismäßige Maßnahme

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © Frank Merino

Die Diakonie Württemberg reagiert mit Unverständnis auf die harte Durchsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht, ohne dabei die Gesamtbevölkerung mit in die Pflicht zu nehmen. „Wir reden von insgesamt rund fünf Prozent ungeimpfter Pflegekräfte“, stellt Oberkirchenrätin Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg, klar. „Es ist es richtig, unsere Bewohnerinnen und Bewohner und auch die Beschäftigten vor einer Ansteckung zu schützen“, sagt sie.

Die Mehrzahl habe auch einen sehr guten Impfschutz durch Auffrischung und Booster, es gebe im Vergleich zur Gesamtbevölkerung keine schwerwiegendere Erkrankungen. „Wir werben weiter fürs Impfen in unserem Diensten und Einrichtungen, aber genauso wichtig ist es, die Gesamtbevölkerung in den Blick und in die Pflicht zu nehmen.“ Schließlich könnten auch gesunde Erwachsene schwer an Corona erkranken und andere anstecken. Die Fokussierung auf vulnerable Gruppen in den Einrichtungen sei eine Insellösung.

„Hätten wir in der Bevölkerung die Impfquote unserer Pflegenden, läge die Pandemie längst hinter uns“, sagt Dr. Kornelius Knapp, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg. Das steigende Infektionsgeschehen in der Gesamtbevölkerung führe zu Ansteckungen von – auch geimpften – Mitarbeitenden und der Bewohnerschaft von Einrichtungen. Durch private Begegnungen und Besuche bestehe weiterhin ein großes Risiko. Also müsse der Impfschutz in der Bevölkerung durch flächendeckende Impfangebote erhöht werden.

Weitere Kritik der Diakonie Württemberg: In der Umsetzung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht gibt es nach wie vor kein einheitliches Verfahren in den einzelnen Landkreisen. Die Heime haben keine Handlungssicherheit, auch weil ungeimpfte Beschäftigte bei Bußgeldandrohung kurzfristig kündigen könnten.

Die Diakonie Württemberg setzt zur Vermeidung von Infektionen mit dem Corona-Virus auf ein stringentes Testkonzept in den Einrichtungen. Dies gilt für Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitenden und Besucher. „Deshalb brauchen wir eine flächendeckende Möglichkeit, sich im Rahmen der Bürgertestung weiterhin kostenlos testen zu lassen“, sagt Vorstandsvorsitzende Noller. Die Gleichbehandlung der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sei auf alle Fälle sicherzustellen.

Autor: Diakonie Württemberg



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Fahrlässig oder Absicht – Wie Bürgertest die Corona-Fallzahlen beeinflussen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Karl Lauterbach mind Mundschutz
Foto: kk | © 2022 EU-Schwerbehinderung

Eigentlich sind die Corona-Fallzahlen ein wichtiges Indiz dafür, wie weit sich ein Virus verbreitet. Durch die Impfstoffe, aber auch durch die Tatsache das genesene Menschen oft nur „milde Krankheitsverläufe“ bei einer Corona-Infektion haben, einige Menschen es nicht einmal bemerken, wenn sie mit dem Corona-Virus infiziert haben, fallen viele Infektionen erst gar nicht aus und das Coronavirus hat gute Chancen sich zu verbreiten.

Gerade die neue Coronavariante, scheint sich auch an wärmeren Tagen schnell zu verbreiten. Um jetzt der unkontrollierten Verbreitung entgegenzuwirken und nicht sogar noch vulnerable Gruppen erhöhtem Infektionsrisiko auszusetzen, müssten entsprechende Test angeboten werden, so wie es derzeitig der Fall ist. Gerade im Sommer, wo sich viele Menschen gemeinsam im Freien aufhalten, oder durch das 9 Euro-Ticket in vollen Zügen und Bussen quetschen, wäre das Testen eine gute Maßnahme.

Mehr und Exklusive Inhalte und mehr Hintergründe

Exklusiv mit Abonnement

Inhalte ohne Werbung lesen

PLUS Artikel einen Monat gratis - Verwende Gutscheincode

Schnupper21

Artikel weiterlesen ... nur für Abonnementen ...

Abonnementpläne

Plus Abo bestellen
Für alle Nicht-Abonnenten

  • Zugriff auf exklusive Inhalte
  • Keinerlei Werbetracking**
  • Anzeigen, Advertorials und andere Werbeformate werden ausgeblendet**
  • Nur 0,99 € / Monat*
  • jederzeit monatlich kündbar

* zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
** soweit technisch möglich

Dauer: 30 Tage
Preis: €0.99

Abonnementpläne

Plus Abo bestellen
Für alle Nicht-Abonnenten

  • Zugriff auf exklusive Inhalte
  • Frei kommentieren ohne lästige "Freigabe"
  • Erweiterte Kommentarfunktionen
  • Keinerlei Werbetracking**
  • Anzeigen, Advertorials und andere Werbeformate werden ausgeblendet**
  • Nur 9,99 € / Jahr*
  • jederzeit jährlich kündbar
  • 1 Monat für 19 Cent*

* zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer
** soweit technisch möglich

Testzeit: 30 Tage
Probepreis: Kostenfrei
Dauer: 1 Jahr
Preis: €9.99

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

Lauterbach rechnet nicht mehr mit Lockdowns und Schulschließungen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Eltern sollen nach Vorstellungen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einer pandemischen Notlage auch künftig staatlich entschädigt werden, wenn sie wegen Schul- oder Kitaausfall ihre Kinder oder eine behinderte Person betreuen müssen. Die entsprechende Regelung des Infektionsschutzgesetzes werde „entfristet“, heißt es in der Formulierungshilfe des Bundesgesundheitsministeriums für eine Gesetzesreform, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.

Die Regel gilt für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren oder andere betreuungsbedürftige Personen, wenn deren Betreuungseinrichtungen wegen einer Pandemie geschlossen werden.

Die Entschädigung soll einen Verdienstausfall der Eltern ausgleichen, der entstehen kann, wenn wegen diese wegen des akuten Betreuungsbedarfs nicht arbeiten können. Voraussetzung ist, dass der Bundestag eine epidemische Lage nationaler Tragweite festgestellt hat.

Im Falle einer erneuten Corona-Welle im Herbst werden Lauterbach zufolge Schulen und Geschäfte geöffnet bleiben „Ich halte Lockdowns für sehr unwahrscheinlich“, sagte Lauterbach in einem Interview mit dem RND. „Auch Schulschließungen werden nicht nötig sein.“ Sinnvoll sei es, bei den Schulen bundesweit einheitliche Regelungen zu finden. Das sei besser. Die Schulpolitik liege aber in der Verantwortung der Länder.

Autor: © RND / Redaktion


Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen

0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Folgen Sie uns. Vielen Dank