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Bundesregierung zur Corona-Lage in Deutschland

Bildbeschreibung: Frau mit Mundmaske leicht transparent und dahinter das Gebäude der Bundespressekonferenz
Foto: kk | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Fast stündlich kommt es zu neuen Meldungen hinsichtlich der Corona-Lage in Deutschland. Es scheint wie ein wüstes Durcheinander und das regional immer wieder mit den unterschiedlichsten Meldungen. Beherbergungsverbote die gekippt- oder wieder aufgehoben werden, bishin zu regional aufgehobenen Sperrstunden durch die Verwaltungsgerichte.

Viele Menschen verunsichert das. Gerade auch die immer wieder lokalen erweiterten Maskenpflichten in öffentlichen Bereichen macht es für die Bürgerinnen und Bürger nicht einfach die Orte zu lokalisieren, wo jetzt das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung in öffentlichen Bereichen zur Pflicht wird.

Eine Sprecherin der Bundesregierung zur grundsätzlichen Lage: "Ich kann Ihnen nur ganz grundsätzlich sagen, dass wir mit mehr als 7000 Neuinfektionen heute einen Anstieg verzeichnen, wie wir ihn bisher in Deutschland noch nicht gesehen haben. Die Dynamik des Infektionsgeschehens nimmt stetig zu, und wir müssen aufpassen, dass wir die Kontrolle über das Geschehen behalten und die Zahlen in den Griff bekommen. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Pandemie lässt sich nur eindämmen, wenn Infektionsketten erkannt und durchbrochen werden. Je höher jedoch die Zahl der neuen Infektionsfälle ist, desto schwieriger wird die Nachverfolgung. Einige Gesundheitsämter sind bereits jetzt an ihrer Belastungsgrenze angelangt. Unser Ziel ist es, so viel wie möglich vom öffentlichen und privaten Leben aufrechtzuerhalten, und dabei geht es uns vor allem um den Wirtschaftskreislauf sowie um Schulen und Kitas. Jeder Einzelne trägt hierbei Verantwortung für sich und seine Mitmenschen. Ich kann nur noch einmal und wieder betonen, dass sich alle konsequent an die Regelungen halten müssen, die für verschiedene Bereiche nötig sind. Wir müssen weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einhalten, Mund-Nase-Bedeckungen tragen und, wenn dies erforderlich ist und empfohlen wird, regelmäßig lüften. Die Kanzlerin hat ja deutlich gemacht, dass man mit richtigen Maßnahmen gegen das Virus ankämpfen kann. Sie hat aber auch deutlich gemacht, dass das jetzt entschieden und wirklich mit aller Kraft notwendig ist. Desgleichen hat sich auch Kanzleramtsminister Helge Braun heute noch einmal in einem Interview geäußert. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit den Maßnahmen weiter vorankommen, dass wir sie entschieden einhalten können und dass die Bevölkerung daran mitwirkt. Die Bevölkerung hat schon sehr viel getan, zeigt sich auch überwiegend verständig und ist bereit, diese Maßnahmen zu befolgen. Dies muss weiterhin der Fall sein."

Zum Beherbergungsverbot: "Vielleicht kann ich zum Beherbergungsverbot noch etwas ergänzen. Die Kanzlerin hat ja betont, dass sie sich in dieser Frage schon von vornherein einen weiter reichenden Beschluss gewünscht hätte. Darüber hinaus und daneben hat die Bundeskanzlerin aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich gemeinsam mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder in einem Appell an die Bürgerinnen und Bürger gewandt hat, von nicht notwendigen Reisen insbesondere aus den Hotspot-Gebieten abzusehen. Reisegeschehen kann nämlich immer wieder weitere Infektionen verursachen und die Verbreitung in der Fläche beschleunigen."

Das die Beschlüsse, die seitens Bund und Länder am Mittwoch getroffen werden, durchaus noch nachgebessert werden könnten, wurde seitens der Bundesregierung deutlich. Ob dieses aber geschehen wird, scheint von der Weiterentwicklung der derzeitigen Situation abhängig zu sein: "Der Bundesinnenminister ist unabhängig davon der Auffassung, dass die Situation, wie wir sie jetzt erleben - das ist an verschiedenen Stellen deutlich geworden -, sehr ernst zu nehmen ist und dass alles unternommen werden muss, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen. Die Entscheidung, die am Mittwoch getroffen wurde, ist uns allen bekannt, und wir werden sehen, ob es Nachjustierungen geben wird."

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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