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Corona-Patienten werden mit Remdesivir behandelt

Bildbeschreibung: Jemand der in einem Labor arbeitet.
Foto: © CDC

In Deutschland werden schwer erkrankte Corona-Patienten regelmäßig mit dem Virustatikum Remdesivir behandelt. Das geht aus der Antwort Drucksache: 19/25686 der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage Drucksache: 19/25424 der AfD-Fraktion hervor.

In der Drucksache 19/25686 heißt es:

Seit Monaten arbeiten in der Corona-Pandemie weltweit Wissenschaftler mit Hochdruck an der Erforschung verfügbarer Wirkstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Seit den siebziger Jahren wird der Wirkstoff Fluoxetin beim Menschen zur Behandlung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen eingesetzt.

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Wie eine Studie von Virologen und Chemikern der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) zeigt, hemmt Fluoxetin die Vermehrung der Viren vom Typ SARS-CoV-2 deutlich.

Über 40 Jahre ist Fluoxetin im klinischen Einsatz und gilt somit als gut erforscht. Dementsprechend ist das Patent längst abgelaufen und Medikamente mit dem Wirkstoff sind günstig erhältlich. Als Beispiel nennen die Fragesteller Fluoxetin 20 – 1 A Pharma, hier belaufen sich die Kosten für 100 Tabletten auf 21,72 Euro. Aus Sicht der Wissenschaftler spricht danach vieles dafür, Fluoxetin bei der frühen Behandlung von SARS-CoV-2-infizierten Patienten in Heilversuchen und Studien einzusetzen.

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Medikamente zur Behandlung schwerer Verlaufsformen einer Infektion sind ein Baustein in der Eindämmung der Corona-Pandemie. Das Medikament Remdesivir ist derzeit das einzige, das den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann. Weitere Substanzen sind deshalb dringend gesucht. Weil Fluoxetin bereits seit 40 Jahren zugelassen ist, ist das Patent auf diesen Wirkstoff abgelaufen . Die Produktion ist daher günstig und kann weltweit erfolgen. Auf zeitaufwendige klinische Studien der Phase 1 kann daher verzichtet werden. Die Phasen 2 und 3 werden für die Wirksamkeit benötigt, denn Medikamente sind immer nur für bestimmte Krankheiten zugelassen, zuständig dafür ist das Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Psychopharmaka, wozu auch Fluoxetin gehört, sind die Arzneimittelgruppe, die immer wieder von Lieferengpässen betroffen ist. Psychopharmaka, wozu auch Fluoxetin gehört, sind die Arzneimittelgruppe, die immer wieder von Lieferengpässen betroffen ist.

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Weiter teilt die Bundesregierung mit:

Demnach verfügt Deutschland über rund 90.000 sogenannte Durchstechflaschen mit dem Arzneimittel Veklury. Unter diesem Markennamen wird Remdesivir vertrieben. Remdesivir hat in der EU eine bedingte Zulassung für die Behandlung von Erwachsenen und Kindern im Alter ab zwölf Jahren, die an einer Covid-19-Pneumonie leiden. Seit Ausbruch der Pandemie wurden den Angaben zufolge in Deutschland durchschnittlich rund 250 Patienten pro Woche mit remdesivirhaltigen Arzneimitteln behandelt.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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