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RKI meldet 6.125 Neuinfektionen - Spahn: Corona-Impfungen für Jugendliche im Sommer möglich

Bildbeschreibung: Symbolbild Corona-News Schrift mit grafischen Coronaviren im Hintergrund
Foto: kk/Gerd Altmann | © 2021 EU-Schwerbehinderung

Corona-News-Ticker +++RKI meldet 6.922 Neuinfektionen - Spahn: Corona-Impfungen für Jugendliche im Sommer möglich+++.

+++11.05.2021++11:11++

RKI meldet 6.125 Neuinfektionen - Spahn: Corona-Impfungen für Jugendliche im Sommer möglich

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 6.125 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 283. Letzte Woche Dienstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 7.534 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 315. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 115,4 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 119,1. Der Bundgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bis Ende der Sommerferien den 12 - bis 18-Jährigen in Deutschland ein Impfangebot machen. Mit Regelmäßigen Lolli-Tests, sowie Hygienekonzepte soll dann ein Rückkehr zum Präsenzunterricht wieder möglich sein. Jedoch würde ein Impfangebot in erster Linie von der Zulassung der Impfstoffe für Jugendliche abhängen, sagte Spahn gegenüber den Deutschlandfunk. "Die europäische Arzneimittelbehörde hat ja gesagt, gerade heute, Ende Mai, Anfang Juni kann das - wenn nichts Unvorhergesehene passiert - mit der Zulassung gelingen."

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+++10.05.2021++19:33+++

Hamburg kündigt Aufhebung der Ausganssperre an

Die Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat die Aufhebung der Corona-Notbremse ab Mittwoch angekündigt. Die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag den fünften Tag in Folge unter 100 nach Angaben der Gesundheitsbehörde. Die Aufhebung der Ausgangssperre soll nach dem Infektionsschutzgesetz, am Mittwoch um Mitternacht gelten.


+++10.05.2021++18:58+++

WHO stuft indische Corona-Variante als "besorgniserregend" ein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien nachgewiesene Virus Mutation B.1.617 als "besorgniserregende Variante" eingestuft. "Es liegen Informationen vor, die auf eine erhöhte Übertragbarkeit hinweisen", sagte die WHO-Expertin Maria Van Kerkhove. Es müsse jedoch noch weiter erforscht werden. Dabei ergänzte die WHO-Chefwissenschaftlerin Soumya Swaminathan, dass Impfstoffe, Behandlungen und Corona-Tests auch bei dieser Variante funktionieren würden. loadmoduleid 303}

+++10.05.2021++11:18+++

RKI meldet 6.922 Neuinfektionen - Berlin bereitet sich auf das Impfen in den Betrieben vor

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 6.922 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 54. Letzte Woche Montag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 9.160 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 110. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 119,1 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 118,6. Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci trifft sich am heutigen Montag und am morgigen Dienstag mit Berliner Unternehmen, Berliner Wirtschaftsverbänden und dem Verband der Betriebsärzte. Die Senatsverwaltung für Gesundheit stellt insgesamt aus dem Landeskontingent 13.000 Impfdosen für ein heute startendes Berliner Pilotprojekt zur Verfügung. Der Bund hat den Beginn des Impfens in den Betrieben für den 7. Juni 2021 angekündigt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Ein starkes Signal an die Mitarbeitenden in den Berliner Betrieben. Die Berliner Wirtschaft bereitet sich vor, um Impfkapazitäten in den Berliner Unternehmen aufzubauen. Wir starten mit unserem Pilotprojekt heute in sechs Betrieben der kritischen Infrastruktur mit 5000 Impfdosen. Wir werden mit weiteren 8000 Impfdosen Berliner Unternehmen in das Pilotprojekt einbeziehen. Es sollen Impfstrecken erprobt und die Zeit bis zum 7.6.2021 überbrückt werden. Mir liegen konkrete Anfragen Berliner Unternehmen vor. Ich bedanke mich für das große Engagement vieler Berliner Unternehmen. Ich hoffe, dass unser Pilotprojekt auch überbetriebliches Impfen befördern wird."

Für den Start des Pilotprojektes haben die Pharma-Unternehmen, Bayer und Berlin Chemie überbetriebliche Impfstraßen aufgebaut. Die Beschäftigten dieser und der anderen Unternehmen der kritischen Infrastruktur wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Vattenfall und Berliner Wasserbetriebe, werden über diese Infrastruktur mitgeimpft.

Das heißt: Bayer impft die impfberechtigten Mitarbeitenden der BVG und Vattenfall, Berlin Chemie die der Berliner Wasserbetriebe. Gleichzeitig stellen die mitversorgten Unternehmen Personal, das ebenso unterstützt. Nach § 4 Absatz 1 Nummer 5 der Corona-Impfverordnung sind „Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind“ mit erhöhter Priorität impfberechtigt. Dieselbe Verordnung regelt, dass Betriebsärztinnen und -ärzte sich bisher nicht selbstständig mit Impfstoff versorgen können, sondern auf die Versorgung durch die von den Ländern betriebenen Impfzentren angewiesen sind.

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RKI meldet 12.656 Neuinfektionen - Fehlerhafte E-Mails sorgen für "unfreiwilligen Impfrekord“ in Hamburg

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 12.656 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 127. Letzte Woche Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 16.290 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 110. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 118,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 121,5. Ein Systemfehler hat im Hamburger Impfzentrum am Samstag für einen unfreiwilligen Rekord gesorgt. Es wurden mehrere hunderte Hamburger schon nach neuen, statt zwölf Wochen zur einer Zweitimpfung mit AstraZeneca eingeladen, twitterte der Ärztliche Leiter des Impfzentrums Dr. Dirk Heinrich auf Twitter. Die Folgen waren sehr lange Warteschlangen vor dem Impfzentrum, da über 1000 Menschen frühere Erinnerungsemail bekommen haben.

+++08.05.2021++12:45+++

Der angekündigte EU-Vertrag zum Kauf von bis zu weiteren 1,8 Milliarden Corona-Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer sei genehmigt. Dieses hatte Ursula von der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin am Samstag auf Twitter mitgeteilt. Bis 2023 soll die Menge geliefert werden.

+++08.05.2021++11:08+++

RKI meldet 15.685 Neuinfektionen - Spahn: Impfpass in Papierform soll weiterhin gültig seien

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 18.485 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 238. Letzte Woche Samstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 18.935 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 232. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 121,5 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 125,7. Laut dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll der gelbe Impfpass weiterhin gültig sein. "Wenn wir nur auf die digitale Variante setzen, werden sowohl Länder ohne diese Lösung benachteiligt als auch Bürger, die diese nicht haben wollen oder können", sagte Spahn gegenüber der Düsseldorfer "Rheinischen Post" diesen Samstag. Dabei hatte er verwiesen auf etwa "ältere Mitbürger ohne Smartphone". Spahn nannte als Ziel für den ergänzenden digitalen Impfnachweis die "zweite Hälfte des zweiten Quartals." Ab diesen Sonntag soll die neue Verordnung zu Erleichterungen für Geimpfte und Genesene in Kraft treten. So ist in ihr etwa geregelt das der Impfschutz mit etwa für Ende Juni geplanten digitalen Impfpass oder mit dem Impfpass in Papierform nachgewiesen werden kann. Als Alternative kann auch das vom Impfzentrum ausgefüllte Formular als Nachweise vorgelegt werden.

+++08.05.2021++10:00+++

Holetschek wirbt bei zugelassenem Corona-Impfstoff für fachgerechte Entnahme von 7. bzw. 11. Dosis - Bayerns Gesundheitsminister

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek wirbt für die fachgerechte Entnahme einer siebten beziehungsweise elften Dosis bei Mehrdosenbehältnissen zugelassener COVID-19-Impfstoffe, um mehr Menschen einen raschen Schutz zu ermöglichen. Holetschek erläuterte am Samstag in München: „Es ist technisch und rechtlich möglich, je nach Hersteller eine siebte oder elfte Dosis aus den Impfstofffläschchen zu entnehmen. Darauf hat auch das Bundesgesundheitsministerium hingewiesen. Bei den Ärzten und in den bayerischen Impfzentren ist die Entnahme zusätzlicher Impfdosen ohnehin schon länger gelebte Praxis und bewährt sich täglich. Ich rufe die impfenden Einrichtungen auf, diese Möglichkeit weiter zu nutzen. Eine veränderte Haftung ergibt sich nicht, da sich der Arzt schließlich bei jeder Dosis sicher sein muss, dass er die richtige Menge aufgezogen hat.“

Der Minister ergänzte: „Voraussetzung ist, dass der impfende Arzt sicherstellt, dass die vom jeweiligen Hersteller geforderte Menge an Impfstoff vollständig und qualitätsgesichert (partikelfrei) aus einem Vial entnommen und verimpft werden kann. Wichtig ist auch: Der Impfstoff darf nicht aus mehreren Flaschen gemischt werden.“

Holetschek fügte hinzu: „Unsere impfenden Ärzte handeln verantwortungsvoll und fachlich versiert, und zwar unabhängig davon, ob es sich um die erste, dritte, sechste oder eventuell siebte bzw. elfte Spritze handelt. Das sind Fachleute, die wissen, was sie tun, und damit stellt sich die Frage nach rechtlichen Bedenken nicht.“

Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), Dr. Gerald Quitterer, sagte: „Die Bayerische Landesärztekammer befürwortet die Stellungnahme des STMGP, auch die überzähligen Dosen Impfstoff zu verwenden.“

Für die Entnahme zusätzlicher Impfdosen (bei Biontech gilt dies auch bereits für die Entnahme der sechsten Dosis) sind besondere Spritzen- und Kanülenkombinationen mit geringem Totvolumen (< 35µl) notwendig. Die Ärzte können diese auf dem üblichen Weg über die Apotheken ordern. Bayern hat bereits für die Entnahme der 6. Dosis seit Januar entsprechende Spritzen und Kanülen beschafft und an die Impfzentren ausgegeben, und damit die technische Machbarkeit geschaffen.

+++07.05.2021++12:25+++

Darf keine Verzögerung bei neuen Impfstoff-Bestellungen für die EU geben

Zu den Medienberichten, wonach Frankreich eine neue Impfstoff-Bestellung der EU blockiert, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Christine Aschenberg-Dugnus: „Es darf auf keinen Fall eine Verzögerung bei neuen Impfstoff-Bestellungen für die EU geben. Es kann nicht sein, dass erneut Länder wie Großbritannien, Israel und die USA bei der Nachbestellung von Impfdosen für Kinder, Jugendliche und Auffrischungsimpfungen an der EU vorbeiziehen. Die französischen Vertreter sollten sich hier ihrer Verantwortung bewusst sein und ihre Blockadehaltung aufgeben. Bundeskanzlerin Merkel sollte umgehend das Gespräch mit Frankreich suchen, damit der bereits ausgehandelte Vertrag zwischen Biontech und der EU nun schnell unterzeichnet werden kann. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen in der Krise zusammenhalten. Es kann in der aktuellen Situation gar nicht zu viel Impfstoff geben. Sollte die EU am Ende überschüssige Impfdosen haben, können diese an andere Länder verteilt werden.“

+++07.05.2021++12:11+++

Der Großteil der Bevölkerung ist nicht geimpft

„Es ist gut, dass die Beschränkungen für geimpfte Personen, soweit es geht, fallen. Solange aber der Großteil der Bevölkerung immer noch kein Impfangebot hatte und eine Impfung für Millionen Menschen auf der Welt nicht einmal in Sicht ist, gibt es keinen Grund zum Feiern. Es bleibt wichtigste Aufgabe der Bundesregierung, für genug Impfstoff zu sorgen, auch international“, erklärt Jan Korte, 1. Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, zum Wegfall von Beschränkungen für Geimpfte. Korte weiter: „Die Pandemie muss international bekämpft werden. Das ist nicht nur humanitäre Verpflichtung, es ist auch reiner Selbstschutz und verhindert gefährliche Mutationen. US-Präsident Joe Biden hat das verstanden, im Gegensatz zur Bundesregierung. Es ist hochgradig peinlich, dass Union und SPD auf die Expertise von Nobelpreisträgern und Hilfsorganisationen mit Argumenten der Pharmabosse antworten. Der Schutz von Menschenleben ist wichtiger als der Schutz von Eigentum.“

+++07.05.2021++09:44+++

Bundesrat stimmt Lockerungen für Geimpfte und Genesene zu

Der Bundesrat hat heute der Verordnung für Freiheitsrechte für Geimpfte und Genesene zugstimmt. Damit sollen ab Samstag Geimpfte und Genesene von der Test- und Quarantäne-Pflicht, sowie von nächtlichen Ausgangsbeschränkungen befreiet seien. Gestern hatte bereits der Bundestag der Gesetzesänderung, zugestimmt. (wir berichteten)

+++07.05.2021++07:20+++

RKI meldet 18.485 neue Fälle, Inzidenz sinkt auf 125,7

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 18.485 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 284. Letzte Woche Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 24.329 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 306. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 125,7 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 153,4.

+++06.05.2021++19:25+++

Bund und Länder heben die Priorisierung bei AstraZeneca-Impfstoff auf

In Deutschland können sich die Menschen in Zukunft in der Arztpraxis ohne Priorisierung mit dem Impfstoff von AstraZeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Im Rahmen der heutigen Gesundheitsministerkonferenz zwischen Bund und Ländern wurde einvernehmlich beschlossen, die Priorisierung ab sofort für die Impfung mit AstraZeneca aufzuheben, teilt das Saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit Frauen und Familie mit.

Die Saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Damit folgen wir dem Vorstoß des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn und schaffen die Grundlage für den nächsten Streckenabschnitt bei den Hausärzten und in den Impfzentren unseres Impfmarathons. Jeder der ein Impfangebot wahrnehmen möchte, kann über seinen Haus- oder Facharzt, sofern dieser eine Impfung mit AstraZeneca anbietet, von diesem Angebot profitieren.“

„Niedergelassene Ärzte, die eine Impfung mit AstraZeneca anbieten, beziehen den Impfstoff über die Apotheken und koordinieren ihre Impfterminvergabe eigenständig“, so Dr. Gunter Hauptmann, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.

+++06.05.2021++19:10+++

Mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene in Berliner Pflegeheimen

Die Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, hat Änderungen in der Zweiten Pflegemaßnahmen-Covid-19-Verordnung erlassen. Die Klarstellungen und Anpassungen in der Änderungsverordnung sollen dazu beitragen, das Leben in den Berliner Pflegeeinrichtungen weiter zu normalisieren und die Lebensqualität für die pflegebedürftigen Menschen zu verbessern, teilte die Berliner Senatsverwaltung mit. Es soll unter anderem keine Testpflicht mehr für geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher geben. Bewohnerinnen und Bewohner müssen sich im Rahmen einer Kontaktpersonenquarantäne nicht mehr in Quarantäne begeben, wenn in der Pflegeeinrichtung eine Durchimpfungsrate unter den Bewohnenden von mindestens neunzig Prozent besteht. Geimpfte und genesene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen müssen sich nur noch zweimal pro Woche testen lassen. Bewohnerinnen und Bewohner von vollstationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen können täglich von zwei Personen Besuch empfangen. Die Besuchenden müssen nicht demselben Haushalt angehören. Die Verordnung soll ab diesen Donnerstag in Kraft treten.

+++06.05.2021++09:25+++

RKI meldet 21.953 Neuinfektionen - Grünen-Chef Robert, Habeck begrüßt Lockerungen für Geimpfte und Genesene

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 21.953 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 250. Letzte Woche Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 24.736 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 264. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 129,1 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 132,8. Der Vorsitzende der Grünen Robert Habeck begrüßt die geplanten Lockerungen der Corona-Einschränkungen für Geimpfte und Genesene. "Es ist natürlich eine gewisse Unfairness, die da mitschwingt", sagte Habeck im Deutschlandfunk. Auch sei die Sache rechtlich eindeutig und wenn es keinen Nutzen der Beschränkung gebe, müsse sie fallen. "Es gibt eine gewisse Spannung, das räume ich ein. Aber die Rechtsnorm ist klar, und wenn wir alle verständig miteinander umgehen, dann sollten wir uns freuen über diese Menschen, die ein bisschen mehr spazieren gehen können und frei sein dürfen." Der Bundestag soll heute über die Lockerungen entscheiden.

+++05.05.2021++21:00+++

Bundesverfassungsgericht lehnt Eilanträge gegen bundesrechtliche nächtliche Ausgangsbeschränkungen ab

Das Bundesverfassungsgericht hat heute Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen abgelehnt. "Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Eine solche Entscheidung kann das Bundesverfassungsgericht im Eilverfahren nicht treffen. Diese Prüfung bleibt den Hauptsacheverfahren vorbehalten," teilte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe mit.

+++05.05.2021++08:05+++

RKI zahlen sinken drastisch - Einige Bundesländer überlegen Außengastronomie zu öffnen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 18.034 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 285. Letzte Woche Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen bei 22.231 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 312. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 132,8 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 141,1. Bayern will ab 10. Mai die Außengastronomie öffnen bis 22 Uhr, wie das bayerische Corona-Kabinett am Dienstag mitteilte. Berlin will die Öffnung der Außengastronomie prüfen wie am Dienstag der Senat mitteilte. „Wenn sich die Inzidenzen so weiterentwickeln, wie wir das im Moment sehen, dann glaube ich, kann man auch bei uns außengastronomische Angebote machen“, sagte der Berliner Regierende Bürgermeister, Michael Müller (SPD), am Dienstag nach der Senatssitzung.

+++04.05.2021++15:42+++

Bundeskabinett beschließt Lockerungen für Geimpfte

Das Bundeskabinett hat heute per Umlaufverfahren Erleichterungen für Geimpfte auf den Weg gebracht. Die Regierung habe die geplante Verordnung beschlossen, sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) in Berlin. Dabei sind unter anderem Lockerungen geplant bei Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren. „Ein wichtiger Schritt hin zur Normalität“, sagte die Justizministerin. Wenn bis Freitag wie geplant der Bundestag und Bundesrat diesem zustimmen, könne die Verordnung schon am Samstag gelten.

+++04.05.2021++12:39+++

Karl Lauterbach - "Das wird ein super Sommer"

Durch die fortschreitende Impfkampagne könnten für viele Menschen die Einschränkungen größtenteils aufgehoben werden und es zum Sommer viele zurückerlangte Freiheiten geben. Karl Lauterbach "Das wird ein super Sommer"
Begründen tut Lauterbach das auf der Grundlage, dass die Impfkampagne immer weiter fortschreitet. Mehr in diesem Artikel: Karl Lauterbach - "Das wird ein super Sommer"

+++04.05.2021++10:45+++

Merkel dankt Ärzten und Pflegekräften für „aufopferungsvollen Einsatz“

Der diesjährige Bundesärztetag, findet pandemiebedingt, rein digital statt, so wie es mittlerweile bei vielen Veranstaltungen der Fall ist. Eröffnet wurde der Bundesärztetag von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). In Ihrer Videobotschaft bedankt sich die Kanzlerin bei den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften für ihren „aufopferungsvollen Einsatz“ in der Corona-Krise. "Es mache Mut, dass die Impfungen als Schlüssel zur Überwindung der Pandemie an Fahrt gewinnen", sagte Merkel.

+++04.05.2021++09:12+++

RKI meldet 7534 neue Fälle, Inzidenz sinkt auf 141,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 7534 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 315. Letzte Woche Montag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 10.976 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 344. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 141,4 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 146,9.

+++03.05.2021++10:45+++

RKI meldet 9.160 Neuinfektionen - Inzidenz steigt leicht an

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 9.160 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 84. Letzte Woche Montag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 11.907 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 84. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 146,9 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 146,5.

+++02.05.2021++11:00+++

Die Zahl der Neuinfektionen sinken auf 16.290 - Scholz will Kurzarbeitergeld verlängern

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 16.290 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 110. Letzte Woche Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 18.773 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 120. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 146,5 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 148,6. Der Vizekanzler Olaf Scholz will bis mindestens Ende 2021 das Kurzarbeitergeld verlängern. Dieses sagte der Bundesfinanzminister gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dabei sagte Scholz das der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld auf alle Fälle noch einmal bis Jahresende gelten solle, gegenbenfalls sogar noch länger. So werde in der Corona-Krise die Regierung so lange helfen, wie es auch Einschränkungen gebe. Die Kurzarbeiter-Regeln gelten derzeit bis Ende Juni. Scholz sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, der erleichterte Zugang zum Kurzarbeitergeld sollte auf alle Fälle noch einmal bis Jahresende gelten, gegebenenfalls sogar noch länger. In der Corona-Krise werde die Regierung so lange helfen, wie es Einschränkungen gebe. Derzeit gelten die Kurzarbeiter-Regeln bis Ende Juni. Auch sich der SPD-Kanzlerkandidat gegen Forderungen gewendet, einer Schuldentilgung der Vermögensabgabe nach dem Vorbild des Lastenausgleichs von 1952 zu erheben. "Wir sollten uns ein bisschen mehr an der Schweiz orientieren, wo es unverändert eine Besteuerung von sehr großen Vermögen gibt." Auch betonte Scholz auf Rückfrage, wenn er Kanzler wird, werde es eine Vermögenssteuer geben - und dabei nicht nur eine einmalige Vermögensabgabe.

+++01.05.2021++10:38+++

Zahl der Neuinfektionen sinken unter 19.000 - Saarland und NRW beschließen erste Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 18.935 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 232. Letzte Woche Samstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 23.392 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 286. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 148,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 153,4. Das Saarland und NRW haben Erleichterungen für vollständig geimpfte und von einer Corona-Infektion genesenen Menschen beschlossen. Diese würden künftig getesteten Menschen gleichgestellt, teilte die Staatskanzlei Saarland und die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen mit. Ab Montag entfällt die Testpflicht zum Beispiel für einen Friseurbesuch oder beim Einkauf in bestimmten Geschäften. Dabei teilte das Saarland mit das die Quarantänepflicht entfalle nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet, sofern es sich nicht um ein Gebiet mit einer Virusvariante handelt. In NRW brauche man ab Montag als vollständig geimpfter, etwa kein negatives Testergebnis mehr für den Besuch von Zoos oder bei körpernahen Dienstleistungen.

+++30.04.2021++10:20+++

Mehr als 24.000 Neuinfektionen - Intensivmediziner fordern auf mehr in sozialen Brennpunkten zu impfen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 24.329 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 306. Letzte Woche Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 26.543 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 265. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 153,4 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 154,9. Die deutschen Intensivmediziner fordern das verstärkt in sozialen Brennpunkten die Menschen geimpft werden. "Auf den Intensivstationen liegen überdurchschnittlich viele Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten, Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte", sagt der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, gegenüber der "Rheinischen Post". "Um diese Menschen besser zu schützen und die Intensivstationen zu entlasten, sollten alle Bürgermeister und Gesundheitsämter mobile Impfteams in die sozialen Brennpunkte ihrer Städte schicken." Auch gibt es bereits ähnliche Forderungen von der CDU und SPD. Weiter ergänzte der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters das dieses eine Menge bringen würde, denn das Impftempo sei derzeit vielversprechend. „Bleibt es so hoch und impfen wir jetzt noch gezielter, bekommen wir im Rennen gegen das Virus in absehbarer Zeit die Oberhand.“, so Karagiannidis gegenüber der "Rheinischen Post".

+++29.04.2021++11:13+++

RKI meldet fast 24.736 Neuinfektionen - Corona-Impfungen mit BioNTech für Kinder ab 12 schon im Juni

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 24.736 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 264. Letzte Woche Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 29.518 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 259. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 154,9 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 160,6. Der Impfstoffhersteller BioNTech geht von einer schnellen Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder ab zwölf Jahren in der EU aus. Nächste Woche Mittwoch soll ein Antrag bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA für eine Zulassung des Impfstoffs für Kinder ab 12 Jahren gestellt werden, wie der "Spiegel" berichtet. "Wir haben die Studiendaten für die 12- bis 15-Jährigen in den USA für die bedingte Zulassung eingereicht, in Europa sind wir in den letzten Zügen vor der Einreichung", zitierte der Spiegel BioNTech-Chef Ugur Şahin. „Wir glauben, dass es jetzt schnell gehen kann.“ Dann könnte im Juni der Impfstoff ab zwölf Jahren zugelassen werden und im Herbst für alle jüngeren Kinder, ab sechs Monaten, sagte der BioNTech-Chef.

+++28.04.2021++10:15+++

RKI meldet fast 22.231 Neuinfektionen - Karl Lauterbach warnt vor falschen Hoffnungen bei der Herdenimmunität

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 22.231 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 312. Letzte Woche Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen bei 24.884 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 331. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 160,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 167,6. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnte davor, man würde sich in der Pandemie zu sehr auf die Herdenimmunität verlassen. „Angenommen die Herdenimmunität läge bei 70 Prozent. Der Laie denkt dann häufig, wenn sich 70 Prozent impfen lassen, kann sich der Rest nicht mehr infizieren. Das ist aber falsch“, sagte Lauterbach gegenüber der „Welt“. "Die Pandemie wird Einzelne nicht verschonen, man wird entweder krank oder geimpft", so der Gesundheitsexperte. Zudem sei eine Aufhebung der Corona-Maßnahmen nur bei einer hohen Durchimpfung der Menschen möglich. "Wenn allen Menschen ein Impfangebot gemacht wurde, heißt das noch nicht, dass die Bars so offen sein können wie vor der Pandemie", so Lauterbach. "Ich rechne damit, dass Menschen Impfpässe oder Antigen-Tests zeigen werden müssen, zumindest in Lokalitäten, wo das Risiko sehr hoch ist."

+++27.04.2021++09:35+++

RKI meldet fast 11.000 Neuinfektionen - Kanzleramtschef Impfpriorisierung "zumindest für einige Wochen" aufrechterhalten

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 10.976 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 344. Letzte Woche lag die Zahl der Neuinfektionen bei 9.609 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 297. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 167,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 169,3. Der Bundeskanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat ausgesprochen für die vorläufige Beibehaltung der Impfpriorisierung für die nächsten Wochen. "Nach Priorisierung zu impfen, rettet Leben", sagte Braun im ARD-"Morgenmagazin" diesen Dienstag. Auch ergänzte Braun das er einen gesicherten Primärzugang für Menschen mit Vorerkrankungen oder etwa besonders exponiert Beschäftigte wie Beispielsweise Verkäufer in Supermärkten "zumindest für einige Wochen" aufrechtzuerhalten, für ausdrücklich richtig finde. Zudem würde sich der Erfolg der Strategie bereits jetzt zeigen. Als Beispiel nannte Braun das es an Weihnachten in Pflegeheimen noch zu unglaublich hohen Todeszahlen und wirklich schlimmen Tragödien kam. Denn wo geimpft wurde nach Priorisierung, würden die Inzidenzen mittlerweile erheblich geringer ausfallen, so Braun.

+++26.04.2021++18:25+++

Merkel warnt: "Werden in eine Übergangsphase kommen, die nicht einfach ist“

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat heute auf dem Impfgipfel gewarnt:„ Wir werden in eine Übergangsphase kommen, die nicht einfach ist." So werden es immer Geimpfte gegen das Coronavirus geben, jedoch auch einen "relevanten Teil der Bevölkerung, der nicht geimpft ist“, so Merkel. Dieses bedeutet bei einer Impfquote von 50 Prozent und einer „Inzidenz von 100 in der Gesamtbevölkerung“, „dass für Nichtgeimpfte eine Inzidenz von 200 besteht“, erklärte die Kanzlerin. Darum würde auch weiterhin ein „erhebliches Risiko für das Gesundheitssystem“ bestehen.

+++26.04.2021++18:03+++

Impfgipfel: Bund und Länder wollen Impfpriorisierung spätestens im Juni Aufheben

Bund und Länder wollen bei den Corona-Impfungen in Deutschland im Juni spätestens die Impfpriorisierung Aufheben und dann mit einer offiziell festgelegten Reihenfolge. So bestand darüber Einigkeit bei den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtete. Dabei hieß es weiter das es auch abhänge davon ob die Impfstoff-Lieferung wie geplant ankomme. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits eine Freigabe der Corona-Impfungen für alle im Juni in Aussicht gestellt. Auch hatte Spahn betont, das Menschen im Mai aus der dritten Priorisierungsgruppe und letzten Gruppe Impfungen angeboten werden sollen – so gehören dazu über 60-Jährige, sowie verschiedene Berufsgruppen.

+++26.04.2021++11:05+++

RKI meldet 11.907 Neuinfektionen - Mehr als 19 Millionen Menschen geimpft

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 11.907 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 60. Letzte Woche Montag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 11.437 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 92. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 169,3 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 165,6. Mehr als 19 Millionen Menschen haben mindestens eine Corona Impfung erhalten. Über 5,9 Millionen (5.960.243 Personen) sind vollständig geimpft. Bis zum Ende der Kalenderwoche 16 am 25. April 2021 wurden insgesamt 29.902.002 Dosen Impfstoff geliefert. Dabei wurden 85,1 Prozent dieser Dosen bis zum 25. April 2021 verimpft. Laut den Angaben der Bundesregierung wurden von BioNTech/Pfizer (20.147.204 Dosen), AstraZeneca (6.755.998 Dosen), Moderna (2.742.000 Dosen) und Johnson & Johnson (256.800 Dosen) geliefert.

+++25.04.2021++21:00+++

Trotz bundeseinheitliche Notbremse - Hamburg sticht heraus

Mit dem seit gestern geltenden §28b im Infektionsschutzgesetz, war das Ziel, ein bundeseinheitliches Vorgehen sicher zu stellen. In der Praxis sieht es allerdings dann doch noch anders aus. "Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen. " - so sieht es der §28b vor. In Hamburg geht man aber lieber einen anderen Weg und sieht Ausgangsbeschränkungen bereits ab 21:00 Uhr vor.

Während in vielen Bundesländern der ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) weiterhin, trotz Ausgangssperre, seinen Betrieb aufrecht hält, macht Hamburg auch hier eine Ausnahme. Der ÖPNV wurde einfach eingestellt. Zwar gibt es Vereinbarungen mit einem gültigen Fahrschein nachts ein örtliches (MOIA) Taxiunternehmen kostenlos zu nutzen, doch wie diesen beschaffen, wenn der ÖPNV seinen Betrieb eingestellt hat. Das Aufsuchen der Notfallapotheke in der Nacht, wird damit fast unmöglich, gerade wenn man wegen geringen Einkommen, sich nicht mal eben in das Taxi setzen kann. Der Weg zum Arbeitsplatz, teilweise ebenfalls unmöglich, wenn man nicht gerade ein HVV (Hamburger Verkehrs-Verbund) Ticket besitzt. So heißt es offiziell: "Alle Personen, die ein gültiges HVV-Ticket für die Fahrtstrecke haben, fahren ohne zusätzliche Kosten mit MOIA oder ioki Hamburg. Für Fahrgäste ohne HVV-Ticket stehen MOIA und ioki Hamburg nicht zur Verfügung."

+++25.04.2021++19:35+++

Gesundheitsministerium NRW kündigt verschärfte Regelungen der bundesweiten Corona-Notbremse für Dienstag an

Nach Auswertung der am 25. April 2021 vom Robert-Koch-Institut bereitgestellten Daten zu den kommunalen Inzidenzwerten kündigt das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen an, dass die verschärften Regelungen ab dem kommenden Dienstag für weitere Kreise und kreisfreie Städte gelten werden.

1.) Bei den Regelungen der Bundes-Notbremse bei Überschreiten des Grenzwertes von 100 gibt es keine Veränderungen. Die Notbremse gilt weiterhin in allen Kreisen/kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen außer in der Stadt Münster und den Kreisen Coesfeld und Höxter.

2.) Ab Dienstag, 27. April 2021, 00.00 Uhr, gilt die Untersagung des Einkaufs mit Terminvereinbarung bei Inzidenzen über 150 zusätzlich im Kreis Heinsberg und in der Stadt Oberhausen.

3.) Ebenfalls ab Dienstag, 27. April 2021, 00.00 Uhr, gelten die strengeren Regelungen für Bildungsangebote (Schule, Kinderbetreuung, Hochschule) für 7-Tage-Inzidenzen über 165 zusätzlich in der Stadt Bielefeld und im Kreis Herford.

+++25.04.2021++10:00+++

RKI meldet 18.773 Neuinfektionen - Scholz fordert für Ende Mai verbindlichen Fahrplan aus dem Lockdown

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet innerhalb von 24 Stunden 18.773 Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Todesfälle innerhalb eines Tages sind 120. Letzte Woche Sonntag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 19.100 und die Zahl der neuen Todesfälle bei 67. Die 7-Tage Inzidenz liegt bei 165,6 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:Innen), am Vortag lag diese bei 164,4. Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) fordert für Ende Mai ein Konzept das belastbar sei, um den Weg aus aus dem Corona-Lockdown beschreiten zu können. „Wir brauchen den Fahrplan zurück ins normale Leben, aber einen, der nicht nach ein paar Tagen widerrufen wird“, sagte Scholz gegenüber der „Bild am Sonntag“. "Ende Mai sollten wir in der Lage sein, belastbare Aussagen zu treffen. Ich will, dass wir als Regierung dann klare und mutige Öffnungsschritte für den Sommer festlegen." Mit dem Konzept sollten die Restaurants sich auf ihre Öffnung einstellen können und die Bürger könnten dann auch ihren Sommer planen. Außerdem sollte auch der Zeitpunkt festgelegt werden, wann wieder Konzerte, Theater und Fußball im Stadion möglich seien wird. Dabei rief der SPD-Politiker die Bürger auf sich "in den nächsten vier bis sechs Wochen nicht die Chance kaputtzumachen, im Sommer im Biergarten zu sitzen und in den Urlaub zu fahren".

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