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Lauterbach: Trotz Ende der epidemischen Lage, weiterhin Maßnahmen erforderlich

Bildbeschreibung: Karl Lauterbach und Jens Spahn im Bundestag
Foto: kk | © 2021 EU-Schwerbehinderung

Der amtierende Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn (CDU) hatte am heutigen Tage das Ende der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angekündigt. Damit wären alle rechtlichen Grundlagen, die eine Epidemische Lage mit sich bringen, eigentlich nicht mehr gegeben.

Der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach, geht davon aus, dass auch nach der Beendigung der epidemischen Lage weiterhin Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, erforderlich bleiben. „Kein Bundesland wäre so verrückt, bei den derzeitigen Fallzahlen auf Zugangsbeschränkungen für geschlossene Räume zu verzichten oder die Maskenpflicht in Bus und Bahn zu begraben“, sagte Lauterbach dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Lauterbach schließt momentan ebenfalls einen "Freedom Day" aus, also einen Tag an dem alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben werden. Laut einem dreiseitigem Papier, das dem RND vorliegen soll, ist vorgesehen, dass in geschlossenen Räumen mit vielen Personen weiterhin Abstand gehalten und Masken getragen werden müssen. Auch für bestimmte Dienstleistungen oder Sport im Innenbereich soll die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) weiterhin gelten. „Auf dem Weg in eine neue Normalität in größtmöglicher Sicherheit ist das eine wichtige Wegmarke“, heißt es in dem Papier.

„Dinge, die notwendig sind, werden weitergeführt, das ist für mich ganz klar – niemand will ins offene Messer laufen“, sagte auch Lauterbach. Hinsichtlich der Impfquote in Deutschland betont Lauterbach: „Wir stehen hier bislang eher bescheiden dar, auch im Vergleich mit den Nachbarländern.“

Lauterbach gab sich laut RND überrascht, als Spahn das Ende der epidemischen Lage ankündigte. „Wir sind in einer Situation, in der die Fallzahlen zunehmen, der Impffortschritt stagniert und an Schulen in den kalten Monaten deutlich mehr Fälle zu erwarten sind. Niemand weiß aktuell so genau, was wir in den nächsten vier Wochen zu erwarten haben, wie hoch diese Welle noch wird“, so Lauterbach

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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