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Zuverlässige Vorhersage von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern durch KI

Bildbeschreibung: Ein Krankenhaus.
Foto: © Ericsson GmbH Fotograf:Michael Perlmutter

Eine Studie in schwedischen Krankenhäusern unter der Leitung von Ericsson, dem Telekommunikationskonzern Telia und dem Universitätskrankenhaus Sahlgrenska nutzt künstliche Intelligenz (KI) und Mobilfunkdaten, um ein genaues Prognosemodell für die kurzfristige Aufnahme von Covid-19-Patienten in Krankenhäusern 14 bis 21 Tage im Voraus zu erstellen.

Die Prognose der täglichen, kurzfristigen Covid-19-Aufnahmen ist ein wesentlicher Bestandteil der Krankenhausplanung während der Pandemie. In einem kürzlich durchgeführten Modellversuch hat Ericsson in Zusammenarbeit mit Telia und dem Universitätskrankenhaus Sahlgrenska ein innovatives Verfahren zur zuverlässigen Vorhersage der Anzahl kurzfristiger Covid-19-Aufnahmen entwickelt. Die Vorhersagegenauigkeit bewerteten die Planungsexperten des Krankenhauses und bestätigten, dass sie einen signifikanten Mehrwert bietet.

Das datengesteuerte Erkenntnismodell nutzt die KI-Modellierungstechnologien von Ericsson zusammen mit Krankenhauseinweisungsdaten und anonymisierten, aggregierten mobilen Bewegungsdaten von Telia. Dies ist eine wichtige Informationsquelle für die Prognosemodelle der beiden Krankenhäuser Sahlgrenska University Hospital und Södra Älvsborgs Hospital im schwedischen Västra Götaland.

Um die Erkenntnismodelle zu erstellen, entwickelten und optimierten die führenden KI-Experten von Ericsson zunächst Vorhersagemodelle in einer Trainingsphase, um zu ermitteln, wie jedes Vorhersagemodell in verschiedenen Prognosefenstern abschneidet. Nachdem die KI-Experten und das Universitätskrankenhaus Sahlgrenska die leistungsfähigsten Vorhersagemodelle und Einstellungen ermittelt hatten, trainierten die Experten von Ericsson die Modelle anhand aller Daten neu. Sie erstellten eine zuverlässige 14- bis 21-tägige Prognose für Covid-19-Patienten, die jede Woche aktualisiert werden konnte. Die Prognosemodelle sind auch so eingestellt, dass sie externe Faktoren wie Impfdaten berücksichtigen.

Die während der gesamten Studie erstellten Prognoseindikatoren wurden berücksichtigt, kombiniert und mit zahlreichen anderen Informationsquellen abgewogen, um die Grundlage für die Covid-19-Prognosen für Krankenhäuser zu bilden. Weitere relevante Indikatoren sind der Anteil der positiven PCR-Tests, die Veränderung des Pendelverhaltens (unter Verwendung von Daten der Verkehrsbehörde Västtrafik) und die Veränderung der Gesamtmobilität in stark frequentierten Bereichen wie Geschäften und Büros.

Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern begann im September 2020. Die Initiative wurde dann im Frühjahr 2021 auf die Region Västra Götaland und das Krankenhaus Södra Älvsborgs Hospital ausgeweitet.

Thomas Brezicka, Chief Medical Officer beim Sahlgrenska University Hospital, sagt: "In der Zusammenarbeit mit Ericsson und Telia konnten wir ein zuverlässiges Instrument zur kurzfristigen Vorhersage von Covid-19-Krankenhauseinweisungen entwickeln. Dieses Tool ist für unsere Planung einer effektiven Ressourcenzuweisung entscheidend. So können wir sicherzustellen, dass alle Patienten die Behandlung erhalten, die sie benötigen."

Kristofer Ågren, Head of Data Insights bei Telia, sagt: "Ich bin sehr stolz darauf, zu sehen, wie unsere Daten und Erkenntnisse genutzt werden können, um das Universitätskrankenhaus Sahlgrenska - und auch andere Krankenhäuser - zu unterstützen und letztlich eine bessere Gesundheitsversorgung für die Patienten zu gewährleisten. Das ist Technologie in ihrer besten Form."

Peter Laurin, Head of Managed Services bei Ericsson, sagt: "Im vergangenen Jahr wurden unsere Krankenhäuser und Gesundheitsressourcen bis an ihre Grenzen belastet. Daher war es wichtig, dass wir uns zusammenschließen, um auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Diese Studie hat gezeigt, welche nachhaltigen Auswirkungen bahnbrechende Technologien wie KI auf unsere Gesellschaft haben können. Wir sind stolz darauf, als Partner mit unseren KI-Tools und unserem Fachwissen zu dieser Studie beizutragen."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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