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Auffrischungsimpfungen in Pflegeeinrichtungen haben oberste Priorität

Bildbeschreibung: Eine ältere Frau die eine Impfung bekommt.
Foto: © Kampus Production

Sozialministerin Stefanie Drese appelliert an alle Verantwortlichen und Personen, die mit älteren und vorerkrankten Menschen in Kontakt sind, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Die Sozialministerin, Stefanie Drese von Mecklenburg-Vorpommern teilt mit:

„Corona ist noch nicht vorbei. Das zeigt der jüngste Ausbruchsfall in einem Pflegeheim in Bad Doberan auf drastische Weise. Wir alle sind aufgerufen, vor allem die vulnerablen Bevölkerungsgruppen weiterhin umfangreich zu schützen“, sagte Drese am Mittwoch in Schwerin.

Der beste Schutz sei nach wie vor eine Corona-Impfung, so die Ministerin. Allerdings lasse der Impfschutz bei gefährdeten Personengruppen nach gut sechs Monaten deutlich nach.

„Wir brauchen deshalb für Ältere und Immungeschwächte zügige Nachimpfungen“, so Drese weiter. „Die Pflegeeinrichtungen haben bei diesen Auffrischungsimpfungen sowohl bei den mobilen Impfteams der Landkreise und kreisfreien Städte als auch bei den Hausärzten oberste Priorität.“

Die Landesregierung stellt nach Auskunft von Drese sicher, dass jede Einrichtung ein Angebot zur Nachimpfung erhält. „Wir sind gerade dabei, die Auffrischungsimpfungen mit den kommunalen Impfteams und dem Hausärzteverband abschließend zu koordinieren“, so Drese. In dieser Woche werden zudem alle Pflegeeinrichtungen im Land noch einmal angeschrieben, mit der Aufforderung, sich jetzt zügig beim zuständigen mobilen Team für eine Auffrischungsimpfung anzumelden bzw. den Termin durch den Hausarzt zu melden.

Drese hebt gleichzeitig aber auch hervor, dass in vielen Einrichtungen bereits Nachimpfungen stattgefunden haben.

Im Zuge der Auffrischungsimpfungen soll auch noch mal auf bisher ungeimpftes Pflegepersonal hingewirkt werden, sich impfen zu lassen. Drese: „Pflegebeschäftigte sind dringend aufgerufen, die Impfangebote wahrzunehmen. Damit schützen sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch die ihnen anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeeinrichtungen.“

Ministerin Drese betont darüber hinaus die Notwendigkeit, die Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie das Testkonzept in den Pflegeeinrichtungen weiterhin konsequent umzusetzen. „Dazu gehört zum Beispiel auch, dass bei größeren Zusammenkünften in Einrichtungen auch bei Bewohnenden auf das Tragen des Mund-Nase-Schutzes geachtet wird“, sagte Drese.

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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