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Bayern fordert bundesweiten Rechtsrahmen für mögliche neue Corona-Welle

Bildbeschreibung: Mehrere Menschen auf der Straße.
Foto: © Christopher Burns

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat die Bundesregierung aufgefordert, rasch die Voraussetzungen für ein effektives Vorgehen der Bundesländer im Falle einer neuen Corona-Welle im Herbst zu schaffen.

Holetschek betonte am Sonntag: „Das bayerische Gesundheitsministerium berät derzeit mit Expertinnen und Experten darüber, welche Vorbereitungen jetzt für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger des Freistaats im Herbst erforderlich sind. Aber der beste Pandemieplan nutzt wenig, wenn wir vom Bund keine Werkzeuge bekommen, mit dem wir ihn auch sinnvoll umsetzen können.“

Holetschek fügte hinzu: „Wir brauchen Planungssicherheit - insbesondere ein aktualisiertes Infektionsschutzgesetz, das uns geeignete Instrumente an die Hand gibt, mit denen wir notwendige Maßnahmen rechtssicher ergreifen können. Ende September läuft nach derzeitigem Stand die Möglichkeit aus, Schultests anordnen zu können – wenn die Lage sich wieder zuspitzt, müssen wir die Kinder und Jugendlichen schützen können! Wichtig sind auch flexible Handlungsmöglichkeiten, sollte sich abzeichnen, dass sich die Betten in den Krankenhäusern wieder mit Covid-Patientinnen und -Patienten füllen. Daran hängen auch die weiteren Planungen Bayerns.“

Der Minister betonte: „Die Menschen, die seit mehr als zwei Jahren um das Leben und die Gesundheit der an COVID-19 Erkrankten kämpfen, müssen in vielerlei Hinsicht gewürdigt werden. Auch den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und deren Praxisteams sollten wir als gesamte Gesellschaft den ihnen gebührenden Respekt ausdrücken, denn sie sind ja für Patientinnen und Patienten oft die erste Anlaufstelle bei einer Infektion oder der Therapie von Long-Covid. Klar ist: Ich fordere den Bund auf, den Pflegebonus auch den MFAs zukommen zu lassen. Das wäre ein erster Schritt in der Würdigung der seitens der MFA erbrachten Leistungen durch den Bund.“

Der Minister forderte ferner den Bund auf, kostenlose Bürgertests im Herbst als Teil einer Schutzwallstrategie zugunsten vulnerabler Menschen weiterhin zu ermöglichen. Holetschek erläuterte: „Viele Menschen kämpfen bereits mit steigenden Preisen - da sind auch kleinere Beträge für Selbsttests schon schwierig.“

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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Impfungen in Apotheken sind gewünscht und notwendig

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze in einer Apotheke bekommt.
Foto: © ABDA

Bislang haben Apotheken rund 100.000 Patientinnen und Patienten gegen Covid-19 oder Grippe geimpft.

"Die Apothekerschaft steht bereit, um die ärztlichen Impfangebote zu ergänzen - gegen Grippe ebenso wie gegen Covid-19. Wir erfüllen gerne die Wünsche der Patient*innen und der Politik nach zusätzlichen Anlaufstellen für Impfungen", sagt Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Zusätzliche Impfangebote sind auch bei der Grippeschutzimpfung notwendig: Bislang liegt die Impfquote trotz aller ärztlichen Angebote deutlich unter den 75 Prozent, die von offiziellen Stellen gefordert werden."

Overwiening: "Impfungen sind in Apotheken genauso sicher wie in Arztpraxen. Die medizinischen Grundlagen haben impfende Apothekerinnen und Apotheker in Fortbildungen gelernt, die mit der Bundesärztekammer abgestimmt wurden. Patientinnen und Patienten zu suggerieren, dass Impfungen in Apotheken riskant wären, ist unverantwortlich. Erstens lässt sich das durch Fakten nicht belegen, zweitens konterkariert es alle Bemühungen, die Impfquoten zu verbessern."

Seit 2020 laufen in verschiedenen Bundesländern Modellvorhaben zur Grippeschutzimpfung in Apotheken. Overwiening: "Die Ergebnisse sind ermutigend: Viele Patientinnen und Patienten nutzen das niedrigschwellige Angebot der Apotheken gerne. Zum Beispiel, weil sie gar keinen Hausarzt haben oder während der Praxisöffnungszeiten arbeiten müssen."

Autor: BAG WfbM / © EU-Schwerbehinderung



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Ministerin rät zur Maske beim Einkaufen und bei Indoor-Veranstaltungen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Eine Frau und ein Mann mit einer Mundmaske in einem Geschäft.
Foto: © Anna Tarazevich

Angesichts des Wegfalls der Maskenpflicht in den meisten Bereichen ruft Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens die Menschen dazu auf, freiwillig zum Mundschutz zu greifen.

"Ich finde, dass die Mund-Nasen-Bedeckung ein hervorragendes und einfaches Instrument ist, um Infektionsketten zu unterbrechen und sich selbst zu schützen. Daher kann ich nur an alle appellieren, beim Einkaufen und bei Veranstaltungen in Innenräumen mit vielen Menschen auch weiterhin Maske zu tragen", sagte die SPD-Politikerin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Schließlich haben wir nach wie vor ein munteres Infektionsgeschehen in Niedersachsen", fügte die Ressortchefin hinzu.

Gleichzeitig verteidigte Behrens das Ende der Testpflicht an Schulen und Kitas. "Ich halte das für vertretbar", sagte die Ministerin, die nicht mit einer baldigen Wiedereinführung rechnet. "Es zeichnet sich aus meiner Sicht mit Blick auf die Sommermonate keine Rückkehr zur Testpflicht an Schulen und Kitas ab."

Selbstkritisch räumte die Ministerin ein, dass das Land mit dem Start der mobilen Impfteams zu zögerlich gewesen sei. "Mit dem Wissen von heute hätten wir früher damit beginnen können, mit unseren Impfangeboten näher an die Menschen zu gehen. Wir wussten damals aber auch noch nicht, wie stabil der Impfstoff beim Transport ist und wie sich das mit der Kühlung verhält. Da sind wir heute schlauer."

Das Land werde in den nächsten Wochen zwar weiter für Corona-Schutzimpfungen werben, mit großen Erfolgen rechnet Behrens aber nicht: "Wir müssen leider feststellen, dass wir einige Menschen einfach nicht erreichen oder überzeugen können. Aber jede Impfung zählt, und ich freue mich über jeden der 700.000 ungeimpften Menschen in Niedersachsen, den wir doch noch von einer Impfung überzeugen können."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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Dürr (FDP): Deutschland sollte Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Fraktionschef Christian Dürr.
Foto: © Achim Melde

Nach dem Willen der FDP im Bundestag sollte Deutschland seine Corona-Einreiseregeln unverzüglich aufheben. "Die Bestimmungen für die Einreise nach Deutschland sind längst überholt", sagte Fraktionschef Christian Dürr der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte die Einreisebestimmungen erst kürzlich bis Ende Mai verlängert.

Glücklicherweise habe sich die Lage in den Kliniken weiter entspannt, und es drohe nicht länger eine Überlastung des Gesundheitssystems, erklärte Dürr im Gespräch mit der NOZ.

Nachdem die Corona-Maßnahmen bundesweit abgeschafft worden seien, "sollten nun auch die strengen Einreisebestimmungen auslaufen", fordert Dürr. Er halte etwa die 3G-Regel bei der Ankunft für "wenig sinnvoll", schließlich dürfe man sich danach auch ohne Nachweispflicht frei durchs Land bewegen.

Mit Blick auf die in vielen anderen Ländern bereits gekippten Regeln sagte Dürr: "Unsere europäischen Nachbarn gehen hier mit gutem Beispiel voran."

Für den FDP-Politiker ist die Rücknahme der Einreisebeschränkungen "der nächste Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität". Gleichzeitig stellte der 45-Jährige fest: "Sollte in Zukunft außerhalb von Deutschland eine gefährliche Virusvariante auftreten, sind wir jederzeit in der Lage, für die Einreise aus bestimmten Ländern neue Regeln zu verhängen."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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Impfpflicht: Tausende Verstöße in Sachsen-Anhalt in Pflege und Gesundheitswesen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © Mufid Majnun

Fast zwei Monate nach Inkrafttreten der Impfpflicht im Gesundheitswesen sind in Sachsen-Anhalt bisher keine Sanktionen wie Bußgelder oder Beschäftigungsverbote verhängt worden. Das geht aus einer Umfrage der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochsausgabe) hervor.

Tausende Verstöße sind den Gesundheitsämtern zwar inzwischen gemeldet worden. Mit einem schnellen Abschluss der Verfahren ist durch die Überlastung der Gesundheitsämter aber kaum zu rechnen.

Laut Gesundheitsministerium waren bis Ende März über 8.000 Personen gemeldet worden, die nicht oder nicht vollständig geimpft sind. Das seien rund fünf Prozent der Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegewesen, so eine Sprecherin. In Magdeburg gibt es mit Abstand die meisten Verstöße: 1.600 Fälle haben die Einrichtungen in der Landeshauptstadt angegeben.

Gesundheitsamtsleiter Eike Hennig hält Betretungs- oder Tätigkeitsverbote allerdings für unwahrscheinlich. Es gelte der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. "Die Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen darf nicht gefährdet werden. Sind Mitarbeiter unverzichtbar, müssen sie weiter arbeiten können."

Seit 16. März müssen Kliniken, Pflegeheime, Praxen und andere Einrichtungen Mitarbeiter ohne Impf- oder Genesenen-Nachweis oder ein Attest melden. Reichen Betroffene diese nicht nach, folgt eine Anhörung zu einem Bußgeldverfahren. Anschließend können die Ämter ein Bußgeld verhängen, Schutzmaßnahmen anordnen oder Tätigkeitsverbote verfügen.

Die Stadt Halle verweist zunächst auf mildere Mittel. "Grundsätzlich kommt eine Ordnungswidrigkeit in Betracht", erklärt die Pressestelle. Dennoch würden in diesen Fällen auch Tätigkeits- oder Betretungsverbote geprüft. Die Stadt Halle bearbeitet aktuell rund 1.100 Fälle. Die meisten Beschäftigten arbeiten in Kliniken, bei Pflegediensten, in Pflegeheimen und in Praxen.

In Dessau-Roßlau wurden rund 400 Verstöße gemeldet, im Landkreis Wittenberg 440. Die Sozialverbände im Land wollen indes die Impfquote in den Einrichtungen weiter erhöhen. 95 Prozent der Beschäftigten bei der Arbeiterwohlfahrt seien geimpft, sagt Sprecherin Cathleen Paech. Mit ungeimpften Mitarbeitern werde das Gespräch gesucht. Das Deutsche Rote Kreuz fordert "einen verantwortlichen Umgang mit den Regelungen", so Landeschef Carlhans Uhle. "Der Personalmangel stellt bereits jetzt Einrichtungen und Dienste vor Probleme."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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Markus Söder kritisiert Lauterbach wegen eines fehlenden Corona-Konzepts für den Herbst

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder.
Foto: © Rolf Poss

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzende Markus Söder kritisiert das Fehlen eines Konzepts der Bundesregierung angesichts der Corona-Pandemie für den kommenden Herbst.

"Was mich am meisten wundert, ist, dass Lauterbach und auch die Bundesregierung keinen Vorschlag machen, wie man im Herbst reagieren kann. Also neue Impfanreize zu setzen, nachdem die Impfpflicht gescheitert ist", so Söder.

Die medizinische Infrastruktur müsse für den Fall steigender Infektionszahlen im Herbst ausgebaut werden. "Pflege und Krankenhäuser nochmal zu stärken, wo wir wegen der Impfpflicht nur für Pflegekräfte jetzt eher einen Verlust an Personal haben - da gäbe es eine Menge zu tun, anstatt die Länder zu kritisieren, die überlegen, wie es jetzt praktisch umsetzbar ist", so der bayerische Ministerpräsident gegenüber phoenix.

Auch das Aussetzen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie durch die Bundesregierung sieht Söder kritisch. "Jetzt hat die Bundesregierung entschieden, dass es gar keine Maßnahmen mehr gibt. Die Länder können gar nichts mehr machen. Es ist das Absurde an der Corona-Politik des Bundes", erklärt der CSU-Politiker.

Insbesondere mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist er unzufrieden: "Wir haben einen Gesundheitsminister, den ich persönlich eigentlich schätze, der das komplette Gegenteil jeden Tag verkündet von dem, was er tut. Ich weiß nicht wirklich, was die Position des Bundesgesundheitsministers im Moment ist." Selbst spricht sich der CSU-Vorsitzende dafür aus, die Belegung in den Krankenhäusern zu beobachten und an ihrem Stand mögliche Maßnahmen auszurichten.

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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SPD-Vize für Impfpflicht nach Landtagswahlen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Jemand der eine Spritze bekommt.
Foto: © FRANK MERINO

Nachdem die Corona-Impfpflicht im Bundestag gescheitert ist, hofft der SPD-Bundesvize Thomas Kutschaty auf eine neue Chance für die Einführung nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai.

"Ich hoffe sehr, dass die Unions-Führung sich noch mal einen Ruck gibt - und es ihren Abgeordneten ermöglicht, über die Impfpflicht frei nach dem Gewissen zu entscheiden", sagte der SPD Landesvorsitzende von NRW gegenüber Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

"So bedauere Kutschaty das Scheitern der Impfpflicht. "Die Einführung wäre ein Meilenstein in der Pandemiebekämpfung gewesen." So sei es auch richtig eine solche medizinethische Entscheidung den Abgeordneten als Gewissensentscheidung freizustellen, so der Kutschaty.

Zudem habe die Union bei diesem Verfahren nicht mitgemacht und die Impfpflicht damit blockiert. „Und das, obwohl alle Ministerpräsidenten sich für eine Impfpflicht ausgesprochen haben“, so Kutschaty. Dabei frage er sich „was Hendrik Wüst als CDU-Landesvorsitzender eigentlich mit seinen CDU-Bundestagsabgeordneten aus NRW besprochen hat und welchen Stellenwert seine Haltung in der eigenen Partei hat“, sagte Kutschaty. "Vielleicht gibt es ja nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen eine neue Chance," so Kutschaty.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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Regierung: Versorgung mit Corona-Impfstoffen gesichert

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Mehrere Impfdosen auf den Covid-19 steht.
Foto: © Guido Hofmann

Die Bundesregierung rechnet im Herbst mit einem für die Omikron-Variante angepassten Impfstoff zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Virus. Das geht aus einer Antwort (20/1370) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/1092) der CDU/CSU-Fraktion hervor. Bei einem positiven Verlauf der Studien und einer positiven Nutzen-Risiko-Bewertung durch den zuständigen Ausschuss für Humanarzneimittel bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und anschließender Zulassung durch die Europäische Kommission sei im Herbst ein solches Mittel einsatzbereit, heißt es in dem Schreiben.

Außerdem wollten die Abgeordneten wissen, wie viele Impfdosen zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland vorrätig seien. Laut Antwort waren im zentralen Lager des Bundes bis zum Stichtag 21. März 2022 folgende Mengen bevorratet: rund 20,4 Millionen Impfstoffdosen des Impfstoffs Comirnaty für Personen ab 12 Jahren sowie rund sieben Millionen Impfstoffdosen Comirnaty für Kinder von fünf bis elf Jahren des Herstellers Biontech/Pfizer, rund 40,2 Millionen Impfstoffdosen Spikevax des pharmazeutischen Unternehmers Moderna, rund 1,3 Millionen Dosen des Impfstoffs Covid-19 Vaccine Janssen von Johnso & Johnson sowie rund 700.000 Dosen Nuvaxovid des Herstellers Novavax.

Darüber hinaus wurde bis 2023 eine vertragliche Menge von insgesamt 677,4 Millionen Impfstoffdosen gesichert. Damit möglichst wenige Dosen des Impfstoffes verfallen, würden im zentralen Lager des Bundes Daten zu Covid-19-Impfstoffen, unter anderem das Verfallsdatum, anhand der Charge dokumentiert und verfolgt. Die Covid-19-Impfstoffe für die nationale Impfkampagne würden nach Bedarf und Nachfrage bereitgestellt. Eine Auslieferung erfolge nach dem FEFO (first expire, first out)-Prinzip.

Grundsätzlich seien die an der Impfkampagne Beteiligten angehalten, Impfstoffe wochenweise nur nach tatsächlich vorhandenem Bedarf zu bestellen und keine Lagerhaltung zu betreiben. Darüber hinaus prüfe die Bundesregierung laufend Möglichkeiten, überschüssige Impfstoffe abzugeben, um einerseits zu vermeiden, dass diese Dosen ungenutzt verfallen, und gleichzeitig solidarisch zur weltweiten Pandemiebekämpfung beizutragen.

Dazu treibe die Bundesregierung multinationale Bemühungen zur weltweiten Bekämpfung der Pandemie voran. Im Haushaltsentwurf 2022 seien daher weitere 1,32 Milliarden Euro für die internationale Pandemiebekämpfung im Rahmen des „Access to Covid-19 Tools Accelerators“ (ACT-A) und für flankierende bilaterale Maßnahmen veranschlagt.

Zudem habe die globale Impfstoffplattform Covid-19 Vaccines Global Access (COVAX) von Deutschland 106 Millionen Impfstoffdosen erhalten, weitere acht Millionen Impfstoffdosen wurden bilateral an andere Staaten abgegeben (Stand: 21. März 2022). Deutschland beabsichtige auch im Jahr 2022 seiner Verantwortung in der internationalen Pandemiebekämpfung gerecht zu werden.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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Schulminister Tonne ruft zum freiwilligen Maskentragen

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Eine Frau und ein Mann mit einer Mundmaske in einem Geschäft.
Foto: © Anna Tarazevich

Angesichts des Wegfalls der Maskenpflicht an den Schulen ruft Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne Schüler und Lehrer dazu auf, an den ersten Schultagen nach den Osterferien freiwillig eine Maske zum Schutz vor einer Corona-Infektion zu tragen. "Mein Appell an alle lautet: Insbesondere im Rahmen der Sicherheitswoche nach den Osterferien ist ein Tragen der Maske sicherlich hilfreich.

Jegliches Tragen ist freiwillig, andererseits haben sich alle auch daran gewöhnt. Die Maske tut nicht weh und bietet einem selbst und den anderen Schutz", erklärte der SPD-Politiker am Osterwochenende im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Grundsätzlich sei es schön für die Schüler, dass sie keine Maske mehr tragen müssten, betonte der Minister und fügte hinzu: "Es war eine sehr lange Zeit der Einschränkungen, insbesondere für die Grundschüler. Daher haben wir auch hier schon vor den Osterferien aus pädagogisch-didaktischen Gründen gelockert."

Was er jedoch kritisiere, sei, dass das neue Infektionsschutzgesetz dem Land keinen Spielraum mehr lasse, auf eine mögliche Verschlechterung der Lage im Grundsatz wie auch im Einzelfall zu reagieren, um die Gesundheit und den Präsenzunterricht zu schützen. "Eine Maskenpflicht ist grundsätzlich nicht mehr vorgesehen, und das halte ich für sehr kurzsichtig. Die Maske hat uns zuletzt sehr dabei geholfen, die Schulen offen zu halten. Die kategorische Absage an eine Maskenpflicht ist ein Fehler", stellte Tonne gegenüber der NOZ klar.

Auf die Frage, wie er es bei seinen vier eigenen schulpflichtigen Kindern handhabe, legte der Minister sich noch nicht abschließend fest und sagte: "Das werden wir in Ruhe besprechen." Ihm sei es wichtig, eine Lösung zu finden, mit der die Kinder sich wohlfühlen. "Sosehr sie sich einerseits freuen, dass sie weniger Maske tragen müssen, so sehr möchten sie sich aber auch weiterhin wirksam schützen können. Ich finde es richtig, wenn Kinder und Eltern die neue Lage miteinander erörtern und sich auf einen individuellen Umgang verständigen."

Quelle: ots - news aktuell

Autor: Redaktion über ots - news aktuell



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Regierung: Kein neues, unbekanntes Risiko bei Corona-Impfung

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Eine Impfstoffdose auf der Corminaty steht.
Foto: © Eugene Chystiakov

Eine laufende Studie des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zur Überwachung der Impfstoffsicherheit hat bislang keine Hinweise auf neue, noch nicht bekannte Nebenwirkungen der Corona-Impfung erbracht. Ein neues, bisher unbekanntes „Risikosignal“ sei in den Zwischenauswertungen nicht festgestellt worden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (20/1300) auf eine Kleine Anfrage (20/1105) der AfD-Fraktion.

Informationen über Impfkomplikationen und Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland seien den öffentlich zugänglichen Sicherheitsberichten des PEI zu entnehmen, schreibt die Bundesregierung. Alle an das PEI gemeldeten Verdachtsfälle von Nebenwirkungen flössen zudem in die europäische Datenbank zu Arzneimittelnebenwirkungen ein, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort.

In der Anfrage hatten die AfD-Abgeordneten einen Bericht der Berliner Zeitung über eine Umfrage zu Nebenwirkungen bei Geimpften zum Anlass genommen, um unter anderem nach weiteren Umfragen, Studien und Daten über mögliche schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfung zu fragen.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag



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Lauterbach erntet weiter Kritik für "Killervarianten"- Aussage

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erhält für seine „Killervarianten“-Aussage weiter heftige Kritik. Der Virologe Hendrik Streeck sagte gegenüber der "Bild"-Zeitung: "Eine Variante so ansteckend wie Omikron und so gefährlich wie Delta ist nicht unmöglich, aber das ist noch lange keine "Killervariante".

Streeck meinte : "Deutschland hat eine hohe Impfquote und etliche Genesenen und damit einen guten Basis-Schutz." Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) sagte gegenüber der Zeitung, sie halte es für "nicht zielführend, bereits jetzt die Möglichkeit einer schwerwiegenderen Virusvariante zu diskutieren". So sei wissenschaftlich, dass das Coronavirus schnell mutiere. "Ob es sich dabei um eine gefährliche Variante handelt, kann heute niemand prognostizieren."

Zudem übte ebenfalls Kritik aus der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Stefan Kluge. "Keine Expertin und kein Experte kann derzeit sicher sagen, welche Variante wir im Herbst bekommen", sagte Kluge, gegenüber der Funke Mediengruppe.

"Wir sollten aber darauf vorbereitet sein, dass noch einmal eine Variante kommen kann, die zu einer höheren Krankheitsschwere führt, als dies derzeit bei der Omikron-Variante der Fall ist."

So halte Kluge es für „unpassend“ eine Corona-Variante als „Killervariante“ zu bezeichnen. So gebe es andere Infektionen, bei denen die Sterblichkeit deutlich höher liege, als dies bei Corona bisher der Fall gewesen sei. Hierzu zähle etwa eine schwere bakterielle Sepsis (Blutvergiftung). "Die Variante Omikron führt derzeit zu sehr wenigen schweren Covid-19-Verläufen", sagte Kluge. "Wir haben aktuell bei Omikron eine Sterblichkeit von unter 0,1 Prozent, vergleichbar mit der Grippe."

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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Massive Kritik an Lauterbach wegen "Killervarianten"-Aussage

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnte am Samstag vor einer möglichen neuen Coronavirus Variante einer „Killervariante“, die sich im Herbst ausbreite könnte. Dafür erntete Lauterbach massive Kritik.

So zeigte sich der Hamburger Wissenschaftler Jonas Schmidt-Chanasit verwundert, der sich neben Ebola auch mit Coronaviren beschäftigt. Er schrieb auf Twitter: "Was sind eigentlich diese Killervarianten? Ich habe diese Beschreibung für Coronavirus Varianten bisher weder bei der WHO noch bei ECDE oder CDC gefunden."

"Der Begriff 'Killervariante' ist unwissenschaftlich und führt zu nichts als Verunsicherung in der Bevölkerung", sagt Schmidt-Chanasit gegenüber der "Bild"-Zeitung. Dabei fordert er mehr Sachlichkeit bei Stellungnahmen. So sieht er derzeit wenig Hinweise auf solch eine Gefahr: „Das Auftreten einer "Killervariante" im Herbst ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO ein sehr unwahrscheinliches Szenario“, so Schmidt-Chanasit. Zudem spreche auch gegen die Befürchtung von Lauterbach die breite Grundimmunisierung der Bevölkerung.

Auch der Bonner Virologe Hendrik Streeck kritisierte das die Aussage von Lauterbach gegenüber der „Bild“: "Statt daher vor Szenarien wie 'Killervarianten' zu warnen, wäre es wichtig, sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten." Zudem könne man die Entwicklung von Viren nicht vorhersagen oder sie beeinflussen.

Ebenso hat der CDU-Abgeordnete Timo Sorge Lauterbachs Aussage kritisiert. "Eine Behauptung, die zahlreiche (wirkliche) Experten zu Recht infrage stellen. Wissenschaftliche Evidenz und solide Arbeit des Gesundheitsministers wären nicht nur zu Ostern sinnvoller, als apokalyptische Prognosen", schrieb Sorge auf Twitter.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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Lauterbach: Maskenpflicht könnte im Herbst wieder nötig seien

Verfasst am .

Bildbeschreibung: Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sprach sich mit Hinblick auf den Herbst dafür aus wieder das Infektionsschutzgesetz zu ändern, um im Herbst wieder eine Maskenpflicht in Innenräume durchsetzen zu können.

"Im Herbst wird sich die Lage wieder ändern, dann steigen die Fälle, dann gibt es wahrscheinlich neue Mutationen oder die Fallzahl mit Omikron-Infektionen steigt stark. Deshalb müssen wir bis dahin das Infektionsschutzgesetz noch mal überarbeiten," sagte Lauterbach gegenüber der "Bild am Sonntag".

Zudem warnte er vor einer möglichen "Killervariante" noch in diesem Jahr. "Es entwickeln sich gerade diverse Omikron-Subvarianten, die für mich Anlass zur Besorgnis sind. Die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösen, werden immer kürzer. Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können", so Lauterbach gegenüber der "Bild am Sonntag".