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Wie entkomme ich der Isolation?



Wenn ein Angehöriger oder der Partner zum Pflegefall wird ist man in seiner Freizeit eingebunden und hat keine Zeit mehr für soziale Kontakte. Am Anfang der Pflege ist es noch ein schleichender Prozess und man isoliert sich immer mehr von der Außenwelt ab. Viele Pflegende Angehörige merken dieses erst nicht, denn dieses passiert sehr langsam. Der Freundeskreis ist am Anfang noch da, dann wird aber die Pflege immer aufwendiger und man bleibt alleine.

Daher hier ein paar Tipps:

  • Freizeit fest einplanen (Am besten wie in der Schule einen Stundenplan)
  • Zeit für sich selber nehmen von Anfang an
  • Man sollte sich professionelle Hilfe suchen (Pflegedienst)
  • Pflegestützpunkte aufsuchen und beraten lassen
  • Online-Gruppen und beraten (Facebook etc...)
  • Mit freunden und Familie offenes Gespräch führen zum entlastend
  • Wenn man sich mit Freunden trifft die Pflegebedürftige Person mit einbeziehen und vorschlagen das diese mitkommt.

Noch einen besonderen Tipp um der Isolation zu entkommen:

Die Woche der Pflegenden Angehörigen organisiert jedes Jahr ein Veranstaltung mit rund 1500 Angehörigen in Berlin. Hier stehen kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theaterabende, die Preisverleihung von zehn Pflegebären- Schmuckstücken, die pflegende Angehörige für Ihre Leistung auszeichnen. Diese ist Ideal um andere kennenzulernen und sich auszutauschen. Für das Wohl der Lieben Zuhause sorgt indes die Fachstelle. Sie organisiert alles das sich gekümmert wird um die Lieben Zuhause. Das Ziel der der Veranstaltung ist es den Angehörigen eine schöne unbeschwerte Zeit zu schenken. Die Veranstaltung geht eine Woche lang. Es soll das Engagement der Angehörigen öffentlich sichtbar machen.

Kommentare (2)

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Wenn eine pflegebedürftige Person überall hin mitkommen könnte, dann bräuchte sie vermutlich keinen Pfleger. Nicht wenige Menschen können im Alter ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, auf Grund von vorhandener Treppen, die nicht mehr bewältigt...

Wenn eine pflegebedürftige Person überall hin mitkommen könnte, dann bräuchte sie vermutlich keinen Pfleger. Nicht wenige Menschen können im Alter ihre Wohnungen nicht mehr verlassen, auf Grund von vorhandener Treppen, die nicht mehr bewältigt werden können, oder sonstiger Barrieren.

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  Christine Singh
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Auch kognitive Einschränkungen können zur Pflegebedürftigkeit führen. Nur das wir diese Menschen oft nicht erkennen und diese dann in der Öffentlichkeit wie jeder andere Mensch wahrgenommen werden.

  Redaktion
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