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Knapp 44.000 Menschen mit Asylberechtigung

Bildbeschreibung: Eine Europäische Flagge und darüber sind drei Hände die einen Kreisbilden.
Foto: © Capri23auto

Ende Juni 2021 sind im Ausländerzentralregister (AZR) laut Bundesregierung 43.751 Menschen mit einer Asylberechtigung erfasst gewesen. Zugleich waren im AZR 752.437 Personen mit Flüchtlingsschutz erfasst, wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/32579) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/32056) schreibt.

In der Drucksache 19/32579 heißt es:

Asylstatistiken beinhalten zumeist nur Zugangs-, Antrags- und Anerkennungs- bzw. Ablehnungsdaten. Zahlen zu aktuell in Deutschland lebenden anerkannten, abgelehnten oder (noch) nicht anerkannten Geflüchteten und genauere Angaben zu ihrem aufenthaltsrechtlichen Status sind hingegen schwerer verfügbar, weshalb die Fraktion DIE LINKE. sie seit dem Jahr 2008 regelmäßig erfragt. Am 2. November 2017 stellte auch das Statistische Bundesamt erstmalig ein ausführliches Zahlenwerk zu in Deutschland lebenden „Schutzsuchenden“ auf der Datengrundlage des Ausländerzentralregisters (AZR) vor.

Als „Schutzsuchende“ gelten demnach anerkannte Flüchtlinge genauso wie z. B. Asylsuchende, entscheidend ist bei dieser statistischen Erhebung die „Berufung auf humanitäre Gründe“. Bei vielen Kategorien humanitärer Aufenthaltstitel hat das Statistische Bundesamt deshalb zusätzlich untersucht, inwieweit die Personen eine „Asylhistorie“ aufweisen. Sogenannte Visa-Overstayers (ohne Asylantragstellung) fallen damit aus dieser Statistik heraus, selbst wenn sie später einen humanitären Aufenthaltstitel erhalten.

Die Gesamtzahl der Geflüchteten auf Basis der Anfragen der Fraktion DIE LINKE. wird aufgrund des aktuellen Status der hier lebenden Personen nach Angaben des AZR ermittelt, wobei auch hier nicht nur anerkannte Flüchtlinge, sondern auch Asylsuchende, Geduldete und Geflüchtete mit einem humanitären Status berücksichtigt werden. Trotz dieser Erfassungsunterschiede im Detail entspricht die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Gesamtzahl in etwa der Summe, die sich aufgrund der Anfragen der Fraktion DIE LINKE. errechnen lässt

Weiter teilen die Parlamentsnachrichten mit:

Danach waren zum Stichtag 30. Juni 2021 zudem 250.105 Personen mit subsidiärem Schutz erfasst. Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach Paragraf 25 Absatz 3 des Aufenthaltsgesetzes (Abschiebungsverbote) waren den Angaben zufolge zur Jahresmitte 127.261 Menschen erfasst und mit einer Duldung 242.656 Menschen.

Autor: Bundestag/hib | © EU-Schwerbehinderung/Deutscher Bundestag






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