EU-Schwerbehinderung App - Mehr als nur eine Nachrichten App

Bildbeschreibung: Auf dem Bild sind Programm- Codzeilen zu sehen.
Unsere Apps unterstützen jetzt in allen Versionen (Android und Windows) das Angebot von Wheelmap.org. Wheelmap unterstützt sie dabei, bspw. behindertengerechte WC- Anlagen zu finden.
Die Premium Versionen können aber noch viel mehr und sind nicht nur eine Nachrichten- App. Eines unserer Highlight's ist der "Red- Button". Dieser ermöglicht es, bei Bedarf hinterlegten SMS Empfängern eine SMS Nachricht zu senden**. Dabei können sie, neben einer SMS- Nachricht per Knopfdruck, auch ihre aktuellen Positionsdaten übermitteln (deaktierbar) um im Notfall* schneller gefunden zu werden.

Sie haben Angehörige mit Weglauftendenz? Auch kein Problem. Die App hilft ihnen, diese Personen zu finden** (Partnergeräteregistrierung per QR- Code erforderlich - siehe Hilfetext).
Wozu man das benötigt? In der Testphase der App's kam es bei einem der Testpersonen, bereits zu einem Fall, wo mit Hilfe der App eine Person mit Weglauftendenz, von den Angehörigen wieder gefunden werden konnte. Ein weiteres Szenario, war ein Waldspaziergang. Person war gestürzt und konnte dank der App, schnell hilfe rufen, da die Positionsdaten übermittelt wurden und die suchende Person über die Partnergeräte- Suchfunktion***, die zu suchende Person schnell lokalisieren konnte.

Eins der weiteren Funktionen, ist die Möglichkeit sich unsere Texte vorlesen zu lassen (Sprachausgabe** ist deaktivierbar). Auf Windows- Geräten ist eine Sprachsteuerung der App. über Cortana** möglich.




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Jetzt unter Windows 10

 

 

 

*        Die App ist kein Notrufsystem und die Funktion ist von der Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes abhängig.
**      Zusatzoption, über die App freizuschalten
***    Diese Funktion kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nur genutzt werden, wenn eine Registrierung über die
         Partnergeräteregistrierung innerhalb der App erfolgt ist.

 

Kurz vor dem Finale ...

Nach vielen Monaten Entwicklungszeit, vielen Test und dank ihrer Unterstützung, steht die Premiumversion unserer Windows App, kurz vor dem Finale.
Leider stellt die App ein paar Anforderungen, die es notwendig machen, dass wir die App im Microsoft Store umstellen müssen. Bei der Umstellung sind wir auf die Unterstützung der Mitarbeiter von Microsoft angewiesen und können diese daher nicht genau terminieren.

Mit der Umstellung wird die App nicht nur einen neuen Downloadlink erhalten, sondern es werden temporär nicht alle Funktionen der App zur Verfügung stehen.
Einige Funktionen der App sind Kaufoptionen. Sollten sie also bereits solche käuflich erworben haben, werden diese nach der Migration nicht mehr funktionieren. Damit sie diese aber auch zukünftig weiter nutzen können, stellen wir ihnen kostenlos einen entsprechenden Lizenzkey zur Verfügung.

Um diesen zu erhalten, nutzen sie bitte unser Kontaktformular. Vielen Dank für ihre Unterstützung und weiterhin viel Spaß mit unserer App, die in der nächsten Version viele neue Funktionen enthalten wird.

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Medien wollen auch leben ...

So wie in der Überschrift dargestellt, erleben wir es immer wieder. Egal ob in der Online-Welt, oder auf anderen medialen Präsentationsflächen. Eigentlich nichts schlimmes. Doch gerade hier können wir schnell auf Hürden stoßen. Gerade Menschen mit Behinderungen in ihren Sinnesorganen erleben dabei immer wieder Dinge, die man eigentlich nicht als besonders behindertenfreundlich bezeichnen darf. Klar kann man nicht erwarten, dass gleich alles in Blindenschrift präsentiert wird. Oder gerade doch, wenn wir an die heute fortschrittlichen Technologien denken? Natürlich gibt es Braille- Tastaturen oder Ausgabeeinheiten für den PC. Aber auch ein Mensch mit starken Seheinschränkungen ist nicht immer vor dem heimischen PC, sondern vielleicht auch einmal unterwegs und möchte da, wie jeder andere Mensch, auch seine Zeitung konsumieren. Geht aber nicht. Natürlich geht das. Viele Zeitungen bieten dafür Audiodateien an. Natürlich nicht kostenlos. Ein Monats Abo ist da oft erforderlich und Hinweise wie "Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich" führen dann oft zu der Erfordernis, genau so ein Abo abschließen zu müssen, während Konsumenten mit gesunden Sehvermögen weiterhin kostenlos konsumieren.  Welch nettes Angebot eines barrierefreien Zugangs solcher Medien.

Unter Integration behinderter Menschen verstehen wir etwas anderes. Ein barrierefreier Zugang ist und sollte eine Verpflichtung der medialen Gesellschaft sein und nicht als Ertragsmodell missbraucht werden. Gerade wo viele Menschen mit Behinderung auch noch finanziell schlechter dastehen, da ihre beruflichen Möglichkeiten eingeschränkt oder ggf. gar nicht mehr vorhanden sind. Um aber gerade solche gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern, dürfen wir uns nicht entspannt hinlegen, so nach dem Motto, "die Anderen machen das schon". Diese gesellschaftliche Herausforderung kann nur aus der Gesellschaft selber kommen, zumal wir nie vergessen dürfen: "Es kann jeden treffen". Gerade das Denken, "ich bin ja nicht betroffen" ist ein Denken, was dringend aus den Köpfen raus muss. 

Wir vergessen zu schnell, dass die meisten Behinderungen nicht von Geburt an bestehen, sondern erst durch Alltagsereignisse (bspw. Unfälle) entstehen. Vielen wird das aber erst bewusst, wenn sie oder Angehörige, plötzlich selbst betroffen sind. Doch genau dann ist es zu spät, weil im Fall der plötzlichen Betroffenheit seiner selbst, fehlt oft die Kraft für dieses Thema zu kämpfen und die Hingabe bestehenden Dingen ist die Folge. Die Gesellschaft muss endlich begreifen, dass gerade der Einsatz gesunder Menschen erforderlich ist, damit behinderte Menschen eine Chance auf Inklusion und Integration erhalten.

In diesen Fragen ist natürlich auch der Staat oder gar die Europäische Union gefragt. Doch leider wird auch hier immer noch zu wenig getan und der Druck der Gesellschaft ist gar nicht erst vorhanden, oder beschränkt sich auf wenige einzelne Kämpfer. Gerade in Deutschland erleben wir gerade, wie "ausruhen" aussieht. Da hält man einen Staat Monate regierungsunfähig, weil man nicht einmal in der Lage ist, eine Regierung nach Wählerwillen aufzubauen. Dabei sollten wir alle nie vergessen: "Nur gemeinsam sind wir stark".

 

 

Mitmachen und Gewinnen

Sie haben Erfahrungen mit Behörden gesammelt, kennen Probleme für pflegende Angehörige, haben rechtliche Tipps? Dann sind sie hier genau richtig.

Wir suchen ihre Tipps und Tricks, die sie zu den Themenkomplexen Behinderung, Pflege, Rente oder im Bereich Recht gesammelt haben. Diese Tipps und Tricks sollen anderen betroffenen helfen. Für die 10 besten Tipps und Tricks Schreiber/In gibt es als Belohnung unsere Premium- App, kostenlos. Mit unserer App erhalten sie nicht nur eine App mit Zugriff auf unseren Blog, unser Medien- und Presseportal, sondern werden auch über News informiert. Die App kann aber auch der Retter sein. Mit unseren "Red-Button" können sie per Knopfdruck eine SMS an ihre vertrauten Personen senden, für den Fall, das sie Hilfe benötigen.

Machen Sie also mit und gewinnen sie. 

 

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Sind die Pläne der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung von Nachteil?

Bildbeschreibung: Schilder der BMAS an der Eingangstür in Berlin

Oft liest man von Plänen der Bundesregierung die zum Nachteil von Menschen mit Behinderung sind. Da tauchen Überschriften wie "GdB in Gefahr" (GdB = Grad der Behinderung) auf. Insbesondere ein Artikel des Sozialverbands Schleswig Holsteins (hier nachzulesen: https://www.sovd-sh.de/2018/11/20/gdb-in-gefahr-warum-die-plaene-der-bundesregierung-fuer-menschen-mit-behinderung-von-nachteil-sind/ ) fällt ins Auge. Doch was steckt da wirklich hinter? Wir haben beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales nachgefragt und folgende Antwort erhalten (Hinweis: Das uns zugesandte Dokument hat den Stand 26.11.2018): 

Allgemeines
 
Die Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) enthält diejenigen Versorgungsmedizinischen Grundsätze für die ärztliche Begutachtung im Schwerbehindertenrecht und im Recht der Sozialen Entschädigung, die bei einem Antrag auf Anerkennung einer Behinderung verbindlich anzuwenden und daher unter anderem für die Feststellung eines Grades der Behinderung (GdB) oder für die Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises relevant sind. 
 
Für die laufende Überarbeitung gibt es zwei wesentliche Gründe:
 
1.Die VersMedV ist angesichts der großen und rasanten Fortschritte in der Medizin nicht mehr auf dem Stand der medizinischen Wissenschaft. Die VersMedV wurde zuletzt vor über 20 Jahren grundlegend überarbeitet. Daher ist eine Überarbeitung der VersMedV, die wiederholt gefordert wird, längst überfällig.

 
2. Die VersMedV soll nun auf eine moderne, besser einzelfallbestimmte und gerechte Teilhabeorientierung ausgerichtet werden. Mit dieser Neuausrichtung werden die langjährigen Forderungen von Menschen mit Behinderungen und deren Verbänden umgesetzt. Diese Ausrichtung ist überdies eine Maßnahme des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur UN-Behindertenrechtskonvention. In anderen sozialmedizinischen und sozialrechtlichen Bereichen ist das Teilhabeprinzip bereits seit Jahren umgesetzt.
 
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat in diesem Herbst einen Entwurf zur Änderung der VersMedV vorgelegt (6. Änderungsverordnung VersMedV). Der Entwurf enthält:

  •  die neuen „Gemeinsamen Grundsätze“, die für alle Begutachtungen gelten, und
  •  überarbeitete Begutachtungskriterien für Erkrankungen der Augen, für Immun- und Bluterkrankungen sowie für Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems.


Diese Änderungen beruhen auf Empfehlungen des unabhängigen Ärztlichen Sachverständigenbeirats Versorgungsmedizin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Diesem Beirat und seinen Arbeitsgruppen gehören ärztliche Expertinnen und Experten deutscher Hochschulen, versorgungsmedizinisch besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte aus den Ländern sowie von den Behindertenverbänden benannte sachkundige Vertreter an.
 
Die Teilhabeorientierung führt dazu, dass bei der Anwendung der VersMedV zukünftig Aspekte von Gesundheitsstörungen berücksichtigt werden sollen, die bisher kaum oder keine Rolle gespielt haben, wie zum Beispiel der Therapieaufwand. Die Beeinträchtigung infolge einiger Gesundheitsstörungen (und damit der GdB) soll - bei gleichem Ausmaß der Störung - zukünftig höher bewertet werden, da etliche Funktionen in der heutigen Welt von höherer Relevanz für die Teilhabe sind als dies noch vor 20 oder 30 Jahren der Fall war: So führen zum Beispiel die veränderten Anforderungen einer modernen Kommunikationsgesellschaft dazu, dass im aktuellen Entwurf Gesundheitsstörungen, die sich auf die Feinmotorik der Hände besonders auswirken, in Zukunft deutlich höher bewertet werden sollen als bisher. Dies gilt auch für die Lesefähigkeit bzw. deren Beeinträchtigung, da die Sehfunktion für zahlreiche Aktivitäten, insbesondere die analoge ebenso wie die digitale Kommunikation, von hoher Bedeutung ist.
 
Die teilhabeorientiert überarbeiteten Begutachtungskriterien sind gegenüber den aktuellen Kriterien zeitgemäßer, sicherer und differenzierter: Die Kriterien sind exakter und die GdBSpannen geringer, bieten daher sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch für die Verwaltung mehr Klarheit und Rechtssicherheit. Insgesamt trägt die deutlich höhere Differenzierung der Begutachtungskriterien den Bedürfnissen nach einer stärker individualisierten Begutachtung und nach Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelfalls weitaus besser Rechnung als bislang. 
 
Außerdem sind die Angaben zu den GdB in der VersMedV verbindlich. Das heißt, sie können nicht unterschritten werden und bilden somit ein schützendes Auffangnetz. Zudem werden in der 6. ÄndVO eindeutige und für die Begutachtung und Verwaltung verbindliche Kriterien für die Erhöhung der regelhaft zu vergebenden GdB festgesetzt. Durch solch ein transparentes und stimmiges System werden alle Menschen mit gleicher Teilhabebeeinträchtigungen auch in gerechter Weise gleichbehandelt. Denn Grund und Ziel der Überarbeitung sind ein gerechtes Austarieren der Begutachtungsgrundsätze.   
 
Durch die Überarbeitung der VersMedV kommt es daher nicht zu einer - wie teilweise behauptet - pauschalen oder gar automatischen Herabsetzung des GdB. Niemand wird ungerechtfertigt schlechter gestellt werden. 
 
Derzeit haben ca. 7,7 Mio. Menschen einen Schwerbehindertenausweis. Für sie wird sich in aller Regel nichts ändern - die geplanten Änderungen beziehen sich im Wesentlichen auf zukünftige Fälle. In diesem Sinne wurde der Entwurf am 9. und 10. Oktober 2018 mit den Ländern und zahlreichen Verbänden (u.a. DBSV, VdK, SoVD, Weißer Ring) erörtert. Dabei hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anregungen erhalten, die derzeit ausgewertet werden. Insbesondere wird derzeit eine adäquate Regelung für Bestandsfälle geprüft. 
 
Mit dieser Neuregelung erreichen wir eine Voraussetzung für die Feststellung von Behinderung, die den berechtigten Interessen der Menschen mit Behinderung noch besser als bisher Rechnung trägt. Und das heißt nicht zuletzt: Mehr Gerechtigkeit und bessere Inklusion.
 
 
Einzelne wichtige Fragen und Antworten
 
Gefragt wird oft, ob und warum Hilfsmittel künftig bei der Begutachtung berücksichtigt werden.
Heute ist es so, dass bei einigen Gesundheitsstörungen Hilfsmittel als Teilausgleich berücksichtigt werden, bei anderen aber nicht. So werden Brillen bei der Begutachtung berücksichtigt: Wer mit Brille gut sieht, bekommt keinen GdB - denn die Person ist dann durch ihr Sehvermögen nicht wesentlich in der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt. Prothesen hingegen werden bei der Begutachtung nicht berücksichtigt. Bei Hörhilfen wiederum ist ein Teilausgleich berücksichtigt. Diese Ungleichbehandlung ist in der Sache nicht nachvollziehbar und zudem ungerecht. 
 
Künftig soll deshalb ein durch Hilfsmittel erreichbarer Ausgleich der Funktion einheitlich und gleichermaßen berücksichtigt werden. Wenn durch Hilfsmittel keine Verbesserung erreicht werden kann und die Teilhabe dadurch stärker beeinträchtigt bleibt, ist der GdB höher festzusetzen. Anders als bisher sind hierfür in der Neufassung klare und rechtsverbindliche Kriterien vorgegeben. Diese Ergänzung ist eine gerechte Regelung, die der individuellen Situation des einzelnen Menschen mit Behinderungen Rechnung trägt. Trotz des Einbezugs von 
 
Hilfsmitteln werden die meisten GdB in der Höhe unverändert bleiben. Dies ergibt sich daraus, dass z. B. eine Prothese die natürliche Funktion nur unvollständig ausgleichen kann. 
 
Dies ergibt sich aber auch daraus, dass künftig erstmals zusätzlich der Aufwand, den z. B. die Pflege und Instandhaltung einer Prothese oder eines Hörgerätes mit sich bringt, berücksichtigt wird.
 
 
Es besteht die Sorge, dass Krebspatienten künftig schlechter gestellt werden - und was hat es mit der sogenannten Heilungsbewährung auf sich?

Die Frage der zukünftigen Bewertung von GdB bei Krebspatientinnen und Krebspatienten wird im Kontext der sogenannten „Heilungsbewährung“ gestellt. Diese hat nichts damit zu tun, ob jemand geheilt ist. Sie ist vielmehr ein vom Bundessozialgericht (BSG) geschaffener Fachbegriff dafür, dass ein pauschal über die eigentliche Teilhabebeeinträchtigung hinaus (oder sogar ohne eine solche) erhöhter GdB auf eine bestimmte Zeit vergeben wird, wenn absehbar ist, dass sich der Gesundheitszustand danach bessert. Hierbei handelt es sich mithin um ein bereits bestehendes und bewährtes Vorgehen in der Begutachtung, um in einer sehr belastenden Phase nach überstandener schwerster Erkrankung vorübergehend und so lange einen hohen GdB zuzusprechen bis eingreifende Therapien (z. B. Chemotherapie) beendet sind sowie die psychische und soziale Belastung abnehmen.
 
Künftig soll eine feste Definition der Heilungsbewährung zu mehr Rechtssicherheit, Transparenz und Klarheit führen und eine konkrete Grundlage dafür geschaffen werden, wann eine Heilungsbewährung in Betracht kommt. Außerdem wird der „Inhalt“ des Heilungsbewährungs-GdB teilhabeorientiert: Während bisher die Beeinträchtigungen durch z. B. Therapie sowie durch psychische und soziale Faktoren mit der Funktionsbeeinträchtigung (z. B. des Sehvermögens bei einem Augentumor) in einem einzigen GdB zusammengefasst ist, soll zukünftig die Teilhabebeeinträchtigung durch die Funktionsstörung getrennt zusätzlich bewertet werden. Dies wird der im Einzelfall tatsächlich vorliegenden Teilhabebeeinträchtigung gerecht. Daher kann man „alte“ und „neue“ Werte der Heilungsbewährung nur bedingt vergleichen - bzw. muss man bei den neuen Werten immer noch den GdB für die durch die Funktionsstörung hervorgerufene Teilhabebeeinträchtigung hinzunehmen. Allein das ist in der Regel schon eine Verbesserung gegenüber dem heutigen Stand.
 
 
Gefragt wird, ob und wie ein GdB von 20 bei der Gesamtbewertung berücksichtigt wird.
Die sogenannte „Gesamt-GdB-Bildung“ ist der letzte Schritt bei der Bildung eines abschließenden GdB, der dann u. a. die Grundlage für den Schwerbehindertenausweis oder für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen ist. Bei der Gesamt-GdB-Bildung werden einzelne GdB mit teilhabeorientiertem Gesamtblick auf deren gegenseitige Beeinflussung, Verstärkung oder Abschwächung zu einem finalen GdB zusammengefasst. Wenn beispielsweise Einschränkungen an mehreren Funktionssystemen vorliegen (z. B. beim Sehen und am Herz), wird für beide Bereiche jeweils ein Einzel-GdB gebildet, die dann zu einem Gesamt-GdB zusammengeführt werden. Dabei wird auch heute schon nicht einfach addiert, sondern es wird der höchste Einzel-GdB genommen und geprüft, ob weitere GdB insgesamt tatsächlich zu einer höheren Teilhabeeinschränkung führen. In der VersMedV ist bereits heute geregelt, dass es bei einem Zusatz-GdB von 20 „vielfach nicht gerechtfertigt“ ist, zu einem höheren Gesamt-GdB zu kommen. In der Neufassung ist für solche Fälle vorgesehen, dass Störungen mit einem GdB von 20 „in Ausnahmefällen“ zu einem höheren Gesamt-GdB führen. Diese Neuregelung ist den Verbänden von Menschen mit Behinderungen zu strikt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat an dieser Stelle bereits Änderungsbereitschaft signalisiert und wird prüfen, ob es grundsätzlich bei der alten Rechtslage bleiben kann.
 
 
Sorge besteht, dass Feststellungsbescheide künftig in bestimmten Fällen befristet werden können und das die Lage für Menschen mit Behinderungen verschlechtert.
Eine Befristung des Bescheides, der den GdB feststellt, ist bisher nicht möglich. Künftig soll dies dann möglich sein, wenn Gesundheitsstörungen mit einer absehbar zeitlich nur vorübergehenden Beeinträchtigung der Teilhabe vorliegen. Das ist z. B. bei der o. g. Heilungsbewährung der Fall oder bei Werten, bei denen aus medizinischen Gründen der GdB zeitlich begrenzt ist. Nur für diese ausgewählten und abgrenzbaren Sachverhalte, die nach den Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Feststellung keinen dauerhaften Bestand haben werden, erhält die Verwaltung die Option - nicht etwa die Verpflichtung - die Feststellung des GdB zu befristen. Bisher musste nach Ablauf der Heilungsbewährung eine Anhörung und Neuprüfung erfolgen. Die Neuregelung entlastet die Verwaltung, beschleunigt die Verfahren und gibt auch den Betroffenen mehr Klarheit und Sicherheit. Wenn gleichwohl vor Fristablauf gesundheitliche Veränderungen eintreten, kann eine Neufeststellung beantragt werden (sog. „Verschlimmerungsantrag“). Das ist auch heute schon jederzeit möglich.
 
Um sicherzugehen, auch in den wenigen Fällen eine Lücke zu verhindern, die ggf. im Rahmen eines solchen Verschlimmerungsantrags entstehen könnte, enthält der die geplante Neufassung der VersMedV auch noch eine Schutzklausel: Wenn spätestens sechs Monate vor Ablauf der Befristung ein Neufeststellungsantrag gestellt wird und die Verwaltung bis zum Fristablauf keinen Bescheid erteilt hat, gilt der alte GdB weiter. Die Verwaltung hat den behinderten Menschen auch auf diese Rechtslage hinzuweisen. Das stellt sicher, dass eine Befristung in keinem Fall dazu führen darf, dass ein schwerbehinderter Mensch ungerechtfertigt vorübergehend seine Schwerbehinderteneigenschaft und den daran geknüpften Schutz verliert, obwohl er in der Sache weiterhin schwerbehindert ist. Das ist eine klare und für die Betroffenen sichere Regelung.

 

 

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Sommerzeit - Urlaubszeit - Aber aufgepasst

Bildbeschreibung: Bild mit Strand und Meer.

Es ist wieder Urlaubszeit, doch gerade für Menschen mit Behinderung kann es zu Überraschungen kommen. Gebucht ist der Urlaub schnell und die Frage nach Barrierefreiheit auch, so sollte man zumindest annehmen. Die Realität kann aber oft anders aussehen. Am Urlaubsort angekommen, endlich das Hotel erreicht. Doch dann kommt oft das große Erwachen, denn Barrierefreiheit heißt nicht, das alles barrierefrei sein muss. Daher ist es immer ratsam, sich vorab zu informieren. Viele Bewertungsportale bieten hier Hilfe. Für Reiseziele in Deutschland kann das Portal "Reisen für alle" eine gute Hilfestellung sein (Link: https://www.reisen-fuer-alle.de/). Aber auch andere Portale wie "Barrierefreie Urlaubsziele" (Link: https://www.barrierefreie-urlaubswelt.de/). Bei Reisezielen im Ausland muss man schon etwas gründlicher suchen. Wie bei allen Reisezielen gilt aber: Barrierefrei kann spätestens vor dem Hoteleingang enden. Viele EU- Länder sind aber mittlerweile bemüht, in ihren Urlaubsorten, möglichst barrierefreie Wege zu bieten.

Wer einen Euro- Schlüssel besitzt, sollte bedenken, dass noch nicht alle EU- Staaten diesen für den Zugang zu öffentlichen WC- Anlagen, einsetzen. 

Für Menschen mit Behinderung, gibt es je nach Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis, die Möglichkeit per Bahn ihr Urlaubsziel kostenlos oder vergünstigt zu erreichen. (Mehr Infos unter diesem Link: https://mobilista.eu/195/bahn-verguenstigungen-im-ausland-mit-deutschen-schwerbehindertenausweis/). 

Gerade für Menschen, die voll erwerbsgemindert sind, kann der Urlaub eine Erholung sein. Raus aus den vier Wänden und endlich Abwechslung. Aber aufgepasst: Wer Leistungen nach dem SGB XII bezieht, ist eingeschränkt, denn spätestens nach 4 Wochen muss die Rückreise nach Deutschland erfolgt sein, sonst geht der Leistungsanspruch verloren, bis wieder deutscher Boden betreten wurde. Somit ist selbst der Urlaub des im EU- Ausland lebenden Verwandten oder Bekannten, nur eingeschränkt möglich. Mal eben 6 Wochen, weil vielleicht das eigene im EU- Ausland lebende Kind so viel Zeit hat, ist also nicht zulässig. Diese eingeschränkte Reisefreiheit, gilt auch für Rentner, die Leistungen nach dem SGB XII erhält.

Wer im Besitz eines Schwerbehindertenausweis ist, sollte bedenken, dass dieser grundsätzlich keine Gültigkeit im Ausland hat. Über die Versorgungsämter können zwar kostenlos Übersetzungen angefordert werden, diese werden in vielen Ländern auch anerkannt, aber es gibt kein grundsätzliches Recht, dass dieser anerkannt werden muss. Einen EU-Behindertenausweis gibt es leider immer noch nicht. Zwar hat 2016 in einigen EU-Ländern eine Pilotierung begonnen, jedoch wird es nicht einfach sein, die verschiedenen Kriterien einzelner Mitgliedsstaaten in ein einheitliches Anforderungsprofil zusammenzufassen.

Bei allen Auslandsreisen sollten reisende benötigte Medikamente mitnehmen. Aber bitte nicht alle in das Handgepäck, denn gerade bei Flugreisen kann es dann zu Problemen kommen. Ein kleines "Reisepaket" für der die Zeit bis zur Hotelankunft überbrückt, ist hier zu empfehlen. Um keine Probleme beim Zoll oder der Flugsicherheit zu bekommen, hilft es immer, wenn man vom behandelnden Arzt ein Dokument bei sich führt, welches die benötigten Medikamente auflistet. Nicht jedes Medikament ist auch im Ausland erhältlich, also ist es ratsam, ausreichenden Vorrat mitzunehmen.

Gerade für chronisch kranke Menschen oder pflegebedürftige, sollte vor der Reise eine zusätzliche Auslandsreiseversicherung in Erwägung gezogen werden. Der Arztbesuch im Ausland kann nämlich sehr teuer werden. Da Arztbesuche im Ausland meist sofort bezahlt werden müssen, sollte auf dem Bankkonto/Kreditkarte genügend Reserve verfügbar sein, um im Notfall die Arztrechnung bezahlen zu können. Das Geld kann man sich häufig, im Rahmen von den Kassenleistungen, später bei der Krankenkasse wiederholen. Alles was darüber hinaus geht, übernimmt dann die Auslandskrankenversicherung.

 

 

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Teilhabeabbau durch Verschlechterung? - Petition gestartet.

Bildbeschreibung: Fiktiver Rollstuhl

Seitens der Bundesregierung sind Änderungen geplant, die bereits von vielen Verbänden kritisiert wurden, da diese eine Verschlechterung in der Bewertung des Schwerbehindertengrades mit sich bringen könnte.  Vor rund einem Monat hatten wir über das Thema bereits berichtet und in einem Artikel die Antwort des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) mit veröffentlicht (hier nachzulesen: https://www.eu-schwerbehinderung.eu/index.php/22-unsere-apps/885-beitrag-20190121-01). Mittlerweile ist im Internet eine Petition zu dem Thema aufgetaucht, die bereits über 12 tausend Mitzeichner zusammen bekommen hat.

Die Versorgungsmedizin-Verordnung soll angepasst werden. Mit der Anpassung werden die Kriterien zur Einordnung des Grads der Behinderung (GdB) den heutigen medizinischen und teils verbesserten Heilungschancen, angepasst. Die geplanten Änderungen beziehen sich im wesentlichen auf zukünftige Fälle. Die rund 7,7 Millionen existierenden Schwerbehindertenausweise sollen also unangetastet bleiben. (Nachzulesen im Informationspapier des BMAS hier als PDF-Datei Download). Wer also zukünftig einen Schwerbehindertenausweis erhält, die Erkrankung eine Heilungschance hat, wird nach den Plänen des BMAS mit einer Befristung zu rechnen haben und muss rechtzeitig vor Ablauf der Frist, einen Verschlechterungsantrag stellen, falls keine Änderung oder gar eine Verschlechterung vorhanden ist.

Bereits viele Sozialverbände haben die geplanten Änderungen kritisiert. Das diese oft an den Mauern der Regierungsgebäude abprallen, gerade wenn es um solche Themen geht, ist eine Wahrnehmung die mittlerweile viele betroffene Menschen haben. 

Die auf change.org befindliche Petition, spricht genau das Thema an und ist an das BMAS gerichtet. Dabei sind mehrere Kritikpunkte in der Petition zu finden. Eines der Kritikpunkte ist die "Einführung von Altersstufen". (Nachzulesen in diesem PDF-Download Entwurf Stand 28.08.2018). Soll heißen (Zitat) : "Bei einigen Gesundheitsstörungen ändert sich die Teilhabebeeinträchtigung regelhaft mit dem Erreichen bestimmter Altersstufen oder definierter Stadien der Gesundheitsstörung. ". Diese Aussage Daraus lässt sich schnell interpretieren, dass eine Teilhabebeeinträchtigung im Alter anders bewertbar sein könnte. In keinem Ansatz ist aber eine Aussage darüber zu finden, was Teilhabe überhaupt definiert. In den deutschen Gesetzen reduziert sich Teilhabe meist auf die Teilhabe am beruflichen Leben. Völkerrechtlich ist Teilhabe aber noch ausgeprägter, denn da geht es auch um das Recht der Teilhabe an der Gesellschaft. Ein Recht welches sich in der deutschen Gesetzgebung kaum wieder findet und gerade bei Menschen mit Behinderung, die meist auf Sozialleistungen nach dem SGB XII od. SGB II angewiesen sind, muss man die Frage stellen, ob Teilhabe an der Gesellschaft für die Menschen überhaupt möglich ist, wenn ihre Mehrbedarfe die durch die Teilhabe erforderlich sind, ignoriert werden.

 Das sind u.A. Gründe, die Teil der Petition sind, denn die Verfasserin sieht hier eine Gefahr, dass wir dadurch einen Teilhabeabbau bekommen werden.

Mehr nachzulesen in der Petition unter dem Link:
https://www.change.org/p/bundesministerium-für-arbeit-und-soziales-teilhabeabbau-durch-verschlechterung-der-versorgungsmedizin-verordnung-stoppen

Hier kann die Petition von Unterstützer/In auch mit gezeichnet werden.

 

 

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Unsere Android Notfall- App erhalten Sie direkt hier.

Unsere App EU-Schwerbehinderung

Bildinhalt: Ein Handy mit unserer App

Ihr habt uns inspiriert, mit der großen Nachfrage nach einer App.

Wir wollten nicht nur eine einfache Nachrichten App, sondern etwas besonderes was es bisher noch nicht so gibt. Einen Mobilen Hausnotruf, der nicht von anderen Geräten abhängig ist. Bei den herkömmlichen Hausnotrufsystemen muss der Sender in der Nähe des Hausnotrufsystems sein, wie bei einem Schnurlosentelefon und ist somit an der häuslichen Umgebung gebunden.

Bei unserer App kann im Notfall der Panik/Notfallbutton gedrückt werden, egal wo Sie sich gerade befinden die einzige Voraussetzung ist das Sie, mit dem entsprechenden Guthaben, ein Mobilfunknetz haben. Mobiles Internet wird nicht benötigt. Der Notfall/Panikbutton kann auch bei gesperrtem Handy aktiviert werden, wenn das Handy gesperrt ist. Somit muss zum Auslösen einer Notfall SMS das Handy nicht erst entsperrt werden.

Besitzt der Empfänger der Notfall SMS die Premium- Version der App, bekommt dieser den Standort des Notfall- SMS Auslösers (im Alarm- Monitor der App) angezeigt, sofern der Auslöser, dieses aktiviert hat. Diese S.A.R- Karte (Alarmmonitor) verfügt über weitere Funktionen, die beim Erhalt einer Notfall SMS ausgelöst werden können um der hilfesuchenden Person schnellstmöglich Hilfezukommen lassen zu können.

Als zusätzliche Optionen besitzt unsere Premium Version folgende zusätzliche Funktionen:

  • Für Menschen mit Weglauftendenz, haben wir einen Geofence (Geobereich) Monitor implementiert,
  • der beim Verlassen eines bestimmten Geobereiches eine Alarm SMS auslöst.
  • Zudem haben wir für Windows einen Alarm Monitor entwickelt.

Dieser kann im Professionellen Pflegebereich angewendet werden um ausgelöste Notfall- SMS an einen zentralen Punkt anzuzeigen. Voraussetzung: Der Auslöser der Notfall- SMS muss die SMS- Rufnummer des Windows Alarm- Monitors zusätzlich eingetragen haben.

Noch in der Testphase, aber bereits verfügbar, ist unsere Sturzüberwachung. Ziel der Sturzüberwachung ist es, dass wenn der/die Träger des Smartphones hinfallen, eine entsprechende SMS ausgelöst wird. Aufgrund der unterschiedlichen körperlichen und motorischen Eigenschaften eines Menschen, kann die Feinjustage“ allerdings mit etwas Aufwand verbunden sein.

 

 

Download Android Premium App Download Windows Premium APP

Jetzt unter Windows 10

 

Haftungsausschluss: Wir übernehmen keine Funktionsgarantie, die insbesondere durch Fehlkonfiguration, Smartphone spezifische Eigenschaften, Netzprobleme oder andere Einflüsse entstanden sind. Für die Nutzung der App gelten die beim App- Erststart angezeigten Datenschutzbestimmungen und die AGB

 

Unsere App und was kann man damit machen?

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein Notebook und ein Handy zu sehen.

Unsere für Windows und Android verfügbare App, ist viel mehr als eine Nachrichten App. Wir hatten damit mehrere Ziele verfolgt. Nicht nur unsere Nachrichten lesen, oder gar teilen, das ist vielleicht etwas was jeder erwartet. Doch diese App sollte auch ein Hilfswerkzeug werden. Das hat uns dazu bewegt, einige zusätzliche Funktionen in den Premiumversionen ein zu bauen. Aber auch jene, die unsere Standard- App verwenden, erhalten indirekte Zusatzfunktionen.


Alles offline:
Die App verfügt über offline Funktionen. Das heißt, unsere Artikel, werden offline auf dem Smartphone (nur Android) gespeichert. Die Aktualisierung erfolgt dabei, je nach Wunsch, automatisch oder nur auf Wunsch. Dadurch kann Datenvolumen beim mobilen Internet gespart werden. In der Premium- Version lassen sich Artikel zudem als Favoriten speichern (optional)

Unser Panik- Button:
Der Panik- Button, oder auch "Red Button" ist ein hilfreiches Werkzeug um im Bedarfsfall andere Menschen per SMS darüber zu informieren, dass Hilfe benötigt wird. Optional lassen sich in der SMS Standortdaten übermitteln. Durch die Übermittlung der Standortdaten können die/der Empfänger, die hilfesuchende Person leichter finden. Hat der Empfänger sogar selbst die Premium- Version installiert, öffnet sich bei diesem eine Geo- Karte um die hilfesuchende Person leichter zu finden oder gar zu ihr zu navigieren (optional deaktivierbar). Ein weiterer Vorteil: Der Panikbutton lässt sich bei Android- Geräten sogar auf dem gesperrten Smartphone (optional) bedienen.


Home Zone (Geofencing):
Diese (optionale) Funktion ist hilfreich, wenn der/die Nutzer des Gerätes über "Weglauftendenzen" oder Orientierungsprobleme verfügt. Mit der Home-Zone kann ein Bereich definiert werden, der beim verlassen einen Alarm auslöst (optional deaktivierbar). Somit kann automatisiert schnell Hilfe herbeigerufen werden. 


Suchoption:
Diese Funktion ist nicht nur für Menschen die hilfsbedürftig sind interessant, sondern auch für Menschen, die ihre Abenteuerlust nachgehen wollen. Ob im Wald verlaufen, oder irgendwo gestürzt, kein Problem. So lange die Person sich in einem Bereich befindet, in dem der SMS- Empfang (Internet ist nicht immer und an jedem Ort verfügbar) möglich ist, kann ein Premium- App Nutzer, eine SMS- Suche auslösen. Der/die Empfänger müssen dabei nur die App (egal in welcher Variante) installiert und die Option "mich finden" aktiviert haben, schon können diese Personen per SMS gesucht werden. Voraussetzung: Der/die suchenden Personen müssen die Geräte die zu suchen sein sollen, in ihrer App (Premium- Version) registriert haben. Diese Registrierung erfolgt über einen Sicherheitsmechanismus (QR-Code und Authentifizierung) so dass ein Missbrauch der Suchfunktion ausgeschlossen ist. Da die Such- SMS verschlüsselt ist und weitere Sicherheitsmechanismen hier eine Rolle spielen, ist hier ein Missbrauch ausgeschlossen. Natürlich sind auch hier zum Schutze der Privatsphäre, alle Optionen jederzeit deaktivierbar.


Bewegungsmelder:
Die App verfügt über einen Bewegungsmelder, der ungewöhnliche Bewegungen des Smartphone registriert und daraufhin einen Alarm auslösen kann. Ungewöhnlich sind dabei plötzlich auftretende Beschleunigung, Lageveränderungen oder G- Belastungen. Die dafür erforderlichen Parameter lassen sich in der App auf komplexe Weise einstellen, da es sich um sehr individuelle Parameter handelt, die auf die/den Nutzer abgestimmt werden müssen. - Bitte beachten sie dafür die Hinweise im Hilfebereich der App.


Tipps & Tricks als Datenbank:
In den Premium- Versionen der App, gibt es eine Tipps und Tricks Datenbank (optional), die wir ständig aktualisieren und die sie sich jederzeit auf das Smartphone herunter laden können.


Sprachausgabe:
Die Premium- Versionen (optional) verfügen über eine Sprachausgabe (abschaltbar). Somit lassen sich die Nachrichtentexte vorlesen. 


Sprachsteuerung (nur Windows):
Unter Windows gibt es den Sprachassistenten "Cortana". Wir haben unsere App vollständig in den Sprachassistenten integriert, so dass sich viele Funktionen über die Sprachsteuerung aufrufen lassen (Premium- Variante)

 

hier gibt es mehr Infos und die Links in den App-Store unsere APP EU-Schwerbehinderung (hier klicken)

 

HINWEIS: Auf einigen Geräten kann es zu Beeinträchtigungen kommen, wenn die Energiesparoptionen (Akku- Optionen) für die App auf "Automatik" stehen. In unserem Hilfebereich gibt es eine Anleitung welche Akku- Einstellungen für die App erforderlich sind, damit diese immer im Hintergrund läuft und somit alle Funktionalitäten bereitgestellt werden können. Die App arbeitet nur dann, wenn das App- Icon in der Taskleiste des Smartphone zu sehen ist.

 

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Haftungsausschluss: Wir übernehmen keine Funktionsgarantie, die insbesondere durch Fehlkonfiguration, Smartphone spezifische Eigenschaften, Netzprobleme oder andere Einflüsse entstanden sind. Für die Nutzung der App gelten die beim App- Erststart angezeigten Datenschutzbestimmungen und die AGB

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(registriert über QR-Code Scan)
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Umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten für SMS (auch Dual-Sim) und Geo.
Tipps & Tricks Datenbank
(wird regelmäßig aktualisiert)
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Unsere APP EU-Schwerbehinderung

 

Warum haben wir für euch eine App entwickelt?

Die große Nachfrage, war unsere Inspiration. Da es für viele Menschen einfacher ist, Informationen direkt über eine App ab zu fragen. Haben wir für euch zwei Varianten entwickelt. Eine kostenlose- und eine Premium Variante (Hinweis: die kostenlose Version wird demnächst durch die Premiumversion ersetzt, da die Premium Version alle Funktionen der kostenlosen Version enthält, die auch in der Premiumvariante kostenlos genutzt werden können). 

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 Warum gibt es eine Premiumvariante?

In der Premiumvariante für Windows ist eine volle Sprachsteuerung integriert. Mit Hilfe der Sprachsteuerung ist es kinderleicht sich durch die verschiedene Menüs zu bewegen. Für alle die sich lieber vorlesen lassen, dank der Vorlesefunktion in allen Premiumversionen können Sie sich einfach entspannt zurücklehnen und einfach nur genießen.

Die Premiumvariante bietet zum dem ein Kategorie Funktion, um das jeweilige Themengebiet aufzurufen. Die verschiedene Kategorien können natürlich auch mit der Sprachsteuerung (nur Windows 10) aufgerufen werden.
In der Premiumvariante mussten wir, aufgrund einer neuen Google- Richtlinie, unser Nachrichtenportal entfernen. Dieses kann jedoch durch den Erwerb der App- Lizenz mit all seinen Zusatzoptionen wie Favoritenverwaltung,
Sprachausgabe (Vorlesen von Artikeln) wieder freigeschaltet werden. Menschen mit Behinderung, die bei uns einen Enterprise- Key nutzen oder beantragen, können diese Funktionen weiterhin kostenlos nutzen.

 

Was ist in der kostenlosen- und Premiumvariante enthalten?

Voller Zugriff auf die Webseite, Blog, Presseportal, Kontaktformular und auf das Medienportal (in der Premium- Variante für Android nur als Option).
In der Premium Variante für Android (Windows in Vorbereitung) können bestimmte Personengruppen einige Module kostenlos erhalten. Mehr Informationen dazu, erhalten sie im Hilfebereich der App. 

Hinweis: Aufgrund einer Google- Richtlinie, dürfen wir unsere App nicht mehr für ältere Android- Versionen anbieten.
Voraussetzung ist für Android daher die Version 8.0
Mehr dazu in unserem Leitartikel

Download Premiumversion für Geräte älter Android 8: Hier als APK im ZIP-File zum Download (Achtung App enthält keine Updates mehr)
Download Standardversion für Geräte älter Android 8: Hier als APK im ZIP-File zum Download (Achtung App enthält keine Updates mehr)

Übersicht und Unterschiede zwischen der kostenlosen und der Premiumvariante

 

 

Eigenschaften Premium
Variante*
kostenlose
Variante
kostenlose
Variante
Premium
Variante*
  • Plattformen 
Windows 10 Windows 10 Android Android 

    Kostenlose Funktionen

   

 

 

  • Unsere Webseite (Mobilansicht)
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  • Zugriff auf den Blog
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  • Zugriff auf das Medienportal
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  • Zugriff auf das Presseportal
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  • Filterfunktionen- Kategorien
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  • Optimierte Artikelanzeige
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  • Toast Benachrichtigungen
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  • Optimierte Anzeige des Blogs
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  • Optimierte Anzeige des Medienportals
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  • Zugriff auf das Presseportal
  • Optimierte Anzeige des Presseportals
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    Kostenlose Funktionen Android 8

       
  • "Panik Button lite" - Notfall SMS an eine hinterlegte SMS Rufnummer ****
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  • Versand und Empfang verschlüsselter SMS
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  • SMS Notfall Suchoption (lite)
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  • SMS Empfänger für Notfallsuchoption
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  • Freischaltung Nachrichtenportal, Blog und Medienportal 
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  • Standardlizenz (kostenpflichtig)
       
  •  Vorlesefunktion für alle Artikel und Blogbeiträge
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  • Werbung entfernen
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  • Artikel offline speichern
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  • Favoritenverwaltung
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  • Sprachsteuerung
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  • Geo- Modul
       
  • Tracking Funktion
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  • registrierte Partnergeräte suchen**
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  • Festlegen eines Geofence (Homezone) ***
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  • SMS - Modul **** 
       
  • "Red Button" - Notfall SMS an hinterlegte SMS Rufnummern ****
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  • Homezone Alarme ****
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  • Anbindung an den Alert-MonitorExtra Produkt
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  • Bewegungsalarmierung ****
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  • SMS Suchoption über Partnergeräte ****
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  • Partnergeräteverwaltung (QR- Code oder über Token) ****
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  • Offline Datenbank
       
  •  Tipps & Tricks Datenbank
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  •  regelmäßige DB- Updates
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  •  Download
 Jetzt unter Windows 10  Jetzt unter Windows 10  

 

 

 

Lade dir jetzt kostenlos unsere App herunter und genieße die Vorteile der Premiumvariante.

 

                                               

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*          Das Grundmodul der Premium Variante dient als reine Notfall und Search & Rescue App,Die Premium Variante bietet jedoch die Option, bestimmte Funktionen mit einer Lizenz, frei zu schalten.. 
**        Plattformübergreifend: Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn der Besitzer des Partnergerätes, diesem zustimmt.
***      Diese Funktion ist, aufgrund bestimmter Geräterestriktionen, auf einigen Geräten nur eingeschränkt nutzbar.
****    Zur Nutzung des SMS- Moduls, ist das Geo-Modul erforderlich

nicht in allen Märkten erhältlich.

  

 

 

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