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Meine Geschichte beginnt 1956

Meine Geschichte beginnt 1956, als ich zur Welt kam hatte ich schon so eigenartige Augen, fast chinesisch, aber kein Asiatisches Gesicht,. Mit ca. 3 Jahren war ich aus Neugier auf einen Rand einer Wäschewanne geklettert, in der fast noch kochende Lauge mit Wäsche war, die kippte da um und ich hatte schwerste Verbrennungen. Beim Abholen aus dem Krankenhaus wollte meine Mutter mich hinstellen und anziehen, aber es ging nicht, da ich einfach umfiel, ich konnte weder stehen noch laufen. Mußte also nue laufen lernen. Mit 12 Jahren meldete man mich im Fussballverein an, das ging aber nur 4 Monate gut, weil ich statt den Ball immer in den Rasen getreten hatte. Nach der Schule, mußte ich zum Check auf das Gesundheitsamt um die Fähigkeiten für Berufsleben zu ermitteln und da bekam ich die Antwort der Diensthabenden Ärztin: Sie dürfen in Ihren Tätigkeiten nie schweres tun. Es wurde immer noch nichts weiterführendes getan. Bei der Musterung bin ich mit dem Ergebnis "Lid-Erkrankung" ausgesondert worden. Aber mein Vater: Solange du deine Beine unter....kennt man ja, also habe ich leichte Arbeiten gesucht und einige auch gefunden und halt gearbeitet bis 1982, da ging es gar nicht mehr und ds berühmte Ärzte-Marathon begann.

  LNK Andernach die diagnostizierten ein Marfansyndrom. Ohne Wohnung und ohne Arbeit bin ich nun aufds Sozialamt und die sagten Sie müssen Sozialstunden ableisten, ich hbae auf den verschiedenen Stellen noch nicht einmal mehr eine Schubkarre vernünftig fahren können. 1989 habe ich dann das erste mal einen Schwerbehindertenausweis bekommen, sofort mit GdB 90, und Merkzeichen "G", da mußte ich auf den Stellen wo ich für die Gemeinde arbeitete nur noch 2 Stunden arbeiten. 1993 dann der Sturz von einer Brücke ca. 20 Meter. Auch hier schwerste Verletzungen, mit Unterbrechung von 3 Monaten war ich 388 Tage im BWZKrankenhaus-Koblenz und 1/12 Jahre in einem Pflegeheim. Ich habe mich daraufhin um eine Stelle in einer WfBM bemüht und war dort auch 10 1/2 Jahre bis ich meine Frau im Hochwald kennenlernte und zu Ihr zog. Als Krankenschwester wollte sie natürlich wissen, was ich da früher als Einschränkungen hatte und wir suchten dann nach Antworten im BK-Trier, bein den Heidelberger Doc's und sind dann in UK-Münster fündig gerworden. 2012 fand der dortige Oberarzt nach eingehender GEN-Analyse heraus, daß ich von Geburt an eine Hereditäre Motorisch Sensible Neuropathie mit Drucklähmungen, sowie eine Mitochondriale Zytopathie. Diese Umstände hätten, wenn sie früh genug erkannt worden wären schon sehr früh eine Rente wegen voller Erwerbsminderung einbringen müssen, aber ich bin seit 12 Jahren am kämpfen, weil die Deutsche Rentenversicherung diese Tatsache einfach nicht anerkennen will. Ich stehe leider mit meiner Frau allein gegen diese "Allmächtige", denn noch nicht einmal den VDK interessiert das.

 

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