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Huml schafft neues Beratungsangebot in der Pflege

Bildbeschreibung: Eine Frau mit einem Telefon Headset.
Foto: © Gerd Altmann

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml baut das Beratungsangebot für pflegebedürftige Menschen in Bayern weiter aus. Mit der "Koordinationsstelle Pflege und Wohnen" gibt es dafür seit August in Bayern eine neue Anlauf- und Beratungsstelle für Kommunen. Die Ministerin betonte am Dienstag: "Menschen möchten auch im Alter möglichst selbstbestbestimmt und eigenverantwortlich leben. Wir möchten Pflegebedürftige bei ihrem Wunsch unterstützen, möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben zu können. Die ‘Koordinationsstelle Pflege und Wohnen‘ ist ein wichtiger Baustein, um individuelle Lösungen zu Wohn-, Pflege und Betreuungsformen, angepasst an die regionalen Gegebenheiten vor Ort, zu entwickeln."

Aufgrund der demografischen Entwicklung sind die einzelnen Kommunen meistens die erste Anlaufstelle bei Problemen im Pflege-Setting. Die Beratung und fachliche Unterstützung wird unter anderem für alle bayerischen Gemeinden, kreisfreien Städte, Landkreise und Bezirke vor Ort abrufbar sein. Dieses Angebot, insbesondere in der aufsuchenden Form, ist gerade für kleine Kommunen wichtig. Denn sie verfügen oft über kaum oder gar keine Ressourcen für die Gestaltung des sozialen Nahraums ihrer pflegebedürftig gewordenen Bürgerinnen und Bürger."

Die Koordinationsstelle berät aber auch kostenfrei und neutral alle Interessierte, Pflegebedürftige, Angehörige und Initiatoren zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften, Tagespflegeeinrichtungen und sonstigen innovativen Wohnformen.

Huml ergänzte: "Alternative und innovative Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen gewinnen durch den demografischen Wandel zunehmend an Bedeutung. Es freut mich daher, dass wir mit der "Koordinationsstelle Pflege und Wohnen" ein zusätzliches Angebot für die Kommunen geschaffen haben, um Pflegebedürftigen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Durch innovative Lösungen wird es künftig noch häufig möglich sein, dass Pflegebedürftige möglichst lange in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können oder durch alternative Wohnprojekte ein neues Zuhause finden."

Mit der Koordinationsstelle sollen Kommunen und Initiatoren kleiner pflegerischer Angebote gestärkt und dabei unterstützt werden, eine regional individuell angepasste Lösung für eine Förderung der pflegerischen Infrastruktur zu entwickeln.

Die neue Koordinationsstelle wird von einem Team der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung in München betrieben und knüpft an die erfolgreiche bisherige Arbeit der bereits Anfang 2015 beauftragten und etablierten Koordinationsstelle für ambulant betreute Wohngemeinschaften an.

Die Koordinationsstelle mit Sitz in München bietet persönliche und individuelle Beratungsgespräche an und wird regelmäßig Fachtagungen, Seminare und Fachvorträge im Rahmen von Veranstaltungen in allen Regierungsbezirken Bayerns abhalten.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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