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Krankenpflegeschule Rohrbacher: Neue Ausbildung in der Pflege



Am 2 März stellt die Rohrbacher Schule beim Infotag die neue Berufsausbildung vor. Es finden jetzt schon probe Tage statt. „Berufsbilder der Gesundheits- und Krankenpflege sind aufgrund ihrer Komplexität und den spezifischen Anforderungen, die wir an unsere Auszubildenden stellen, schwer in Kürze zu vermitteln.

Wir werden daher dieses und nächstes Jahr besonders intensiv informieren und auch die neuen Ausbildungen an Schulen, Gemeinden und Institutionen präsentieren“, begründet Christian Peinbauer, Direktor der Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) in Rohrbach sowie Freistadt und Schärding die Info-Kampagne.

Das Diplom in zwei Jahren zu den neuen Berufsbildern zählen die Pflegefachassistenz und die Pflegeassistenz. Das Diplom zum Pflegefachassistenz erwirbt man nach zwei Jahre Ausbildung.

In der Ausbildung werden unterschiedliche Pflegemaßnahmen im Bereich der Therapie und Diagnostik, wie das Verabreichen von Arzneimitteln oder Beispielsweise das Legen einer Magensonde erlernt. Im Anschluss kann eine Weiterqualifikation erworben werden zum Gesundheits- und Krankenpfleger über die Fachhochschule.

Die Pflegeassistenzarbeit mit und am Patienten. Die Pflegeassistenz ist eine einjährige Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege. Die Pflegeassistenten unterstützen die Pflegebedürftigen und das Fachpersonal.

Am 2. März findet von 13 bis 16 Uhr eine Info Veranstaltung an der GuKPS Rohbach statt.

Genauere Informationen bekommen Sie gerne hier: gespag.at

Quelle: tips.at

Düsseldorf: 86-jähriger auf Bank ausgeruht soll strafen bezahlen



Ein 86-Jähriger Rentner hat sich auf einer Bank der Bushaltestelle ausgeruht und ihm wurde eine Strafe aufgedrückt. Das zuständige Ordnungsamt hat sich Mittlerweile entschuldigt. Der Vorfall war folgender: Der 86-Jährige hat sich in Düsseldorfer am Hauptbahnhof, an de Friedrich-Ebert-Straße acht Minuten lang auf einer Bank der Bushaltstelle ausgeruht.

Mit der Folge das er ein Ordnungsbußgeld von 35 Euro bezahlen sollte. Dieser Fall hat ganz Deutschland aufgebracht. In den sozialen Medien wurden am Sonntag Diskutiert darüber und der Verwarngeld Bescheid wurde gepostet. In dem Bescheid steht auch das der Rentner herzkrank ist und an einer Demenz leidet, das die Haltestelle als „Ruheplatz“ benutzt wurde, sei der Grund für die Strafe. "Sie benutzten die Anlage des ÖPNV an der vorgenannten Örtlichkeit nicht ihrer Zweckbestimmung entsprechend und nutzten diese als Ruheplatz", heißt es in dem Bescheid.

Diesen Montag 27.11.2017 hat sich die Stadt Düsseldorf jedoch entschuldigt für den Vorfall. Der 86-Jährige Rentner muss die Strafe nicht zahlen. "Ich hätte mir im konkreten Fall mehr Fingerspitzengefühl gewünscht", sagte Christian Zaum, Ordnungsdezernent der Stadt Düsseldorf, gegenüber der Zeitung.

Zaum sagte: "Allerdings halte ich viel vom Opportunitätsprinzip, das heißt von einer gründlichen Abwägung, welcher Schritt in einer konkreten Situation tatsächlich angewendet werden muss." Die Mitarbeiter nimmt er zum teil in Schutz, denn Sie konnten nicht erkennen das der Mann eine Demenz hat und Sie hätten ihn schon in jüngster Vergangenheit oft an der Haltestelle angesprochen, ohne eine Bußgeld zu fordern.

Es sei auch die Ausnahme :"Ich halte es sogar für denkbar, dass zum ersten Mal deswegen ein Bußgeld verhängt wurde. In der Regel reicht in solchen Fällen ein Gespräch."

Quelle: Focus.de

Bayern Prozess zu Pflege-WG in Nüdlingen



Schlimme Zustände waren es in der Pflegeheimeinrichtung in Nüdlingen im Landkreis Bad Kissingen. Es wurden keine Notärzte geholt und es gab wundgelegene Patienten. Der Betreiber der Pflegeeinrichtung steht nun vor dem Amtsgericht Bad Kissingen.

Ehemalige Pflegekräfte sagen es war sehr schlimm in der Pflegeeinrichtung. Der Pflegeheimbetreiber steht ab dem 30.11.2017 vor dem Amtsgericht Bad Kissinger. Der 30-Jährige wird angeklagt wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen an zwei Patienten in drei Fällen.

Im Jahr 2015 gab es einen Vorfall auf den sich ein Punkt in der Anklage bezieht. Der Angeklagte sollte die Pflegekräfte angewiesen haben, den Notarzt nicht zu rufen, obwohl ersichtlich war das notärztliche Hilfe nötig war. Dieses hat eine damalige Pflegekraft schriftlich festgehalten und diese liegt dem BR vor.

Im Fall ging es um einen 63-Jährigen Mann der im Wachkoma nach einem Motorradunfall lag. Die damalige Pflegekraft hat festgehalten das der Mann 41 grad Fieber mit einem Puls von 220 Schlägen pro Minute gehabt hat und der Pflegebetreiber gab die Anweisung kein Notarzt zu rufen. Es wurde angewiesen stattdessen „Beine hochlagern, über eine Sonde Kaffee spritzen, Wadenwickel und nicht verrückt machen."

Es sind 15 Zeugen die für eine Umfangreiche Beweisaufnahme vor dem Amtsgericht Bad Kissinger aussagen. Auch der Bruder vom verstorbenen Patienten hat ausgesagt das die Zustände „verheerend“ gewesen seien. Er hatte von seinem Bruder Fotos von den wundgelegenen Stellen gemacht. Zudem waren zu wenig Pflegekräfte in der WG.

Der Angeklagte streitet jegliche Vorwürfe ab. Es sind für den Prozess drei Verhandlungstage angesetzt.

Der Prozess sollte eigentlich im Sommer 2017 beginnen, doch der Anwalt des Angeklagten hatte keine Ladung damals erhalten, so wurde der Prozess neu aufgesetzt mit 30.11.2017. Die Pflegeeinrichtung in Nüdlingen soll es nun nicht mehr geben nach den Angaben der Heimaufsicht.

Quelle: br.de

Pflege: immer mehr betroffen



Es fehlt an allem. Besonders ein Bundeseinheitlicher Qualitätsstandard und das Personal. Der Beruf Pflege muss attraktiver werden. Die Caritas und etliche Unterstützer sind dafür das die Ausgaben steigen um eine würdevolle Betreuung im Alter gewährleisten zu können.

In dem das Bruttoninlandsprodukt von 1,3 Prozent (4,3 Milliarden Euro pro Jahr) um 0,2 Prozent erhöht wird.

Ansonsten meinen Experten, das in fünf Jahren der Pflegebedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

Rheinland Pfalz: Flüchtlinge in der Pflege



In der Pflege sollen Flüchtlinge helfen. Da immer mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln gepflegt werden, sollen die Flüchtlinge Kulturtraditionen wahren.

Denn es gelte auf diese heutzutage auch einzugehen. Es ist eine einmalige Chance, umso die Flüchtlinge zu Intergieren für die Gesundheits- und Pflegeberufe. Außerdem kann damit der Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt werden.

Potsdam- Pflege und ihre Sorgen



Nach der Aussage des Sozialministeriums Brandenburg wird die Zahl der Pflegebedürftigen bis 2040 um 70 000 auf circa 173 000 steigen. Die Sozialministerin Diana Golze von den Linken sagte: "Darauf müssen wir uns jetzt einstellen." Die Pflegeoffensive in Brandenburg hat jetzt Angefangen und die Maßnahmen angestoßen.

In den Kommunen müssten zudem Wohnquartiere entstehen, die auf die besonderen Bedürfnisse von immer mehr Senioren eingestellt seien. Von altersgerechten Quartieren profitierten am Ende alle Generationen, sagte Diana Golze. Eine neue Broschüre hat Frau Golze Zeit im Quartier - Gemeinsame Lebensqualität vor Ort gestalten herausgebracht.

Es wird mit Hilfe von Angaben und Projektbeispielen Beispiele gegeben, die mit dem demografischen Wandel zu tun haben.

Wichtige Themen sind Mobilität, Wohnen und die Versorgung. Aktuell Leben 640 000 über 65- Jährige in Brandenburg. Es könnten 2040 Schätzungsweise etwa 802 000 sein.

Pflege: Höhere Gehälter mit Steuern finanzieren?



In den Pflegeberufen sind die Gehälter zumeist sehr gering. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler von der SPD, stellt sich vor die Gehälter mit Hilfe von Steuermitteln zu erhöhen. “ Es gebe, eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen" erklärte die Ministerin, am Mittwoch dem 22.11.2017.

Nach der Tagung des bpa – Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste. Wenn man bedenkt in anderen Sozialversicherungszweigen sei der Einsatz von Steuermitteln etabliert.

Deshalb sollte auch bei der Pflege nicht nur über die Erhöhung der Beitragssätze gesprochen werden.

"Uns fehlen schon jetzt landesweit 2000 Fachkräfte und die Bezahlung ist ein Aspekt der Attraktivität des Berufes", sagte Bätzing-Lichtenthäler auf der Tagung. "Höhere Gehälter dürfen aber nicht durch steigende Eigenanteile zu Lasten der Pflegebedürftigen und ihrer Familien gehen." Mit Blick auf die Bezahlbarkeit professioneller Pflege sei der Bund in der Verantwortung.

Quelle: bpa.de

Pflege ist nicht leicht



Dies erfuhr Martina Rosenberg die ihre Eltern neun Jahre lang pflegte. Die Pflege kostet Geld und Nerven. Die 53-jährige ist Beruflich Journalistin und hält jetzt Vorträge, über Ihrer Erfahrungen mit der Pflege. Es begann mit einem Zusammenleben zu dritt unter einem Dach und es endete mit Erschöpfung, Sorgen und Frust.

Am Anfang hätte Sie den größten Fehler gemacht. Denn die Familie hätte alles besprechen sollen in der Zeit wo es Ihnen noch gut ging, den Eltern, wenn mal der Pflegefall eintritt, wie weiter gehandelt werden soll. Dadurch dass es keine Absprache gab, fiel Martina Rosenberg über Jahre in einer Abwärtsspirale mit dem Täglichen Aufgaben an Pflege, die Sie verzweifeln lies und Sie fertigmachte.

Über Ihre Geschichte erzählt sie in Ihrem Buch:“ Mutter, wann stirbst Du endlich? Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

Inhaltlich geht die Autorin ohne Blatt vor dem Mund zunehmen auf Ihre Erfahrungen ein und gibt für alle die Hilfe brauchen in der Pflege viele nützliche Tipps und Tricks für jede Phase der Betreuung.

Martina Rosenberg sagt auch das jeder Ungeachtet moralischer Fesseln sich hinterfragen soll, was er zu leisten vermag und was nicht. Auch entscheidend ist das Verhältnis zu den Eltern oder dem Umfeld, wenn dieses nicht gut ist, kann die Pflege nicht gelingen, davon ist die Autorin überzeugt und verweist auf aktuelle Studien: „25 Prozent der von Angehörigen betreuten alten Menschen geht es schlecht.“

Bei der Pflege darf auch nicht der Finanzieller Faktor unberücksichtigt bleiben. Frau Rosenberg erzählt auch Pflege kostet Geld, sowohl im Heim als auch zu Hause. Um eine 24 Stunden Betreuung zu erhalten für Ihre Eltern, musste Sie zwei Pflegefachkräfte aus Osteuropa engagieren. Jeder sollte sich deshalb auch über finanzielle Hilfen und ambulante Dienstleistungen rechtzeitig erkundigen. Ansonsten kommen zu dem Stress in der Pflege, noch die finanziellen Probleme hinzu.

Martina Rosenberg stellt pflegende Angehörige auch praktische Tipps auf Ihre Webseite bereit. Hier finden Sie auch ein Portal für pflegende Angehörige.

Wien: Pflege und Demenz. Was sind die größten Ängste im Alter?



Aus einer Umfrage wird ersichtlich, dass viele Furcht vor der Einsamkeit und Partnerlosigkeit haben. Die aller meisten haben in der Zukunft Angst vor der Unselbständigkeit. Dieses ergab eine Online-Umfrage vom Institut market im Auftag von Silver Living. Die Menschen im alter von 60 bis 69 Jahren haben, besonders Angst ein Pflegefall zu werden, das gaben 78 Prozent in den vorliegenden Altersgruppen an. Etwa 75 Prozent haben Angst schwer zu erkranken.

Die Demenz macht auch vielen sorgen davor fürchten sich 62 Prozent, laut der Online Umfrage und 61 Prozent haben Angst nicht mehr alleine sich im Alter zurecht zu finden. Bei den über 70-Jährigen haben 89 Prozent Angst ein Pflegefall zu werden und 75 Prozent schwer zu erkranken.

Es gaben 62 Prozent an Angst vor einer Demenz zu haben und 59 Prozent haben Angst von anderen abhängig zu. Die Einsamkeit macht vielen sorgen. Jeder zweite in den Altersgruppen der 60- bis 69-Jährigen, hat Angst später nur noch wenige Freunde und Bekannte zu haben und jeder dritte hat sogar Angst partnerlos zu sein.

Eine wichtige Rolle spielt für alle, die spätere Wohnform. Fast jeder wünscht sich später im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung betreut zu werden. Jedoch will kaum jemand im Haushalt von den Kindern oder Enkelkindern betreut werden.

Eine Alternative ist auch noch das Betreute Wohnen in speziellen Wohnanlagen. Niemand möchte später in ein Pflegeheim ziehen.

Quelle: kurier.at

Die Pflege geht jeden an



Claus Fussek ist pflegender Angehöriger aus München und setzt sich seit rund 40 Jahren mit dem Thema Pflege auseinander. Es ist an der Zeit das sich die Politik mehr mit Leidenschaft mit Thema Pflege beschäftigt wie Beispielsweise mit der Zukunft des Dieselantriebs. Die Pflege geht uns früher oder später alle an.

Die Gesellschaft verdrängt dieses Thema schon seit Jahren. Wir dürfen die Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, aber nicht im Stich lassen, sonst bricht unser Sozialsystem auseinander. Beispielsweise gibt es für einen Kita-Platz einen Rechtsanspruch, dagegen gibt es aber keinen Anspruch auf Tages-und Nachtpflege zur Entlastung pflegender Angehöriger. Die aller meisten älteren Menschen wollen zu Hause selbst bestimmt in Ihrem gewohnten Umfeld wohnen und gepflegt werden.

Sehr schwer ist dieses gerade bei Menschen die einen Betreuungsaufwand rund um die Uhr benötigen, dieses kann heutzutage nicht alleine durch Pflegefachkräfte bewältigt werden. Die jenigen die unter dem System leiden sind die Angehörigen. Durch seelische, aber auch finanzielle Not wird dann auf die Dienste von osteuropäischen Haushaltshilfen zurück gegriffen. Diese kann aber nicht die Lösung sein. Was gebraucht wird sind flächendeckende, zeitintensive und bezahlbare ambulante Angebote mit qualifizierten Pflegefachkräften.

Beispielsweise für die Tagespflege, zeitintensive Nacht- und Wochenenddienste sind dringend geboten, damit der kostengünstige und größte Pflegedienst der Nation, die Angehörigen nicht zusammenbricht. Insbesondere die psychische Belastung von pflegenden Angehörigen kann sehr fatale Folgen haben, diese kann in Gewalt ausbrechen und die Pflegebedürftigen sind nicht mehr sicher. Ein ähnliches Model wie bei Kindermisshandlung ist nötig um rechtzeitig bei der häuslichen Pflege dieses zu erkennen.

Die Pflegenden brauchen Unterstützung, denn die Pflegebedürftigen brauchen Schutz. Wir müssen hinschauen statt wegschauen, der Grundsatz sollte nicht nur daheim gelten, sondern auch im Pflegeheim.

Quelle: http://www.maz-online.de

Stadt Ingolstadt: Pflege Zukunft Chance?



In Ingolstadt sind 40 Flüchtlinge in einer Ausbildung für soziale Berufe. Zusammen sind es 40 Flüchtlinge in Ingolstadt, die derzeit in einer Ausbildung für einen Pflegeberuf oder in der Vorbereitungsklasse hierfür „Ingolstadt war eine der ersten Städte, die Flüchtlingen ein konkretes Angebot zur Qualifizierung für eine spätere Ausbildung im Pflegebereich gemacht hat“, so Bürgermeister Albert Wittmann, der erste Jahrgang konnte jetzt die Berufsausbildung beginnen .

Ein großer Erfolg und beispielhaft für andere Kommunen. Im September begann am Berufsbildungszentrum der 2. Jahrgang der Vorbereitungsklasse, dafür durchlaufen

22 Personen die einjährige Qualifizierungsmaßnahme, um anschließend eine Ausbildung in einem Pflegeberuf aufnehmen zu können.

Sieben Personen werden in der Berufsfachschule für Altenpfleger ausgebildet (Ausbildungsende Sommer 2018), im Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales erlernen acht Personen den Beruf des Sozialbetreuers in der Sozialpflege (Ausbildungsende August 2019).

Quelle : http://www.ingolstadt.de


Hunde in der Pflege



Viele kennen die Delfin-Therapie, aber auch mit Hilfe von Pferden, Katze oder Hunden gibt es Therapien, die seit vielen Jahren Erfolgreich praktiziert werden. Der Hund ist der beste Freund des Menschen und besonders gut geeignet für die Therapie. In der Betreuung von Pflegebedürftigen Menschen werden Tiere, seit langem als Therapeutische Unterstützung eingesetzt. Gerade der Hund kann sich mit seiner verspielten und Emotionalen Intelligenz auf den Menschen einstellen. Hinzu kommt seine Kontaktfreudigkeit die viele Menschen aus ihre Isolation herausholt.

Besuchshund oder Servicehund?

Es wird zwischen Besuchshund oder Servicehund unterschieden. Der Besuchshund begleitet Menschen in Altenheime, Pflegeheime oder Wohnheime.

Bei den Besuchen gibt es keine therapeutischen oder pädagogischen Ziele und der Besuch ist immer ehrenamtlich. Der Hund regt zur Aktivitäten an, die zum Allgemeinem Wohlbefinden führen und dadurch wird die Freude und Lebensqualität gesteigert. Durch den Kontakt mit dem Tier wird eine besondere Verbindung aufgebaut zwischen Mensch und Hund. Dieses kann die Kommunikation sehr fördern von demente Personen, die meistens sehr Isoliert sind und in sich gekehrt. Die Hunde können eine Ausbildung machen zum Besuchshund, diese ist aber nicht Vorrausetzung.

Die Ausbildung zum Besuchshund umfasst 20 Stunden Theorie und Praxis. Die Ausbildung enthält folgende Schwerpunkte:

  • Einführung in die tiergestützten Aktivitäten,
  • Hygienische Voraussetzungen für den Einsatz von Hunden in Einrichtungen,
  • Tierschutz,
  • Unfallverhütung,
  • Körpersprache des Hundes,
  • Spiele und Tricks,
  • wie gestalte ich einen Besuch richtig.

Hier kann Beispielsweise der Hund speziell zum Besucherhund ausgebildet werden: www.therapiebegleithunde-wettringen.de

Der Servicehund

Er wird speziell Ausgebildet für grundlegende Aufgabenbereiche. Die Tiere stehen dem Menschen in Ihrem Alltag zur Seite.

Beispielsweise als:

  • Blindenhund,
  • Behindertenbegleithund,
  • Schlaganfallwarnhund,
  • Rettungshund,
  • Diabetikerwarnhund,
  • Epilepsiewarnhund,
  • Asthmawarnhund,
  • LPF-Assistenzhund,
  • Mobilitätsassistenzhund,
  • Autismushund,
  • PTBS-Assistenzhund,
  • FAS-Assistenzhund,
  • Signalhund,
  • Demenz-Assistenzhund,

Die Hunde bekommen immer eine sehr umfangreiche Ausbildung, diese beginnt schon meistens im Welpen alter. Die Hunde werden meistens zwei Jahre ausgebildet und lernen mindestens drei Aufgaben, um die Behinderung des Menschen zu mindern.

Tierische Unterstützung im Pflegeheim

Der Besuchshund unterstützt Therapeutisch die Bewohner in Gruppen- oder Einzelstunden. Der Hund regt zur Konversation an und fördert das Wohlbefinden durch seine verspielte art. In speziellen Übungen wird durch die Hilfe des Tieres, dass Gedächtnis der Bewohner trainiert. Beispielsweise wird sich allgemein über Hunde in der Runde ausgetauscht. Beispielsweise: Hatte jemand einen Hund in der Familie? Wie hieß der Hund? Welche Farbe hatte das Fell? Was hat er am liebsten gegessen?

Bei dem Besucherhund handelt es sich oft um die eigene Haustiere der Mitarbeiter. Es werden am Anfang die Senioren langsam an das Tiergewöhnt, bis es regelmäßig kommt.

Welche Hunderasse ist geeignet als Besucherhund?

Es gibt keine spezielle Hunderasse, die besonders gut geeignet ist als Besucherhund. Es kommt viel mehr auf dem Charakter des Hundes an. Er sollte liebevoll, Gehorsam, freundlich, Menschenlieb und einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen.

Als Therapiehunde werden meistens Retriever oder Schäfer -und Jagdhunde eingesetzt. Es gibt aber auch für Therapiehunde keine spezielle Hunderasse. Es kommt hier auch auf das Wesen und den Charakter des Hundes an. Das Training ist sehr intensiv und die Züchter ermitteln mit einem Welpentest, welches Tier geeignet ist. Die Ausbildung hat ein sehr spezielles Training, dass die Hunde gezielt auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet.

Neue Broschüre mit Informationen zur Entlastung von Angehörigen



Viele Angehörige die plötzlich vor einem Pflegefall stehen sind überfordert. Deshalb hat das Gesundheits- und Sozialministerium in Brandenburg, eine neue kostenlose Info Broschüre über Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige veröffentlicht. Der Betroffene Pflegebedürftige muss nicht immer gleich ins Pflegeheim.

Viele wissen nicht das es verschiedene Möglichkeiten gibt die genutzt werden können, wenn man ohne eigene Unterstützung Zuhause nicht mehr leben kann. Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

Gibt Informationen auf 24- Seiten über Beispielsweise:

  • Unterstützungsangebote im eignen Wohnumfeld,
  • Wohnstifte,
  • Hospize,
  • Wohnen,
  • Verpflegung,
  • Kostenübersichten.

Die Sozialstaatsekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagt: „Mit der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen gewinnt das Thema Pflege immer mehr an Bedeutung. Solange man aber in seiner eigenen Familie nicht selbst davon betroffen ist, wird das mögliche Eintreten einer Pflegebedürftigkeit oft verdrängt. Dann müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen oftmals unvorbereitet und in sehr kurzer Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Es muss aber nicht immer gleich ein stationäres Pflegeheim sein.

Es gibt viele verschiedene Unterstützungsangebote im eigenen Wohnumfeld, wie zum Beispiel Betreutes Wohnen, Appartements mit zusätzlichen Betreuungsangeboten oder auch Wohngemeinschaften. Mit der neuen Broschüre bieten wir dazu anschaulich die wichtigsten Informationen.“ Quelle www.masgf.brandenburg.de

Laut der aktuellen Pflegestatistik sind in Brandenburg rund 112.000 Menschen pflegebedürftig. Die häusliche Pflege hat in Brandenburg einen sehr großen Stellenwert, rund 78 Prozent werden zu Hause gepflegt. Fast die Hälfte der Pflegebedürftigen wird allein von Angehörigen gepflegt.

Der Link zur Broschüre: Die Broschüre „Wegweiser Wohnformen im Alter“.

PDF "Wegweiser Wohnformen im Alter"

In der Pflege von Pflegebedürftigen gibt es oft Probleme beim Essen und Trinken



Ein Ratgeber der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hilft pflegenden Angehörigen mit leicht verständlichen Praxistipps. Für viele Pflegebedürftige Menschen ist Essen eine Herausforderung, der Sie sich täglich stellen müssen. Sie habe Schluck oder Kaubeschwerden, Appetitlosigkeit, motorische Einschränkungen oder Vergesslichkeit. Diese führt dazu, dass die Pflegebedürftigen durch die Erschwerung der Nahrungsaufnahme. Beispielsweise unter einer Mangelernährung leiden.

Die knapp 1,9 Millionen Menschen in Deutschland die von ihren Angehörigen gepflegt werden, bekommen zu Hause Unterstützung. Bei der Zubereitung und der Einnahme von den Mahlzeiten, wenn Sie Hilfe benötigen. Die Angehörigen brauchen hierbei ein hohes Emotionales Einfühlvermögen, um sich auf die Bedürfnisse und den Bedarf eines Pflegebedürftigen bei der Ernährung einzustellen.

Aus diesem Grund hat das ZQP einen kostenlosen Ratgeber für pflegende Angehörige mit praktischen Hinweisen und Informationen rund um das Thema Essen und Trinken rausgebracht. "Die richtige Unterstützung pflegebedürftiger Menschen beim Essen und Trinken ist von zentraler Bedeutung - aber oftmals gar nicht so einfach umzusetzen. Durch Alter, bestimmte Erkrankungen oder Pflegebedürftigkeit können sich Wünsche, aber auch Anforderungen an die Ernährung grundsätzlich ändern.

Pflegebedürftige Menschen benötigen zudem oftmals Hilfe beim Essen und Trinken. Auch Zeit und Geduld sind gefragt. Richtig bei Mahlzeiten zu unterstützen, kann für pflegende Angehörige sehr herausfordernd sein. Um eventuell folgenreiche Fehler zu vermeiden, ist es daher wichtig, praktisch relevante und zugleich gesicherte Informationen zur Verfügung zu haben", sagt der ZQP-Vorstandsvorsitzende Dr. Ralf Suhr.

Die Broschüre beinhaltet die wichtigsten Grundregeln, für eine richtige Unterstützung bei Essen und Trinken, sowie die konkreten Handlungsanregungen. Tipps und Tricks für die Erleichterung der Nahrungsaufnahme werden beschrieben. Beispielsweise Besteck mit einem verstärkten Griff, um bei weniger Kraft und Beweglichkeit der Hände, dieses trotzdem leicht genutzt werden kann.

Außerdem gibt es zahlreiche Tipps für Angehörige, wie sie mit Problemen bei der Nahrungsaufnahme umgehen können: Beispielsweise leidet der Pflegebedürftige unter Schluckstörung oder Kauproblemen, dann sind mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sinnvoll. Es wird empfohlen auch Saure Getränke und Speisen wegzulassen, denn Sie regen den Speichelfluss an, was zum Verschlucken führen kann.

Folgende Themen sind ebenfalls Inhalt: Wie Angehörige bei Appetitlosigkeit, Mangelernährung oder Verdauungsbeschwerden handeln können. Es wird auch speziell auf Demenz Erkrankte eingegangen, wie man die Tägliche Herausforderung mit dem Essen und Trinken meistert.

Die Inhalte sind geprüft. Sie basieren auf dem Expertenstandard zum Thema Ernährungsmanagement des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Der Ratgeber orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).

Mit der Veröffentlichung des Ratgebers "Essen und Trinken bei pflegebedürftigen Menschen" erweitert das ZQP seine Ratgeber-Reihe, die pflegenden Angehörigen verlässliche alltagstaugliche Tipps und Hinweise an die Hand gibt. Die Inhalte sind geprüft. Sie basieren unter anderem auf dem Expertenstandard zum Thema Ernährungsmanagement des Deutschen Netzwerks.

Der ZQP-Ratgeber www.zqp.de

Die Lage auf dem Markt für Pflegefachkräfte ist gravierend



Der Verband der privaten Pflegeanbieter fordert: das in der Pflege nicht länger eine gesetzliche festgelegte Quote bestimmt, wie viel Fachpersonal die Pflegeanbieter beschäftigen müssen. Stellen bleiben monatelang unbesetzt von den Privaten Anbietern, weil sich kaum qualifiziertes Personal bewirbt. Dieses führt dazu das in Pflegeheime, Stationen geschlossen bleiben. Der Bremer Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste, Sven Beyer, fordert deswegen, eine gesetzliche Mindestquote für das Fachpersonal aufzuheben.

Ilona Osterkamp-Weber die Vorsitzende, des Bremer Pflegerates, findet die Forderung, die Aufhebung der Fachkraftqoute ein Verrat an den professionell Pflegenden. „Die Qualität in der Pflege ist mit weniger Fachkräften nicht denkbar.“ Das Problem könne man so nicht lösen durch die Mindestquote für Fachpersonal aufzuheben. “Offene und ehrliche Debatten sind nötig, aber mit dem Fokus einer qualitativ hochwertigen Versorgung der zumeist schwerst pflegebedürftigen Menschen.“

Frau Kerstin Bringmann Gewerkschafterin (Verdi) möchte auch nicht, dass die Fachkraftqoute aufgehoben wird: „Damit würden wir ein Symptom des Fachkräftemangels behandeln, nicht die Wurzel.“ Eine Lösung wäre: bessere Arbeitsbedingungen und einen vernünftigen Lohn, anstatt den Pflegeheimen gesetzlich weniger Fachpersonal vorzuschreiben.

Die Quote Abzusenken ist die falsche Richtung. Die Sozialsenatorin seht dem auch kritisch gegenüber. Denn schon heute die Qualität leidet in den Einrichtungen, sowie die Wohn- und Betreuungsaufsicht. Dieses verlangt mehr Belegung und keinen Belegungsstopp. „Wer die Qualität anheben will, indem er die Fachkraftquote absenkt, geht in die falsche Richtung“, so Stahmann.

Darum muss das Ziel sein mehr Fachkräfte für den Pflegeberuf zu gewinnen. Deswegen hat Bremen die Zahl der Ausbildungsplätze verdreifacht von 50 im Jahr 2011 auf 250. Nicht alle Plätze sind belegt. Es müssen neue Modelle entwickelt werden, bevor man die Fachkraftqoute abschaffen will. Grundlegend muss das Ziel sein, die Qualität der Pflege zu sichern. In Zukunft stellt man sich vor, eine situationsabhängige Fachkraftquote.

Quelle: dpa

Interesse an der Prävention groß



Laut einer Umfrage des Unternehmens Compass, was zum Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) gehört, wollen Betroffene mehr Informationen über entlastende und präventive Angebote. In der Umfrage wird deutlich, dass ein großer Nachholbedarf für Pflegebedürftige und deren pflegenden Angehörigen zum Thema Prävention besteht.

Der Compass hat deshalb ein spezielles Konzept für die Pflegeberatung entwickelt auf die Prävention ausgerichtet. Es wurden von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen 107 Pflegebedürftige und deren Angehörigen befragt. 72 Prozent erwarten in einem Beratungsgespräch mehr entlastende und somit auch präventive Angebote.

Rund um die finanzielle und die rechtliche Vorsorge mit Blick auf die Pflegebedürftigkeit wünschen sich 25 Prozent mehr Informationen. PKV Kunden können das Beratungsangebot, bereits vor Eintritt der Pflegebedürftigkeit in Anspruch nehmen, sowie deren Angehörigen auch einen Beratungsanspruch haben.

Der Gesunde Lebensstil spielt auch für viele eine wichtige Rolle. 18 Prozent gaben als Thema das physische Wohlbefinden an, 14 Prozent die soziale Teilhabe, 15 Prozent Bewegung, zwölf Prozent Ernährung und zehn Prozent die Hygiene.

Nicht so hoch war das Interesse an der Sucht- und der Gewaltprävention mit jeweils drei Prozent.

Auf der Basis der Ergebnisse will das Unternehmen Compass, gemeinsam mit der Landesvereinigung für die Pflegeberatung ein Präventionskonzept erstellen.

Pflegefachkräfte sind selber oft krank



Jeder Fünfte sieht sich in der Altenpflege physisch als auch psychisch durch die Arbeit gefährdet.

Wer in der Altenpflege arbeitet ist durchschnittlich 24 Tage im Jahr krank. In anderen Branchen sind es dagegen 16 Tage. Dieses ist im Durchschnitt knapp eine Woche mehr. Auch in der Gesundheits- und Krankenpflege sind die Ausfälle mit 19,3 Tagen damit höher, als in anderen Branchen.

Der ständige Arbeitsdruck und die Arbeitsbedingungen sind der Grund für die hohe Krankheitsqoute. Dieses geht aus dem Gesundheitsreport 2017 von der BKK Dachverband hervor.

Die häufigsten Gründe sind auch die Körperlichen wie etwa Rückenschmerzen, die dafür sorgen das die Beschäftigen den Arbeitsplatz nicht auf suchen können. Aber auch die psychischen Störungen kommen hinzu die bei Altenpflegern zumeist höher sind, als vergleichbar in anderen Branchen.

Die Arzneimittelverordnung ist insgesamt bei Beschäftigten in medizinischen Gesundheitsberufen, vor allem bei Pfleger weniger als der Bundesdurchschnitt. Andererseits bei den Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege werden mehr Arzneimittel Beispielsweise Psychopharmaka verordnet.

Die BKK sieht großen Handlungsbedarf im Gesundheitswesen und auch gerade bei den Pflegeberufen. Die geleistete Arbeit muss mehr Anerkennung bekommen. Es wünschen sich viele eine Gesundheitsförderung. In der Altenpflege gibt es oft (57 Prozent) keine betriebliche Gesundheitsförderung. Wenn es sie gibt, wird sie von 79 Prozent in Anspruch genommen. Der BKK Dachverband sagt es lohnt sich auch wirtschaftlich für Unternehmen eine Betriebliche Gesundheitsförderung.

Mindestlohn steigt für Pflegekräfte



Ab dem 1 November 2017 ist die dritte Pflegemindestlohn Verordnung in Kraft getreten. Demnach erhalten alle zum 1. Januar 2018 mehr Mindestlohn. Im Westen soll der Mindestlohn von derzeit 10,20 Euro auf 10,55 Euro pro Stunde steigen und im Osten von 9,50 Euro auf 10,05 Euro pro Stunde.

Bis zum Jahr 2020 wird der Lohn Schrittweise erhöht, so das dann im Westen 11,35 Euro pro Stunde und im Osten 10,85 Euro pro Stunde der Mindestlohn beträgt. Somit liegt der Pflegemindestlohn über dem gesetzlichen Mindestlohn. Davon profitieren werden um die 900 000 Pflegefachkräfte in den Pflegebetrieben.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/

Die Pflege könnte bis zu 685 Millionen mehr kosten



Der Fiskalrat mahnt im Jahr 2021 könnten die Ausgaben für die Pflege, über 685 Millionen Euro höhere sein. Im Ideal Fall liegt man in vier Jahren nur acht Millionen Euro drüber. Der Fiskalrat mach auch auf Aufmerksam, dass ohne gewisse gegen Vorkehrungen der Kostenzuwachs immer mehr ansteigt, im Pflegebereich und über dem Kostendämpfungspad liegen könnte.

Der Finanzausgleich für die Jahre 2017 bis 2021 erlaubt den Gemeinden und Ländern einen Anstieg der Bruttoausgaben von 3,6 Milliarden Euro 2016 auf 4,5 Milliarden Euro 2021. Der Fiskalrat deutet darauf hin, dass die Pflegekosten steigen auf bis zu 5,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zu 2015 dort Betrugen die Kosten 4,3 Milliarden Euro für die Altenpflege, das sind 1,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes(BIP). Für 2030 geht der Fiskalrat davon aus, dass die Kosten des BIP zwischen 1,4 bis 1,9 Prozent und 2060 zwischen 1,9 bis 3,6 Prozent liege werden.

Die Menschen werden im älter und diese macht sich auch in der Pflege immer mehr bemerkbar. 2015 waren es fünf Prozent der über 80-Jährigen die gepflegt werden. 2030 geht man davon aus das es bereits 6,6 Prozent sind und bis 2060 elf Prozent, der über 80-Jährigen die gepflegt werden.

Die genaue Studie: https://www.fiskalrat.at/

Der Pflege Beruf muss endlich ansprechender werden



In der Pflege steigt der Arbeitsdruck und es fehlen Fachkräfte. Die Politik muss etwas tun. Durch finanzielle Unterstützung für Auszubildenden, bessere Kontrollen und mehr Pflegern Beispielsweise: Eine Mindestanzahl an Pflegefachkräften in den Pflegheimen.

Auch das alte Hausfrauen Modell ist in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr tragbar. Früher haben sich noch die Familien kümmern können, um die Pflegebedürftigen. Meistens haben die Kinder ihre Eltern gepflegt. Doch der heutige Arbeitsmarkt verlangt eine gewisse Flexibilität. Viele müssen auch heutzutage zur Arbeit Pendeln und haben somit noch weniger Zeit.

Dadurch ist es nicht mehr möglich sich um die Eltern zu kümmern. In den Pflegeheimen ist ein Personalmangel. Dieser Notstand führt dazu das, die Menschen die versorgt werden sollen, darunter leiden und dadurch Stunden warten und sich vernachlässigt fühlen. Die Ältere Generation hat unseren Staat mit aufgebaut und Sie sind die Leidtragenden.

Auch die Mitarbeiter leiden darunter. Denn die Mitarbeiter möchten nicht Streiken, Sie wollen die Pflegebedürftigen nicht im Stich lassen, obwohl Sie auch leiden. Der Pflegeberuf muss attraktiver werden durch bessere Arbeitsbedingungen und einen besseren Lohn. In der Ausbildung zum Altenpfleger hat sich bereits etwas getan. Früher musste man Schuldgeld bezahlen, heutzutage bekommt man einen Lohn.

Die Auszubildenden können alleine aber nicht den Personalmangel beheben. Hier muss viel mehr die Regierung eine vernünftige Lösung schaffen.

Tag der Pflege in Braunschweig im Herzogin Elisabeth Hospital



Alle zwei Jahre findet die Veranstaltung statt. Am 21 Oktober 2017 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, konnte auch dieses Jahr am Tag der Pflege jeder kostenlos dran teilnehmen.

Es fand ein Rundgang durch das Krankenhaus statt. Hier konnte sich jeder informieren, über das medizinische und das pflegerische, wer wollte durfte auch einiges selber Ausprobieren.

Wie Beispielsweise:

  • Reanimationsübungen,
  • Adipositasanzug,
  • TRX-Kurse,
  • Faszientraining.

Es wurden auch wieder Vorträge gehalten mit den folgenden Themen:

  • Moderne Wundtherapie im HEH Dr. med. Hisham Kawara – Chefarzt der Gefäßchirurgischen Klinik
  • Rheuma - schnell erkennen und behandeln Dr. med. Gabriele Mahn – Sektionsleitung Rheumatologie
  • Reform der Pflegeversicherung Heike Zupp – Sozialdienst
  • Multimodale stationäre Schmerzmedizin im HEH Klaus Konstantin – Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • ohne Pflege geht nix Dr. med. Hinrich Seesko – Oberarzt der Chirurgischen Klinik
  • Dem Tag mehr Leben geben Dr. med. Timo Ordon – Oberarzt der Medizinischen Klinik .

Es war für jeden etwas dabei und es konnten auch gerne Fragen gestellt werden bei den Vorträgen. Auch an den zahlreichen Infoständen konnte man sich Informieren Beispielsweise um die Hygiene im Alltag • Schmerzlinderung mal anders • Lifter und Aufstehhilfe – Mobilisieren leicht gemacht.

Nähere Infos finden Sie hier: https://www.heh-bs.de/




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