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Arbeit von Pflegenden muss aufgewertet werden

Bildbeschreibung: Eine Frau mit einer Mundmaske und daneben links ist eine ältere Seniorin.
Foto: © cc0 / EU-Schwerbehinderung

Seit Jahren herrscht im Pflegebereich akuter Fachkräftemangel. Die Corona Pandemie hat ihr Übriges dazu getan, dass sich dieser noch weiter verschärft hat. Immer mehr Pflegekräfte verlassen aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen die Branche, immer mehr von ihnen erwägen den Ausstieg. Klaus Wicher ist besorgt: „Wir müssen dringend dem steigenden Pflegenotstand entgegentreten!

Denn die Situation der Mitarbeitenden im Bereich Pflege wird immer schwieriger. Der Arbeitsdruck ist hoch, weil Kolleginnen und Kollegen fehlen, nach wie vor sind die Löhne zu niedrig - die Betroffenen sind am Limit. Das ist vor allem deshalb schlimm, weil die meisten Mitarbeitenden ihren Job gern machen und bei besseren Bedingungen diesen auch weitermachen würden.“

Wicher fordert, die Bezahlung der Pflegekräfte dringend zu verbessern. „Eine einmalige Corona-Prämie reicht da nicht. Wenn wir nicht in dem totalen Pflegenotstand landen wollen, muss die Politik jetzt dafür sorgen, dass sich die Bezahlung für Pflegekräfte schnell verbessert. Die Arbeit muss attraktiver werden durch neue Arbeitszeitmodelle, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren.

Dazu zählen mehr Freizeitausgleich, eine bessere Dienstplanung für den Schichtdienst, längere Pausen und einen angemessenen Arbeitsausgleich. Zudem sollten mehr Menschen für einfache Pflegetätigkeiten gewonnen werden, die nicht unbedingt eine vollumfängliche Ausbildung als Pflegerinnen und Pfleger haben müssen, denn diese sind hochqualifizierte Fachkräfte. Insgesamt geht es darum, die Arbeit, die die Betroffenen leisten, angemessen zu würdigen – durch ein gutes Gehalt, durch mehr Wertschätzung und durch mehr Rücksicht auf die Bedingungen, die Familie und Lebensumfeld mit sich bringen.“

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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