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Bundesregierung will im Alltag Demenzkranke mehr helfen

Bildinhalt: Eine Straße aus Puzzelteilen, ein paar Puzzel fehlen und auf der Straße im Bild steht Dementia in weißer Schrift

Im Alltag will die Bundesregierung Demenzerkrankte mehr unterstützen mit Anstößen zur Verbesserung des Alltagslebens für Betroffene und Angehörige, da die Anzahl an Dementen Menschen immer mehr zunimmt in Deutschland. Am 19 September 2018 hatte Franziska Giffey, die Familienministerin in Berlin gesagt: „Die Diagnose darf nicht dazu führen, dass Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden".

Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte gesagt das zur Verbesserung der Situation eine gute Versorgung gehöre, sowie ein verständnisvoller Umgang. Beispielsweise in Arztpraxen, Allgemeine Praxen, in Bürgerämtern und Supermärkten. Eine „Nationale Demenzstrategie" will die schwarz-rote Koalition erarbeiten, diese soll Anfang 2020 vom Kabinett beschlossen werden.

Hierbei soll es um eine bundesweit gleich gute Qualität örtlicher Anlaufstellen gehen, die geschaffen werden sollen. Dazu solle die Forschung und Vorbeugung gestärkt werden. 1,7 Millionen Menschen in Deutschland leben zurzeit mit Demenz und schätzungsweise kommen jährlich 300 000 Menschen neu hinzu. Der DAK hat im neuen Pflegereport 2017 festgestellt, dass die meisten Angehörigen, die sich in der häuslichen pflege um Demenzerkrankte kümmern, am Ende ihre Kräfte sind. Laut dem Pflegereport sind 59 Prozent am Ende ihre Kräfte.

Bei denen die Demenzkranke pflegen, fühlt sich bereits jeder dritte erschöpft. Neun von zehn pflegenden Angehörigen wünschen sich mehr finanzielle Unterstützung. Auch gibt es Uneinigkeiten bei der Unterbringung der Demenzerkrankten, Beispielsweise: welche die beste Unterkunft ist?. 35 Prozent halten das eigene Zuhause für den geeignetsten Ort. 22 Prozent sehen eine ambulante betreute Wohngruppe als den besten Ort und 16 Prozent halten das Pflegeheime als den geeignetsten Ort. Die wünsche decken sich leider nicht mit der Realität. Denn die Wohngruppen Unterbringung ist nicht immer möglich, wegen mangelnden Angeboten.

Etwa zwei Prozent leben derzeit in Wohngruppen. Auch die Medizinische Versorgung von Demenzerkranken, hat laut dem Pflegereport erhebliche Mängel. Pro Quartal wird jeder mindestens einmal ärztlich behandelt und drei von vier kommen pro Jahr ins Krankenhaus. Im Krankenhaus wird am meisten Flüssigkeitsmangel festgestellt. Dieses ist sehr bedenklich.

Im Pflegereport erzählte jeder zweite, der sich um Angehörige mit Demenz kümmert, dass er ein gutes Leben mit Demenz, für durchaus möglich hält. 80 Prozent wünschen sich mehr Anerkennung für Angehörige und mehr Respekt gegenüber den Erkrankten.

Der Chef der DAK Storm sagt zum Abschluss: „Wir müssen die Krankheit als soziale Tatsache akzeptieren und lernen, Betroffene mitsamt ihrer Persönlichkeit zu respektieren“. Darauf machte Storm besonders aufmerksam „Menschen mit Demenz haben das gleiche Recht auf Würde, Selbstbestimmung und ein sinnerfülltes Leben wie wir alle.“ Quelle: tagesspiegel.de

Pflegereport: DAK-Pflegereport

Quelle: aerztezeitung.de

 

 

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