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Heil: Arbeitsmarktintegration kraftvoll vorantreiben

Bildbeschreibung: Pressefoto von Hubertus Heil

Heute fand im Bundeskanzleramt eine Auftaktveranstaltung statt die Teil des Nationalen Aktionsplans Integration ist. Der Nationalen Aktionsplans Integration (NAP-I) formuliert jene Arbeitspakete zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. 

Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil: „Für das Gelingen von Integration spielt der Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle. Dabei bedeutet Arbeit mehr als die finanzielle Sicherung des Lebensunterhaltes. Sie ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben einerseits und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben andererseits. Sie schafft Kontakte und fördert somit Verständigung zwischen Kulturen - auch jenseits sprachlicher Unterschiede. Kurzum: Sie macht den Weg frei, um in unserem Land nicht nur rein physisch anzukommen. Das ist umso wichtiger, als da wir Zuwanderer brauchen, wenn wir unseren Wohlstand auch für die Zukunft sichern wollen. Voraussetzung ist, dass wir noch bessere Angebote machen, damit Zuwanderer ihren Beitrag für unser Land auch tatsächlich leisten können.“ (Quelle: BMAS)

Leider hat gerade der Satz "Für das Gelingen von Integration spielt der Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle." wieder einen bitteren Beigeschmack, denn hier fehlt es einfach an Integration jener behinderter Menschen, die eben nicht mehr in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit auszuüben. 

Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: „Arbeit ist der Integrationsmotor Nr. 1. Wenn Menschen, die zu uns kommen, gleichberechtigte Chancen am Arbeitsmarkt haben und Potenziale von Anfang gefördert werden, nutzt das dem Einzelnen, unserer Wirtschaft und der ganzen Gesellschaft. Gerade Frauen mit Einwanderungsgeschichte müssen wir stärken, noch besser beruflich Fuß zu fassen. Wenn sie ihre Fähigkeiten optimal einsetzen können, fördert das die Integration der ganzen Familie. Ich freue mich, dass der Bundesarbeitsminister zugesagt hat, die Integration in Arbeit jetzt gemeinsam kraftvoll voranzutreiben.“ (Quelle: BMAS)

"„Arbeit ist der Integrationsmotor Nr. 1.". Dieser Satz lässt viele Interpretationsmöglichkeiten zu. Es scheint aber deutlich zu machen, dass sich die Bundesregierung nur da wirklich bemüht, wo es darum geht, Menschen mit Behinderung in die Wirtschaft, als Teil einer steuerzahlenden Gemeinschaft zu integrieren.

Für Menschen mit Behinderung, deren Integrierbarkeit in den Arbeitsmarkt nicht möglich ist, sind solche Aussagen aber eher frustrierend, denn sie bleiben als Randgruppe einer Gesellschaft unbeachtet. Genau da liegt aber auch die Interpretationsweise der Bundesregierung hinsichtlich der UN-Behindertenrechtskonvention. Konzentration auf Integration in ein Wirtschaftssystem. Themen wie Integration und gleiche Teilhabe am öffentlichen und politischen Leben für Menschen mit Behinderung, die keiner Erwerbstätigkeit nachkommen können, sind in den politischen Programmen der Parteien kaum zu finden. Dabei hat die Europawahl gezeigt, dass die Menschen mit vielen politischen Themen nicht mehr zufrieden sind.

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