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Intensivmediziner appellieren an Bevölkerung: „Wir müssen die Kurve unbedingt wieder senken!“

Bildbeschreibung: Jemand hält zwei Hände hoch und davor sind zwei rote Viren.
Foto: © Gerd Altmann

Der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Professor Uwe Janssens, hat sich mit einem eigenen YouTube-Video an die Bevölkerung gerichtet. Janssens spricht stellvertretend für mehr als 3.000 Intensivmediziner und Pflegekräfte, die derzeit auf deutschen Intensivstationen arbeiten.

Er wolle keine Angst machen und noch seien genug Intensivbetten frei, betont Janssens. Aber mit großer Sorge beobachteten alle den überproportionalen Anstieg der Corona-Infektionen in Deutschland und ganz Europa – und die sich füllenden Betten. „Wir Intensivmediziner befürchten, bei weiter steigenden Infektionszahlen die intensivmedizinische Versorgung in Deutschland bald nicht mehr in vollem Umfang gewährleisten zu können!“

Janssens bittet aus diesem Grunde in seinem knapp fünf-minütigen Video, dass sich alle aus der Bevölkerung jetzt strikt an die Regeln zur Minimierung des Infektionsrisikos halten:

  • Kontakte minimieren
  • Größeren Veranstaltungen fernbleiben
  • Teilnahme an Festen vermeiden
  • AHA+L+A Regel beachten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften und App benutzen

„Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, wird es uns gelingen, die Kurve der derzeit steigenden Infektionszahlen wieder flach zu halten – und damit den Druck aus den Krankenhäusern, und hier insbesondere den Intensivstationen, herauszunehmen!“, so Janssens, der als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler selbst gerade den täglichen Zuwachs an Corona-Patienten miterlebt.

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Ohne Ihre Hilfe werden wir es nicht schaffen!

Alle Mitarbeiter in den Krankenhäusern versuchten mit Herzblut und hohem Engagement, die Versorgung aller Patienten sicherzustellen. Doch der Intensivmediziner appelliert: „Ohne Ihre Hilfe, Ihre Mitarbeit, Ihr Engagement werden wir es aber nicht schaffen! Sie sind für die Bewältigung dieser Krise extrem wichtig und unverzichtbar. Wir im Krankenhaus danken Ihnen schon jetzt für diese Unterstützung!“

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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