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Merkel: Größere Anstrengungen nötig, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

Bildbeschreibung: Bundeskanzlerin Angela Merkel bei irem Videopodcast
Foto: BKA | © 2020 EU-Schwerbehinderung

Kanzlerin Merkel ruft die internationale Gemeinschaft auf, die Anstrengungen zu verstärken, um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 umzusetzen. Auf diese Nachhaltigkeitsziele hatten sich die Staaten der Welt im Jahr 2015 verständigt. Es gehe darum, „weltweit die Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben zu schaffen“, erklärt die Kanzlerin in ihrem aktuellen Podcast anlässlich der anstehenden Generaldebatte der Vereinten Nationen, die in diesem Jahr virtuell stattfindet.

Die „Sustainable Development Goals“ umfassen ökologische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungsaspekte, die bis 2030 erreicht werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel die Ziele, Armut und Hunger auf der Welt zu beenden und allen Menschen Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

„Als Bundesregierung bekennen wir uns zu diesen wichtigen globalen Zielen und arbeiten weiter an deren Erreichung“, sagt die Kanzlerin. Die Bundesrepublik selbst habe bei vielen der Nachhaltigkeitszielen schon gute Fortschritte gemacht. So sei in Deutschland der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stark gestiegen. Dies sei ein wichtiger Erfolg auf dem Weg zu Ziel 7, „Bezahlbare und saubere Energie“. „In anderen Bereichen müssen wir allerdings noch besser werden. Zum Beispiel beim ungleichen Verdienst von Frauen und Männern“, so Merkel.
Bei den Nachhaltigkeitszielen handele sich vielleicht um „eine der wichtigsten Initiativen der Vereinten Nationen“, so Merkel. Alle Staaten der Welt seien gleichermaßen in der Verantwortung. Im jetzigen Tempo sei die weltweite Umsetzung bis 2030 allerdings nicht zu schaffen.

Die Bundesregierung hat bereits vor 18 Jahren ihre Strategie für eine nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufen. Diese werde stetig weiterentwickelt – auch zurzeit wieder, sagt die Kanzlerin. „Dabei wollen wir erneut die guten Ideen einbeziehen, die viele interessierte Menschen dazu haben.“ Deshalb werde die Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich zu beteiligen und ihre Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung bei uns im Land einzubringen.


© Bundeskanzleramt

Redaktion / © EU-Schwerbehinderung



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