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Geplante Reform der privaten Altersvorsorge stößt auf Vorbehalte

Bildbeschreibung: Ein ältere Frau und ein älter Mann.
Foto: © Daniel Bernard

Die grundlegende Reform des bisherigen Systems der privaten Altersvorsorge, die von der neuen Bundesregierung im Koalitionsvertrag angekündigt worden ist, beurteilen die Wähler sehr unterschiedlich. Das zeigen die Ergebnisse der jüngsten Umfrage im Rahmen des DIA-Deutschland-Trend. Danach halten nur 22 Prozent den neuen staatlich organisierten Altersvorsorgefonds, der im Zentrum dieser Reform stehen soll, für eine gute Lösung.

15 Prozent empfinden diesen Plan als Einschränkung ihrer Altersvorsorge, weil es mehr Auswahl brauche als nur einen Fonds. Weitere elf Prozent sehen den neuen Altersvorsorgefonds sogar für überflüssig an, weil es ohnehin schon genügend Angebote zur privaten Vorsorge gebe.

Immerhin 16 Prozent plädieren für eine komplett andere Lösung: Der Altersvorsorgefonds, der eine Abwahlmöglichkeit enthalten soll, geht ihnen nicht weit genug. Eine verpflichtende zusätzliche Vorsorge würde mehr Bürger erreichen. Mit rund einem Viertel (24 Prozent) ist aber zugleich der Anteil jener, die keine konkrete Meinung zum Altersvorsorgefonds haben, die größte Gruppe unter den Befragten.

Interessant sind auch die Parteipräferenzen der Befürworter eines solchen Fonds: Mit 33 und 34 Prozent ist die Zustimmung unter den Wählern von SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit Abstand am höchsten. Unter den Wählern der FDP, die als Teil der Ampel-Koalition dieses Projekt mit auf den Weg bringen will, sind es dagegen nur 27 Prozent. Am wenigsten von der Idee halten AfD-Wähler (14 Prozent). Aber auch die Wähler der Links-Partei stimmen mit 21 Prozent nur etwas unterdurchschnittlich zu, obgleich zu erwarten gewesen wäre, dass dieses Wählerklientel einer solchen staatlichen Lösung aufgeschlossen gegenübersteht.

„Sollte die Bundesregierung den Plan eines staatlich organisierten Altersvorsorgefonds weiter verfolgen, für den es bislang nur einen Prüfauftrag gibt, kann sie per se nicht von einem Selbstläufer ausgehen. Es gibt erhebliche Vorbehalte, wie der DIA-Deutschland-Trend zeigt. Hinzu kommt viel Unsicherheit bei der Beurteilung dieses Projekts“, erklärt DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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