Montgomery fordert Tempo bei Anpassung des Infektionsschutzgesetzes

  • 29 Jun
Bildbeschreibung: Frank Ulrich Montgomery, Weltärztechef.

Vor der Veröffentlichung des Berichtes durch den Corona-Sachverständigenrat hat der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, Tempo bei der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes gefordert.

Die Kommission werde die Politik „nicht aus der Verantwortung entlassen, die Maßnahmen zu beschließen, die wir zu einer effektiven Bekämpfung der nächsten Herbst- und Winterwelle brauchen”, sagte Montgomery dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

Wenn die Wellen wieder über uns zusammenbrächen, fehle die Zeit, langwierige Grundsatzdiskussionen zu führen. „Dann muss schnell gehandelt werden können“, so Montgomery.

„Und deswegen wäre es auch besser, das Infektionsschutzgesetz jetzt neu zu beschließen – und nicht erst, wenn das Kind wieder ‚in den Brunnen gefallen‘ ist.“

Der Weltärztepräsident fügte hinzu: „Zu den Maßnahmen gehören natürlich Maskenpflicht in Innenräumen, Kontaktbeschränkungen und Teststrategien. Auch über Impfkampagnen und Impfpflichten sollten die Regeln vorliegen und allen klar sein. Das wäre kraftvoll handelnde Politik und nicht populistisch abwartende Beschlussverweigerung”, kritisierte er.

Autor: © RND / Redaktion


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