Ukraine-Krieg: Faeser bereut fröhliches Foto von Kiew-Besuch

  • 09 Aug
Bildbeschreibung: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bedauert das bei ihrem Kiew entstandene Foto in fröhlicher Runde und mit Sektgläsern. „Das Foto bereue ich, es war sicherlich nicht angemessen“, sagte Faeser am Dienstagabend im Rahmen der Talk-Reihe „RND vor Ort“ des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Die gelöste Stimmung sei aufgekommen, „weil in Kiew im Moment das Leben auf der Straße, im Alltag wieder normal ist“, so Faeser.

Das sei schwer zu begreifen, wenn im selben Land sehr viel Zerstörung zu sehen sei, furchtbare Kriegsverbrechen geschehen seien und im Osten des Landes immer noch gekämpft werde, sagte Faeser weiter. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew habe sie jedoch erlebt, dass Menschen wieder einkaufen gehen, in Bars und Cafés sitzen und ihrer Arbeit nachgehen.

„Das sieht man letztlich auch auf dem Bild.“

Die gemeinsame Aufnahme mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), dem Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko und der deutschen Botschafterin in Kiew, Anka Feldhusen, sei bei bei einer abendlichen Einladung bei Feldhusen entstanden.

Dabei hätten die deutschen Besucher das gleiche Getränk wie er gewählt. „Ich würde das nicht mehr machen, weil das etwas ausdrückt, was unangemessen ist, wenn man aus einem anderen Land kommt“, so die Ministerin. „Aber es spiegelt letztlich den Alltag in Kiew wider.“

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