Virologe Streeck stellt Isolationsregeln und Maskenpflicht in Frage

  • 05 Okt
Bildbeschreibung: Jemand mit einer FFP2-Maske in einem Bus.

Der Virologe Hendrik Streeck stellt die in Deutschland geltenden Isolations- und Quarantäne-Regeln für Corona-Infizierte in Frage. "Zumindest sollten wir in Deutschland diskutieren, dass wir andere Regeln als in anderen Ländern haben", sagt er im Podcast "Die Wochentester" (Kölner Stadt-Anzeiger/RedaktionsNetzwerk Deutschland) im Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach.

Quarantäne und Isolation seien eins der schärfsten Schwerter des öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Zur Maskenpflicht in Fernzügen und Flugzeugen sagt Streeck:"Wir haben dort in Studien keine Superspreading-Ereignisse gesehen. Daher sollte man eher zum Masken-Gebot raten. Dass jeder selber entscheiden kann, ob er eine Maske trägt oder nicht.

In der New Yorker U-Bahn ist es auch akzeptabel, keine Maske zu tragen." Das Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung schlägt anstelle der in Deutschland geltenden Quarantänepflicht vor, "dass man anrät, wenn man krank ist, zu Hause zu bleiben. Und wenn man krank ist, aber nicht zu Hause bleiben kann, eine Maske trägt. Wir brauchen das, damit wir keine Ausfälle haben an kritischen Infrastrukturen."

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