CDU-Abgeordneter zum Streit in der Union über Migrationspolitik

  • 02 Dez
Bildbeschreibung: Mehrere ukrainische Flüchtlinge im Berliner Hauptbahnhof.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete und frühere Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, hat in der CDU-internen Debatte um Migrationspolitik und Fachkräftezuwanderung die eigenen Reihen zu weniger Dogmatismus aufgefordert.

„Die Projektionen über den Bedarf an Fachkräften sind dramatisch. Und wenn wir es mit Leuten zu tun haben, die nicht strafffällig geworden sind, bei denen Integration funktioniert und die entweder einen Job haben oder einen bekommen können, dann sollte man sich nicht dogmatisch verhalten, sondern Übergänge schaffen und Spurwechsel ermöglichen“, sagte Wanderwitz dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Natürlich sei es ein Problem, wenn man eine große Zahl an Ausreisepflichtigen habe, die nur in kleiner Zahl ausreisten. „Aber wir brauchen Zuwanderung“,

Wanderwitz forderte, „gesteuerte und ungesteuerte Zuwanderung“ zusammenzudenken.

Da müsse man mit dem Florett unterwegs sein und nicht mit dem Breitschwert. „Das sage ich in beide Richtungen. Es geht darum, pragmatisch Lösungen zu finden“, so der Christdemokrat.

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