Eingliederungshilfe für 77 620 Menschen mit Behinderungen

  • 29 Feb
Bildbeschreibung: Eine Frau im Rollstuhl an einem Laptop

In Baden-Württemberg wurden im Berichtsjahr 2022 insgesamt 77 620 Personen Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX) gewährt. Wie das Statistische Landesamt Statistischen Landesamt Baden-Württemberg veröffentlichte, war dies eine Erhöhung um 2 % zum Vorjahr (76 120). Die Träger der Eingliederungshilfe sollen über personenbezogene Hilfeformen eine gleichberechtigte, gesellschaftliche Teilhabe sowie eine selbstbestimmte und individuelle Lebensführung der Menschen mit Behinderungen ermöglichen.

59 % aller Leistungsberechtigten waren Männer (45 990) und 41 % Frauen (31 630). Der durchschnittliche Altersdurchschnitt aller Leistungsempfänger betrug 37 Jahre. Etwa ein Viertel (23 %) der Leistungsempfänger waren Kinder unter 18 Jahren.

Hinsichtlich der Leistungsarten der Eingliederungshilfe erhielten 48 040 Personen Leistungen zur sozialen Teilhabe, was knapp 1 % mehr war als im Vorjahr. Dies stellte die am häufigsten gewährte Hilfeart dar. 27 160 Personen bezogen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Hierbei wurden besonders Leistungen zur Beschäftigung im Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (27 000) in Anspruch genommen.

Auch hier gab es kaum Veränderungen im Vergleich zu 2021, mit einem Rückgang um knapp 1 %. Leistungen zur Teilhabe an Bildung wurden insgesamt 15 635 Empfängerinnen und Empfängern im Jahr 2022 gewährt, was einem Anstieg um knapp 8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Ebenso verzeichneten Leistungen zur medizinischen Rehabilitation einen Anstieg um 7 %, mit 305 Personen. Im Berichtsjahr 2022 erhielten insgesamt 3 025 Personen sonstige Leistungen der Eingliederungshilfe, was etwa 65 % weniger als im Jahr 2021 bedeutete. Bei der Auswertung nach Leistungsarten ist zu beachten, dass Empfängerinnen und Empfänger mehrere verschiedene Leistungen erhalten können, was bedeutet, dass die Gesamtzahl bei diesen Auswertungen höher ist als die Anzahl der Personen, die Leistungen der Eingliederungshilfe bezogen.

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