Grüne kritisieren geplante Arbeitspflicht für Asylbewerber im Saale-Orla-Kreis

  • 29 Feb
Bildbeschreibung: Mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einem Büro.

Die Grünen im Bundestag haben das Vorgehen des Landrates Christian Herrgott (CDU) im ostthüringischen Saale-Orla-Kreis kritisiert, der Asylbewerber zu vier Stunden Arbeit pro Tag verpflichten will.

„Menschen den Zugang zu regulärer Arbeit zu erschweren und sie gleichzeitig planwirtschaftlich in Hilfsjobs zu parken schadet allen, Unternehmen, geflüchteten Menschen und der Gesellschaft insgesamt“, sagte Fraktionsvize Andreas Audretsch dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Viele Unternehmen suchten händeringend Arbeitskräfte, betonte er. „Viele Geflüchtete können und wollen arbeiten“, ergänzte der Grünen-Politiker.

Es seien wichtige Fortschritte bei der Abschaffung von Arbeitsverboten gemacht worden, jetzt gehe es um die Umsetzung vor Ort. „Menschen in Arbeit zu vermitteln, muss hohe Priorität haben, darauf sollten sich alle vor Ort konzentrieren“, mahnte der stellvertretende Fraktionschef.

Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

HINWEIS: Wird die Seite 'inPrivat' oder im 'Inkonito' Modus aufgerufen, kann die Seite bei einigen Browsern nicht angezeigt werden.

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Datenschutzeinstellung

OPEN
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Folgen Sie uns. Vielen Dank