Vorwürfe gegen Claudia Roth nach Berlinale-Gala: Forderung zum Handeln

  • 01 Mär
Bildbeschreibung: Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne).

Die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), Hanna Veiler, hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) aufgefordert, mehr gegen Antisemitismus in der Kunst- und Kulturszene zu tun.

Anlass sind die jüngsten Antisemitismus-Vorwürfe gegen die Abschlussgala des Berlinale-Filmfestivals. „Die Jüdische Studierendenunion hat Frau Roth bereits häufiger kritisiert“, sagte Veiler dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Denn die Kunst- und Kulturszene hat ein massives Antisemitismusproblem. Wir fragen uns, wie viele Skandale es eigentlich noch geben soll.“ Sie fügte hinzu: „Frau Roth ist hier ganz klar in der Pflicht, zu handeln. Davon sehen wir bisher leider zu wenig.“

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sagte dem RND: „Claudia Roth steht berechtigterweise erneut in der Kritik.

Kulturveranstaltungen in Deutschland dürfen nicht immer wieder zum Schauplatz von Antisemitismus und Antizionismus werden.“ Er fuhr fort: „Es muss sich etwas ändern. Wir Juden sind es leid, uns immer wieder mit Worten und Versprechungen zufrieden geben zu müssen“.

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