Erneut Schmierereien der Letzten Generation

  • 02 Mär
Bildbeschreibung: Schmierereien der LEtzten Generation an der Außenwand des Bundeskanzleramts

Die "Letzte Generation" ist schon lange durch ihre Blockadeaktion im Straßenverkehr und Farbschmierereien an Gebäuden bekannt. Dabei macht "Die letzte Generation" kein Halt vor denkmalsgeschützten Gebäuden, hinterfragt auch nicht ob die Reinigung der Farbschmierereien am Ende die Umwelt zusätzlich belastet, im Stau stehende Autofahrerinnen und Autofahrer durch laufende Motoren weiter die Luft mit CO² belasten oder der Rettungswagen nur mit Zeitverzögerung seinen Einsatzort erreicht, wenn wieder einmal der schnellste Weg von Mitgliedern der "Letzten Generation" blockiert wurden.

Wenig Interesse scheint die "Letzte Generation" an den Schäden zu haben, die mit ihren Aktionen entstehen, wie sich am Brandenburger Tor in Berlin gezeigt hatte, dass für Kosten von über 100 Tausen Euro gereinigt werden musste um die Farbe am Brandenburger Tor zu entfernen. Für Berlin kein gutes Bild, denn trotz Polizeipräsenz ließ sich damals die Farbaktion der "Letzten Generation" nicht verhindern.

Heute hat die "Letzte Generation" wieder zugeschlagen, diesmal erneut am Bundeskanzleramt. Auch da das gleiche Bild, die am Kanzleramt präsente Polizei hat die Aktion nicht verhindern können und so waren die ca 30 Meter zwischen Eingang zum Kanzleramt und der beschmierten Wand, dann doch kein Hindernis für die Mitglieder der "Letzten Generation".

Dazu teilte die "Letzte Generation" mit: Mehrere Menschen im Alter von unter 20 Jahren schrieben die Worte “HILFE! - Eure Kinder” mit Pinseln und oranger Farbe auf die weiße Fassade. Einige der Jugendlichen zeigen Plakate, auf denen Botschaften zu lesen sind, wie: “Kein Wahlrecht! Kein Geld! Keine Macht?” oder “You are killing us”. Die Gruppe junger Menschen fordert die Bundesregierung auf, sich der Verantwortung, die sie für die junge Generation hat, bewusst zu werden und ihr endlich nachzukommen. In einem eindringlichen Appell erklären sie:



“Wir sind jung, wir sind verzweifelt, wir haben Angst und wir sind wütend. Wir sind die erste Generation, die in der Klimakrise aufwächst. Wir können nicht wählen gehen und müssen zusehen, wie Menschen, die dreimal so alt sind wie wir, unsere Lebenspläne zerstören. Und wofür? Dafür, dass einige wenige Reiche noch reicher werden und ihre Macht behalten.

Wir sind mit FFF auf die Straßen gegangen und wurden ignoriert. Wir haben im Lockdown Homeschooling gemacht und uns isoliert um solidarisch mit Alten und Schwachen zu sein.
Und jetzt? Wer schützt jetzt uns? Wo bleibt die Solidarität mit uns und unseren Lebensplänen?

Wir sind jung. Wir haben kein Geld. Wir haben keine Macht. Und wenn wir jetzt nicht laut werden, haben wir keine Zukunft. Aber wir haben Hoffnung. Und die bringt uns ins Handeln. Wir sind heute hier und fordern Euch auf: Hört unseren Hilfeschrei!

Autor: kk / © EU-Schwerbehinderung



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