Union kritisiert Scheitern der Pflegereform in der Ampelkoalition

  • 29 Mai
Bildbeschreibung: Jemand der von einer anderen Person im Rollstuhl die Hand hält.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor akuten Problemen in der Pflegeversicherung gewarnt, da die Zahl der Pflegebedürftigen sprunghaft ansteigt. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärte Lauterbach, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in den letzten Jahren „geradezu explosionsartig“ zugenommen habe.

Demographisch bedingt wäre 2023 nur mit einem Zuwachs von rund 50.000 Personen zu rechnen gewesen, sagte der Minister. Doch tatsächlich betrage das Plus über 360.000. „Eine so starke Zunahme in so kurzer Zeit muss uns zu denken geben. Woran das liegt, verstehen wir noch nicht genau“, sagte der SPD-Politiker. Er sprach von einem „akuten Problem in der Pflegeversicherung“.

Zu den Äußerungen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach über die Situation der Pflegeversicherung sagte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge:

„Der Gesundheitsminister muss zugeben, dass die dringend nötige Finanzreform in der Pflegeversicherung in dieser Legislaturperiode nicht mehr kommt. Das ist für die Ampel ein Scheitern mit Ansage und zugleich eine Bankrotterklärung in der Pflegepolitik. Wenn Karl Lauterbach jetzt eine Reform von der nächsten Bundesregierung fordert, gibt er damit das Unvermögen der Ampel zu.

Wenn die Koalitionäre keine Lösungen mehr finden, weil ihre Ansichten zu weit auseinander liegen, dann sollten sie den Gestaltunganspruch im Gesundheitsbereich aufgeben. Für Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ist dieser Stillstand in der Pflege jedenfalls eine ganz schlechte Nachricht.“

Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

HINWEIS: Wird die Seite 'inPrivat' oder im 'Inkonito' Modus aufgerufen, kann die Seite bei einigen Browsern nicht angezeigt werden.

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Datenschutzeinstellung

OPEN
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Folgen Sie uns. Vielen Dank