Bundesrat fordert strengere Regeln für den Verkauf von Lachgas

  • 14 Jun
Bildbeschreibung: Ein blick in dem Bundesrat.

Am 14. Juni 2024 hat der Bundesrat einer Verordnung zur Änderung der Anlage des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes zugestimmt. Diese Verordnung führt chemische Varianten psychoaktiver Substanzen auf, die die Bundesregierung als Gefahr für die Bevölkerung identifiziert hat. Ihr Ziel ist es, den Vertrieb und Missbrauch dieser Stoffe einzudämmen.

Bekämpfung des Missbrauchs von Lachgas

In Verbindung mit dieser Verordnung hat der Bundesrat eine Entschließung verabschiedet. Darin fordert er die Bundesregierung auf, den Verkauf von Lachgas (Distickstoffmonoxid), besonders an Minderjährige, einzuschränken, um Missbrauch zu verhindern. Es wird angeregt zu prüfen, ob die Aufnahme von Distickstoffmonoxid in die Anlage des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes dazu beitragen kann.

Risiken einer Partydroge

Die Länderinitiative begründet ihren Vorstoß mit der zunehmenden Nutzung von Lachgas als Partydroge, was erhebliche Gesundheitsrisiken birgt. Der missbräuchliche Gebrauch dieser Substanz kann zu schweren gesundheitlichen Schäden führen und sogar Suchtverhalten begünstigen.

In Deutschland ist der Verkauf und Konsum von Lachgas nicht grundsätzlich verboten. Es gibt sogar Automaten, die speziell für ein junges Publikum Kartuschen mit Lachgas bereithalten. Um insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu schützen, ist es daher dringend erforderlich, den Verkauf von Lachgas so zu regulieren, dass Missbrauch verhindert wird.

Die Entschließung wurde an die Bundesregierung weitergeleitet, die nun darüber entscheiden wird, wie sie den Forderungen des Bundesrates nachkommt. Es gibt keine festen Fristen für diese Entscheidung.

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