Bundesrat drängt auf Pflichtversicherung gegen Elementarschäden

  • 14 Jun
Bildbeschreibung: Eine Straße überflutet vom Hochwasser.

Nach ausführlicher Debatte im Plenum verabschiedete der Bundesrat am 14. Juni 2024 eine Entschließung, in der er die Bundesregierung erneut drängt, unverzüglich einen geeigneten Vorschlag zur Einführung einer bundesweiten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden vorzulegen.

Notwendigkeit durch Großschadenslagen belegt

Die Länder beziehen sich dabei auf jüngste Extremwetterereignisse und die daraus resultierenden Großschadenslagen. Diese Ereignisse hätten erneut die Notwendigkeit einer solchen Versicherung verdeutlicht. Obwohl 99 Prozent der Immobilien in Deutschland über eine Wohngebäudeversicherung verfügen, seien nicht einmal die Hälfte der Gebäude gegen Elementarschäden versichert. Dies sei vor allem auf die hohen Versicherungsprämien in Risikogebieten zurückzuführen, wie es in der Begründung zur Entschließung heißt.

Ziel: Wirksame finanzielle Absicherung für Betroffene

Das erklärte Ziel sei es, eine wirksame finanzielle Absicherung für Betroffene gegen die erheblichen materiellen Schäden zu schaffen, wobei gleichzeitig die Bezahlbarkeit für alle gewährleistet werden müsse.

Wiederholte Forderung nach einer Pflichtversicherung

Der Bundesrat verweist in diesem Kontext auf seinen Beschluss aus dem März 2023, als er bereits einmal die Bundesregierung aufgefordert hatte, einen Vorschlag zur Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden vorzulegen.

Bundesregierung in der Verantwortung

Die Entschließung wurde der Bundesregierung übermittelt, die nun darüber entscheiden muss, wie sie den Forderungen der Länder nachkommt. Es existieren keine festen Fristen für diese Entscheidung.

Werbeblocker aktiv !

EU-Schwerbehinderung ist ein Nachrichtenmagazin und finanziert sich mit Werbung.

Um diesen Inhalt lesen zu können, schalten sie

bitte den Werbeblocker ab!

HINWEIS: Wird die Seite 'inPrivat' oder im 'Inkonito' Modus aufgerufen, kann die Seite bei einigen Browsern nicht angezeigt werden.

Wenn sie die Werbung zulassen, unterstützen sie uns, auch in Zukunft unser Angebot kostenlos anbieten zu können.


Impressum Datenschutz Nutzungsbedingungen Datenschutzeinstellung

OPEN
0
+

Gefällt Ihnen der Artikel?

Folgen Sie uns. Vielen Dank