Pro Asyl kritisiert Einführung der Bezahlkarte für Flüchtlinge scharf

  • 22 Jun
Bildbeschreibung: Mehrere Flüchtlinge im Berliner Hauptbahnhof.

Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat scharfe Kritik an der Einführung einer Bezahlkarte für Flüchtlinge geäußert.

„Die Bezahlkarte ist die Verkörperung staatlichen Mobbings gegen schutzsuchende Menschen und 50 Euro als Bargeldgrenze im Monat ist ein Witz, diese würden Herrn Scholz nicht mal für eine Mahlzeit in einer Gaststätte reichen“, sagte der flüchtlingspolitische Sprecher der Organisation, Tareq Alaows, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Mit der Bezahlkarte nimmt man geflüchteten Menschen die Möglichkeit, ihren Alltag eigenständig kompetent zu regeln und baut unsinnige Alltagshürden auf“, so Alaows weiter.

„Anstatt geflüchteten Menschen von Anfang an die Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen, drangsaliert man sie nun noch mehr, denn 50 Euro Bargeld sind absolut realitätsfern, wenn man bedenkt, wie viel in Deutschland noch mit Bargeld gezahlt wird“, fügte er hinzu. „50 Euro reichen nicht einmal für die Ratenzahlung bei Rechtsanwält*innen, die häufig kein Kartenlesegerät besitzen.“

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