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Landesregierung NRW legt kaum Wert auf barrierefreie Wohnungen

Bildbeschreibung: Ein Gebäude vor dem eine Baugerüst steht.
Foto: © kk / EU-Schwerbehinderung

Eine barrierefreie Wohnung in NRW zu finden. Das ist reine Glückssache und in den allermeisten Fällen nicht bezahlbar. Laut Teilhabebericht des Landes NRW verfügen 82 Prozent der Menschen mit Beeinträchtigungen in Privathaushalten nicht über barrierefreien Wohnraum. Viele der 2,6 Millionen Menschen mit Behinderung in unserem Bundesland sind regelrecht verzweifelt.

„Bauen, Bauen, Bauen alleine ist aber nicht die Lösung“, sagt Horst Vöge, Vorsitzender des Sozialverbands VdK NRW. „Nicht nur Masse, sondern Qualität ist entscheidend. Zur Qualität gehören für ältere Menschen sowie für Familien eine barrierefreie Bauweise, eine Einbindung ins Quartier sowie - für alle Bevölkerungsgruppen - die Bezahlbarkeit der Wohnangebote“, fordert Vöge.

Der VdK NRW fordert seit Jahren vehement Verbesserungen ein, aber geschehen ist von Seiten der Landesregierung nicht viel. Aktuell fehlen 438.000 barrierefreie Wohnungen in NRW – und bis 2040 müssten 672.320 weitere altersgerechte Woh­nungen neu entstehen, um den Bedarf annähernd zu decken.

„Die wohnungsbaupolitischen Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte müs­sen korrigiert werden. Sollte die Politik nicht endlich handeln, wird NRW den großen wohnungspolitischen Herausforderungen bald nicht mehr gewachsen sein“, sagt Horst Vöge.

Autor: dm / © EU-Schwerbehinderung



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Letztendlich ist es auch nicht verwunderlich. War e es doch genau diese Koalition, welche die Baurechtsverordnung auf Druck einiger Lobbyisten der Baubranche die Baurechtsverordnung radikal verändert und somit jegliche Quote an rollstuhlgerechten...

Letztendlich ist es auch nicht verwunderlich. War e es doch genau diese Koalition, welche die Baurechtsverordnung auf Druck einiger Lobbyisten der Baubranche die Baurechtsverordnung radikal verändert und somit jegliche Quote an rollstuhlgerechten Wohnungen verhindert hat. Dazu kommt dass das Gesetz so Verändert wurde, dass Personenaufzüge erst ab dem sechsten Stockwerk verpflichtend werden. So werden keine Häuser mehr gebaut, welche mehr als fünf Wohngeschosse haben. Noch Fragen? Daher muss die jetzige Landesregierung im nächsten Jahr abgewählt werden. Weder die Union noch FDP scheren sich um die Belange von alten und behinderten Menschen. Sie sind den beiden Parteien sozialpolitisch ein Klotz am Bein. Noch Fragen?

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Perry Walczok
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Letztendlich ist es auch nicht verwunderlich. War e es doch genau diese Koalition, welche die Baurechtsverordnung auf Druck einiger Lobbyisten der Baubranche die Baurechtsverordnung radikal verändert und somit jegliche Quote an rollstuhlgerechten...

Letztendlich ist es auch nicht verwunderlich. War e es doch genau diese Koalition, welche die Baurechtsverordnung auf Druck einiger Lobbyisten der Baubranche die Baurechtsverordnung radikal verändert und somit jegliche Quote an rollstuhlgerechten Wohnungen verhindert hat. Dazu kommt dass das Gesetz so Verändert wurde, dass Personenaufzüge erst ab dem sechsten Stockwerk verpflichtend werden. So werden keine Häuser mehr gebaut, welche mehr als fünf Wohngeschosse haben. Noch Fragen? Daher muss die jetzige Landesregierung im nächsten Jahr abgewählt werden. Weder die Union noch FDP scheren sich um die Belange von alten und behinderten Menschen. Sie sind den beiden Parteien sozialpolitisch ein Klotz am Bein. Noch Fragen?

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Perry Walczok
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