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Behindertenbeauftragter fordert mehr Menschen mit Behinderung in der Politik

Bildbeschreibung: Jemand im Rollstuhl der in einem Büro arbeitet.
Foto: © Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Der Behindertenbeauftragten Jürgen Dusel fordert von der künftigen Bundesregierung die Interessen und die Expertise von Menschen mit Behinderung stärker zu berücksichtigen. „Bei ihrer Politik sollte die gesamte künftige Bundesregierung noch stärker die große Expertise der Menschen mit Behinderungen selbst in Anspruch nehmen“, sagte Dusel gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Samstag.

So gebe es noch immer „viel zu wenige Menschen mit Behinderungen in der Politik,“ kritisierte Dusel.

„Das hat zur Folge, dass wir zum Beispiel in der Coronapandemie schmerzhaft feststellen mussten, dass die Belange der Menschen mit Behinderungen nicht immer von Beginn an mitgedacht wurden.“ Laut Dusel reiche es nicht aus, das Thema Inklusion „als einzelnen Programmpunkt zu denken“. Stattdessen müssten „Inklusion und Barrierefreiheit Querschnittsthemen für alle Bereiche“ sein.

Der Behindertenbeauftragter betonte: „Eine künftige Bundesregierung muss die Perspektive von Menschen mit Behinderungen grundsätzlich bei allen Vorhaben und Reformen mitdenken“. Das bedeute, dass „zum Beispiel bei der Digitalisierung, bei der Frage der Neuausrichtung unserer Mobilität oder auch beim Wohnungsbau die Barrierefreiheit selbstverständlich von Beginn mitgedacht und mitgeplant werden muss.“

Auch sei Barrierefreiheit etwa im öffentlichen Verkehr „mehr als der Zugang für Rollstuhlfahrende zu Bahnsteigen. Zudem betreffe dies etwa auch die Zugänglichkeit von Fahrplänen und digitalen Buchungssystemen. Weiter ergänzte Dusel: Auch beim Wohnungsbau müsse die künftige Bundesregierung weiterkommen. „Nur ein barrierefreier Wohnungsbau ist ein sozialer Wohnungsbau“, sagte Dusel den Funke-Zeitungen. Generell gelte: „Barrierefreiheit ist ein Qualitätsmerkmal für ein modernes Land.“

Autor: md / © EU-Schwerbehinderung



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