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Chillen, Zocken - Jugendliche leiden an Bewegungsmangel

Bildbeschreibung: Ein Mädchen das ein Handy in der Hand hat.

Laut einer WHO-Studie leiden jugendliche unter Akuten Bewegungsmangel. Rund 84 Prozent der Jugendlichen zwischen 11 und 17 Jahren bewegen sich nicht ausreichend.

Die Frage stellt sich Chillen, Zocken oder Abhängen die Jugendlichen? Dabei würde es schon ausreichen, wenn pro Tag nur ein wenig körperliche Aktivität ausgeübt wird. Die Jugendlichen bewegen sich laut Studie weniger als eine Stunde pro Tag. So haben weltweit an der Studie 1,6 Millionen Schüler aus 146 Staaten daran teilgenommen.

Südkorea ist der Spitzenreiter hier sind 94,2 Prozent der Jugendlichen vom Bewegungsmangel betroffen. In Europa in Italien sind die Jugendlichen am inaktivsten.

In Deutschland ist jedes fünfte Kind nur mindestens eine Stunde täglich körperlich aktiv. Laut einer Untersuchung der Active Healthy Kids Global Alliance von 2018. Sitzen vier von zehn Kinder und Jugendlichen mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher, Handy oder Computer. Auch beim Schulweg sind nur 40 Prozent zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs.

Infografik: Jugendliche bewegen sich zu wenig | Statista

In der Pressemitteilung der Grünen heißt es zur WHO-Studie:

Zur WHO-Studie zu mangelnder Bewegung bei Jugendlichen erklärt Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Gesundheitsförderung:

„Die Bundesregierung muss in Sachen Gesundheitsförderung entschieden nachsteuern. Es reicht nicht, an das individuelle Verhalten zu appellieren. Vielmehr müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die ein gesundes Leben im Alltag ermöglichen. Bewegung muss ganz selbstverständlich im Alltag entstehen. Es muss bequem, leicht und sicher sein, das Fahrrad für die täglichen Wege zu nutzen oder zu Fuß zu gehen. Dazu muss endlich die Verkehrswende her: Wir brauchen mehr und besser ausgebaute Radwege, sicherere Fußwege. Kinder brauchen mehr Spielflächen in den Städten, damit sie von klein auf draußen spielen können. Schulwege müssen attraktiv und sicher sein, damit Schülerinnen und Schüler sich selbstständig auf ihren täglichen Wegen bewegen, statt mit dem Eltern-Taxi gefahren zu werden. Gesundheitsförderung entscheidet sich im Alltag."

Autor: Redaktion / © EU-Schwerbehinderung



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