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Gesundheitliche Risiken bei „Coffee-to-go“ Bechern

Bildbeschreibung: Auf dem Bild ist ein „Coffee-to-go“ Becher zu sehen

Es ist eine wahre Erfolgsgeschichte und aus dem Stadtbild kaum noch weg zu denken, denn fast jeder hat in schon einmal getrunken. Gemeint ist der "Coffee-to-go" im Becher. Doch schon vor einigen Jahren kam Kritik auf, weil die Plastikbecher einfach in den Müll kamen. Für viele eine Inspiration, nicht mehr den Plastikbecher zu verwenden. Es mussten Alternativen, zum Schutze der Umwelt her.

Manche Anbieter wechselten vom Plastik zu anderen Alternativen wie Bambusfasern oder Maisemehl. Genau für diese Rohprodukte hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), heute eine Meldung herausgebracht.

„Coffee-to-go“-Becher, aber auch anderes Geschirr aus Bambusfasern oder Maismehl, enthalten fast immer Melamin oder Formaldehyd. Bei Schwerpunktuntersuchungen der Bundesländer wurde der spezifische Migrationsgrenzwert für Melamin in einem Viertel der Proben überschritten.

Das sind die Ergebnisse, die im Rahmen des bundesweiten Monitorings, bei dem 56 Produkte untersucht wurden, heraus gekommen sind. In einem Viertel der Proben wurde der spezifische Migrationsgrenzwert für Melamin überschritten, in 11 % der Proben für Formaldehyd. Die höchsten Werte lagen um das 4-fache bei Melamin und um das 19-fache bei Formaldehyd über den spezifischen Migrationsgrenzwerten. „Die Verbraucherinnen und Verbraucher denken, sie greifen zu einer umweltfreundlichen Alternative, halten dann aber ein Produkt in Händen, von dem ein gesundheitliches Risiko ausgehen kann“, erklärte BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky. „Besonders bedenklich ist, dass die Übergänge von Melamin in die jeweiligen Lebensmittel bei mehrfacher Nutzung der Produkte sogar ansteigen.“ Die Untersuchungsämter der Bundesländer untersuchten jeweils das 3. und das 5. Migrat, also den Übergang aufs Lebensmittel bei der 3. bzw. 5. Verwendung.

Autor: Redaktion / © EU-Schwerbehinderung



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